Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt zur Ausbau-Finanzierung klar: Zusage von 1,5 Milliarden Euro für die FAU gilt uneingeschränkt weiter - Planungsfreigabe für Baumaßnahmen in Höhe von 330 Millionen Euro bereits erteilt

"Die Zusage der Bayerischen Staatsregierung von 1,5 Milliarden Euro für den weiteren Ausbau der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vom Sommer 2018 gilt uneingeschränkt weiter!" Damit hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute Spekulationen des FDP-Landtagsabgeordneten Matthias Fischbach zurückgewiesen, dass die FAU für die Baumaßnahmen weiter um Finanzmittel des Freistaats zittern müsse. "Wir unterstützen die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen und Neubauten der FAU mit Nachdruck und dazu stehen wir auch zukünftig." Dass der Abgeordnete Fischbach etwas anderes zu unterstellen versucht, zeuge entweder von bewusster Verdrehung der Tatsachen oder von schlichter Unkenntnis der Abläufe großer Bauvorhaben. "Dabei hat sich der Abgeordnete das Prozedere erst vor gut zwei Wochen in einer Plenumsanfrage vom bayerischen Wissenschaftsministerium ausführlich erklären lassen", bekräftigte der Minister sein Unverständnis.

Touristischer 'Leuchtturm' für die gesamte Region: Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann übergibt Auszeichnung als Heilbad an Bad Neualbenreuth

"Bad Neualbenreuth ist jetzt – größer denn je – ein touristischer 'Leuchtturm' für die gesamte Region." Mit diesen Worten überreichte Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann die Auszeichnung zur Anerkennung als Heilbad an Markt Neualbenreuths Bürgermeister Klaus Meyer. "Neualbenreuth ist das jüngste unter den nunmehr 21 Heilbädern in Bayern. Erstmals seit 14 Jahren wird mit der Entscheidung wieder eine bayerische Kommune als Heilbad anerkannt", freute sich Herrmann. Die Auszeichnung 'Heilbad' ist die höchste, die von der bayerischen Staatsregierung im Bereich der Kur- und Erholungsorte vergeben wird. Mit viel Einsatz und einem innovativen Konzept als 'naturnahes Heilbad' sowie stetigen Investitionen für die Kurgäste konnte Neualbenreuth sein Ziel seit seiner Bewerbung 2011 erreichen. Mit der Anerkennung als 'Heilbad' darf Neualbenreuth künftig das 'Bad' im Gemeindenamen tragen. Maßgeblich zur Auszeichnung hat laut Herrmann das Kurmittelhaus Sibyllenbad beigetragen, das der Bayerische Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen bereits im Jahr 1997 als 'Heilquellenkurbetrieb' anerkannt hat.

Bundesweit einmalige Trainings- und Ausbildungsstätte für alle Hilfsorganisationen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eröffnet Bayerisches Zentrum für besondere Einsatzlagen

Als "bundesweit einmalige Trainings- und Ausbildungsstätte und Leuchtturmprojekt für den Katastrophenschutz" hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann das Bayerische Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) im oberpfälzischen Windischeschenbach bei der Eröffnungsfeier bezeichnet. "Die verheerenden Terroranschläge der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir uns auch in Bayern auf neue Lagen in der Gefahrenabwehr vorbereiten müssen", sagte Herrmann. "Das BayZBE bietet dafür als hochmodernes Trainings- und Simulationszentrum organisationsübergreifend hervorragende Möglichkeiten." Ab Januar 2020 können hier die größtenteils ehrenamtlichen Einsatzkräfte unter möglichst lebensnahen Bedingungen mit beispielsweise Video- und Akustiktechnik besondere Einsatzlagen üben. Dazu gehören Terroranschläge und Amoklagen, aber auch Katastrophenfälle. Der Freistaat fördert das Projekt maßgeblich: Für die bisherige Planung und den Umbau, die Investitionen und den Betrieb wurden bereits mehr als 5,2 Millionen Euro bewilligt. Dies entspricht der höchstmöglichen Förderquote von 90 Prozent.

