Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern zum 55-jährigen Jubiläum: Starker Partner der Kommunen und der öffentlichen Verwaltung in Bayern
29.10.2026, 18:34 Uhr
Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat heute in München der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) zum 55-jährigen Jubiläum gratuliert: „Mehr als ein halbes Jahrhundert unterstützt die AKDB die kommunale Praxis. Diese Erfahrung ist das Fundament, auf dem wir gemeinsam die digitale Verwaltung von morgen gestalten.“ Der IT-Dienstleister für die Kommunen und die öffentliche Verwaltung in Bayern wirkt an vielen Stellen des kommunalen Alltags mit, etwa im Meldewesen, bei Führerscheinangelegenheiten oder bei digitalen Bürgerdiensten. „Die Bedeutung dieser Arbeit lässt sich nicht allein an Technik messen. Sie zeigt sich im Rathaus, wenn ein Verfahren zuverlässig funktioniert“, so Herrmann. Spürbar werde das insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger, die Leistungen einfach erreichen und ihre Anliegen unkompliziert erledigen können.
Am 12. Mai 1971 wurde die AKDB im Münchner Rathaus ins Leben gerufen. „Was damals mit der kommunalen Datenverarbeitung begann, ist über die Jahrzehnte zu einem breiten Angebot für die digitale Verwaltung gewachsen. Jetzt gilt es, gemeinsam die nächste Entwicklungsstufe der kommunalen Digitalisierung zu gestalten“, erklärte der Minister. Mit Blick auf die Zukunft sprach der Kommunalminister von gemeinsamen Lösungen für alle bayerischen Kommunen, klaren Standards und Unterstützung beim Betrieb. Die staatlich-kommunale Zukunftskommission #Digitales Bayern°5.0 beschreibe eine klare Richtung: mehr Einheitlichkeit, eine zweckmäßige Bündelung von IT-Aufgaben und eine engere Zusammenarbeit zwischen Freistaat und Kommunen. Es gehe darum, digitale Leistungen verlässlich und flächendeckend nutzbar zu machen. „Ziel der Digitalisierung muss es sein, den gesamten Weg eines Verwaltungsvorgangs – vom Antrag über die Bearbeitung bis zum Ergebnis – einfacher zu machen. Für die Bürgerinnen und Bürger soll Verwaltung leicht erreichbar und verständlich sein. Für die Beschäftigten soll ein guter digitaler Ablauf unnötige Wiederholungen vermeiden. Beides gehört zusammen, denn wir brauchen in Deutschland mehr Effizienz und schnellere Wege“, so Herrmann. Voraussetzungen für eine leistungsfähige digitale Verwaltung sind laut dem Minister IT-Sicherheit und Datenschutz. Auch hier seien gemeinsame Standards hilfreich: „Wenn grundlegende Sicherheitsfragen fachkundig und möglichst gemeinsam geklärt werden, entlastet das die einzelnen Verwaltungen. Zugleich können wir ein verlässlich hohes Schutzniveau erreichen. Gerade angesichts wachsender Cyberbedrohungen ist das eine gemeinsame Aufgabe von großer Bedeutung.“