Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute als Schirmherr am 'KI-XpertenGespräch' des G.NE.T Business Club in Neumarkt in der Oberpfalz teilgenommen und in seiner Rede die Bedeutung von KI hervorgehoben: "Künstliche Intelligenz hat unseren Alltag bereits merklich verändert. Sie ist ein Katalysator, ein Beschleuniger, der bestehende Prozesse effizienter macht und neue Möglichkeiten er-öffnet." So könne KI in der Wirtschaft zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden, um die Digitalisierung voranzutreiben und den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten. In der öffentlichen Verwaltung biete KI die Möglichkeit, Vorgänge zu modernisieren, indem etwa Bürokratie abgebaut werde, Verwaltungsleistungen leichter zugänglich werden und die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger verbessert werde. Dabei müsse laut Herrmann jedoch stets sichergestellt werden, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt wird. "Es ist essenziell, das Vertrauen in KI-Systeme durch transparente und ethisch fundierte Rahmenbedingungen zu sichern. Klar ist: KI wird natürlich nicht den Menschen ersetzen, der empathisch ist, kritisch denkt und Visionen hat. KI wird vielmehr die Werkzeuge liefern, mit denen diese Menschen die Welt in einer Geschwindigkeit verändern, die wir uns heute noch kaum vorstellen können."
Mit Blick auf die Spitzenposition des Freistaats bei der künstlichen Intelligenz betonte Herrmann: "In Bayern ist KI daheim. Das zeigt nicht nur unsere bayerische High-Tech-Agenda mit 130 KI-Professuren und unserem KI-Netzwerk im ganzen Land. Es zeigt auch die intensive Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken durch unsere bayerischen Unternehmen." Die Staatsregierung begleite die Firmen eng bei der Implementierung von KI, um Bayern als Spitzenstandort für KI-Technologie zu festigen. Entscheidend dabei sei die Kooperation von Staat und Wirtschaft: "Wir haben großes Interesse daran, die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und dem Freistaat Bayern weiter zu intensivieren", so der Minister.