92.000 Euro für die Aktion "Sternstunden" - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Bilanz der Benefiztournee des Polizeiorchesters Bayern

Unter dem Motto 'Die Bayerische Polizei aktiv für Sternstunden' hat das Polizeiorchester Bayern im Rahmen einer bayernweiten Benefiztournee von November 2018 bis Oktober 2019 insgesamt elf Konzerte zugunsten der 'Aktion Sternstunden' gespielt, der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks. Von Rosenheim bis Schweinfurt veranstaltete jedes Polizeipräsidium zusammen mit einem Kulturpartner ein Benefizkonzert. "Dabei sind insgesamt 92.000 Euro für die Aktion 'Sternstunden' zusammengekommen, ein großartiges Ergebnis", so das Fazit von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Das ist eine hervorragende Hilfe für Kinder in Not."

Neue Integrations-App ‚WIR in Deutschland' gestartet -Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: "Wertvolle digitale Hilfe für ehrenamtliche Helfer und Migranten"

Ab sofort steht ehrenamtlichen Helfern und Migrantinnen und Migranten die neue Smartphone-App ‚WIR in Deutschland‘ zur Verfügung. Mit der App, die auf allen gängigen Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem sowie auf Chromebooks verwendbar ist, will Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann die Integration in Bayern weiter verbessen: „Mit der App geben wir Ehrenamtlichen und Migranten eine wertvolle digitale Hilfe an die Hand, die den Spracherwerb, aber auch die Vermittlung von Werten und Regelungen unserer Gesellschaft erleichtern soll.“

Herrmann zieht Bilanz über Stand der Integration in Bayern: Kein Land integriert erfolgreicher in den Arbeitsmarkt - Ehrenamt und Sport von herausragender Bedeutung für Integration

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat im Ministerrat Bilanz gezogen über den Stand der Integration in Bayern. Herrmann sieht Bayern auf einem erfolgreichen Kurs, insbesondere was die Integration in Ausbildung und Beruf angeht: Sein Fazit: „Menschen mit Migrationshintergrund sind in Bayern besser in den Arbeitsmarkt integriert als in anderen Ländern.“ Der Freistaat hat laut Herrmann die bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote bei Ausländern (Bayern: 6 Prozent; Bundesdurchschnitt: 11,9 Prozent). In keinem Bundesland seien mehr Menschen mit Migrationshintergrund erwerbstätig (Bayern: 73,7 Prozent; Bundesdurchschnitt: 67,7 Prozent). Herrmann betonte aber auch, dass die Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund (73,7 Prozent) nach wie vor geringer ist als bei Menschen ohne Migrationshintergrund (81,2 Prozent). Die Integrationsbemühungen von Wirtschaft, Verwaltung, Ehrenamt und weiteren Akteuren sollen daher künftig noch besser koordiniert werden. „Der Ministerrat hat auf meinen Vorschlag beschlossen, eine ständige Fachkommission ‚Zukunft Integration in Arbeit‘ einzurichten. Dort sollen Fäden zusammenlaufen und die gemeinsamen Anstrengungen gebündelt werden“, so Herrmann.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum Messerangriff auf Polizisten am Münchner Hauptbahnhof: Schrecklicher und brutaler Angriff macht fassungslos

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den heutigen Messerangriff auf einen 30-jährigen Polizeiobermeister am Münchner Hauptbahnhof als einen "schrecklichen und hinterhältigen Angriff" bezeichnet. Ein zunächst unbeteiligter 23-jähriger Deutscher stach dem Polizisten bei einer Kontrolle einer anderen Person, die mit dem Tatverdächtigen in keinem Zusammenhang stand, unvermittelt mit einem Messer hinterrücks in den Nackenbereich. Hierbei brach die Klinge ab und blieb etwa acht Zentimeter tief im Körper stecken. Der Polizeiobermeister musste notoperiert werden. Er schwebt momentan nicht in Lebensgefahr. Herrmann besuchte den schwerverletzten Polizisten heute nach seiner Operation im Krankenhaus. "Diese brutale und sinnlose Tat macht uns fassungslos", erklärte der Innenminister im Anschluss. "Das zeigt auf erschreckende Weise das hohe Gewaltniveau, mit dem unsere Polizistinnen und Polizisten konfrontiert werden." Herrmann wünscht dem verletzten Polizisten eine gute Genesung: "Welche Folgen die schwere Verletzung haben wird, ist im Moment noch nicht absehbar. Hoffentlich wird sich unser Kollege bestmöglich davon erholen."

Erste Festnahmen im Augsburger Tötungsdelikt: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt schnellen Ermittlungserfolg der Augsburger Kripo

Die Augsburger Kriminalpolizei hat einen Tag nach der tödlichen Attacke auf einen 49-jährigen Mann am Augsburger Königsplatz den Haupttäter identifiziert und festgenommen. Im Laufe des heutigen Nachmittags erfolgte außerdem die Festnahmen eines weiteren Mittäters. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat diesen schnellen Ermittlungserfolg der Augsburger Kripo gelobt: „Der schreckliche Angriff hat viele Menschen in Augsburg und weit darüber hinaus erschüttert. Umso wichtiger war der schnelle Fahndungserfolg der Augsburger Kriminalpolizei.“

"Eine Ära geht zu Ende" - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Dr. Günter Breitenbach als Rektor der Rummelsberger Diakonie in den Ruhestand

"Mit Ihrem Eintritt in den Ruhestand geht in Rummelsberg eine Ära zu Ende. Danke und vergelt's Gott!" Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Pfarrer Dr. Günter Breitenbach nach acht Jahren als Vorstandsvorsitzenden der Rummelsberger Diakonie und Rektor der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen verabschiedet. "Sie haben Ihr Wirken und Ihren unermüdlichen Einsatz zeitlebens unter das Zeichen der Nächstenliebe gestellt", sagte Herrmann. Mittlerweile werden etwa 13.500 Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge, Senioren und Menschen mit Behinderung in ganz Bayern mit den Angeboten der Rummelsberger Diakonie an rund 200 stationären und ambulanten Einrichtungen gefördert, begleitet, gepflegt, behandelt oder unterrichtet. "Diese Leistung verdient große Anerkennung, denn die Aufgaben für den 'Dienst am Menschen' werden nicht weniger", so der Minister.

Grenzpolizisten in Nürnberg und Memmingen - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt Umwidmung der Polizeiinspektion Nürnberg-Flughafen in eine Grenzpolizeiinspektion und eine Grenzpolizeigruppe am Flughafen Memmingen an

Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute angekündigt hat, wird zum 1. Januar 2020 die Polizeiinspektion Nürnberg Flughafen in eine Grenzpolizeiinspektion (GPI) umgewidmet und am Allgäu Airport Memmingen aus der Verfügungsgruppe Flughafen der Polizeiinspektion Memmingen eine neue Grenzpolizeigruppe (GPG) gebildet. Die Direktion der Bayerischen Grenzpolizei wird die Fachaufsicht übernehmen und die Arbeit koordinieren. "Damit binden wir die wichtigen grenzpolizeilichen Aufgaben an den beiden Flughäfen in die erfolgreiche Arbeit unserer Bayerischen Grenzpolizei ein", erklärte Herrmann. Verbessert werde dadurch beispielsweise der Informationsaustausch über grenzpolizeiliche Lageerkenntnisse, um die Kontrollmaßnahmen weiter zu intensivieren. "Außerdem werden wir die GPI Nürnberg-Flughafen und die GPG der Polizeiinspektion Memmingen mit zusätzlichem Personal verstärken", ergänzte der Innenminister.

Herrmann und Aiwanger erinnern an Ablauf der Antragsfrist für Härtefallfonds bis 31. Dezember 2019 - Anträge jetzt noch rechtzeitig einreichen

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erinnern alle Betroffenen an den Ablauf der Antragsfrist für Leistungen aus dem Härtefallfonds für Straßenausbaubeiträge. „Am 31. Dezember 2019 endet die Frist für alle, die sich um eine Zahlung aus dem Härtefallfonds bewerben möchten. Jeder sollte jetzt noch rasch seinen Antrag auf den Weg bringen“, erklärte Herrmann. Aiwanger führte aus: „Der Härtefallfonds für Straßenausbaubeiträge ist einmalig. Es stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung, um Härtefälle vor Ort abzufedern. Nutzen Sie diese Chance!“ Nur Anträge, die wirklich vor Ablauf der Frist, also bis 31. Dezember 2019, 24 Uhr, bei der Regierung von Unterfranken als Geschäftsstelle der Härtefallkommission eingehen, können nach dem Kommunalabgabengesetz berücksichtigt werden.

Internationaler Tag des Ehrenamts am 5. Dezember: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt großes Engagement der rund 5,2 Millionen Ehrenamtlichen im Freistaat

Zum morgigen 'Internationalen Tages des Ehrenamts' hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann das große Engagement aller Freiwilligen im Freistaat gelobt: "Egal ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei den freiwilligen Hilfsorganisationen, beim Technischen Hilfswerk, bei der Sicherheitswacht, als Schulweghelfer, im Bereich Asyl und Integration oder in einem Sportverein – Bayern ist mit seinen Helferinnen und Helfern ein Ehrenamtsland." Der Tag wird jährlich seit 1986 auf Beschluss der Vereinten Nationen begangen. Rund 47 Prozent der Bayern älter als 14 Jahre, also etwa 5,2 Millionen, sind ehrenamtlich tätig. Ohne dieses millionenfache Engagement wären zahlreiche Herausforderungen gar nicht zu meistern, so Herrmann: "Nicht nur die Flüchtlingskrise 2015 und die Umweltkatastrophen der letzten Jahre haben uns allen gezeigt, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt ist. Auch die schnelle Hilfe bei schweren Unfällen oder Bränden beweist uns täglich, wie sehr wir uns auf Ehrenamtliche verlassen. Es gibt tausende von Beispielen für die Unentbehrlichkeit unserer Freiwilligen in sämtlichen Bereichen. Bei all denjenigen, die sich so stark für das Gemeinwesen und für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen, möchte ich mich von Herzen mit einem 'Vergelt's Gott' bedanken", sagte der Minister.

Bayerisches Zentrum für besondere Einsatzlagen: Ministerrat stimmt finanzieller Förderung der zweiten Phase zu - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Weitere hervorragende Übungsstätten für alle Hilfsorganisationen

Der Ministerrat hat der von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vorgeschlagenen Förderung der zweiten Phase des Bayerischen Zentrums für besondere Einsatzlagen (BayZBE) in Windischeschenbach im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab zugestimmt. "Ich begrüße diese Entscheidung sehr. Damit kann mit der Planung der umfassenden Erweiterung des Zentrums begonnen werden", sagte Herrmann. Das BayZBE, dessen erste Phase gerade fertiggestellt wurde, wird vom Bayerischen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Arbeiter-Samariter-Bund getragen. "Mit dem Neubau stehen weitere hervorragende Übungsstätten für alle Hilfsorganisationen zur Verfügung, wie etwa ein Trümmerhaus, eine Notaufnahme sowie Trainingsmöglichkeiten für chemische, biologische, radiologische und nukleare Lagen", erläuterte der Minister. Hierfür rechnen die Betreiber mit einem Investitionsvolumen mehr als 20 Millionen Euro.

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann zur Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs: Konzept der Leitkultur bestätigt - Integrationspflicht verfassungsgemäß

Mit der heutigen Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs zum Bayerischen Integrationsgesetz sieht sich Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bestätigt: "Der Grundgedanke des Bayerischen Integrationsgesetzes ist mit der Verfassung vereinbar. Die Verfassungsrichter haben das Konzept der Leitkultur bestätigt. Das Ziel einer Integrationspflicht ist mit der Bayerischen Verfassung vereinbar." Damit bleibe der von SPD und Grünen angegriffene Grundsatz des 'Förderns und Forderns' unangetastet. "Dass in Bayern Integration oft erfolgreicher als im übrigen Bundesgebiet verläuft, bestätigt Bayerns bisherigen Kurs“, so der Minister. Nun werden die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs detailliert ausgewertet und die verbliebenen Beanstandungen des Gerichts analysiert, kündigte Herrmann an.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei den 24. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen: "Bestehende und gut funktionierende Strukturen im Rettungswesen nicht ohne Not ändern

'Der nicht alltägliche Notfall' ist das Motto der 24. Erlanger Notfallmedizinischen Tage. In seinem Grußwort hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute hervorgehoben, dass der Rettungsdienst in Bayern hervorragend eingespielt ist und auf höchstem Niveau durchgeführt wird. "Das soll auch so bleiben", stellte der Minister fest. Deshalb bezeichnete Herrmann das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom März 2019, dass bei der Vergabe von Leistungen der Notfallrettung an gemeinnützige Organisationen keine europaweite Ausschreibung erforderlich ist, als wichtige Weichenstellung: "Dadurch können wir rettungsdienstliche Konzessionen ohne streng formalisiertes europäisches Verfahren vergeben, wodurch regionale Besonderheiten besser berücksichtigt werden können – eine große Erleichterung für den bayerischen Rettungsdienst!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verleiht staatliche Ehrenzeichen für langjährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr Lauf a.d.Pegnitz

"Bayern braucht Menschen wie Sie, die selbstlos, unerschrocken und hochprofessionell zupacken und helfen, wenn andere in Not sind! Ihr Engagement zeugt von einem besonderen Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein." Mit diesen Worten hat sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beim Ehrungsabend für langjährige aktive Dienstzeit bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Lauf a.d.Pegnitz für ihren wertvollen Einsatz bedankt. Der bayerischen Staatsregierung und vor allem ihm als Innenminister liege es sehr am Herzen, den Feuerwehrfrauen und -männern den ihnen gebührenden Dank sichtbar zuteilwerden zu lassen. "Deshalb ehren wir seit jeher Persönlichkeiten, die sich über 25 und 40 Jahre bei Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen und dem THW aktiv engagiert haben, mit einem staatlichen Ehrenzeichen. Solche Ehrenzeichen sind ein wichtiges äußeres Zeichen der Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz", so Herrmann. Seit der Anhebung der Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst gibt es auch das neue Große Ehrenzeichen für 50‑jährige Dienstzeit, das der Minister heute an Heinz Ziegler verliehen hat.

Ab 1. Dezember: Freistaat verschafft Notfallsanitätern mehr Behandlungsmöglichkeiten - Eigenständige kleinere ärztliche Maßnahmen ohne Notarzt - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Schnellere Hilfe für Patienten

Ab 1. Dezember 2019 können Notfallsanitäter eigenständig kleinere ärztliche Maßnahmen an Patienten vornehmen, für die nicht unbedingt ein Notarzt vor Ort sein muss. Dafür hatte Bayern durch eine Änderung des bayerischen Rettungsdienstgesetzes den Weg bereitet. Die Voraussetzungen, ob ein Sanitäter eine heilkundliche Maßnahme vornehmen kann, werden in einer „Checkliste“ der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst festgelegt.  Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: "Das ist sehr zum Vorteil für alle Notfallpatienten, denn ihnen kann nun in vielen Fällen einfacher und schneller geholfen werden, wie etwa bei der Verabreichung von Schmerzmitteln.“ In vielen Fällen ist dann kein Notarzt mehr notwendig, denn der Notfallsanitäter führt die heilkundliche Maßnahme nicht zur Überbrückung bis zum Eintreffen eines Notarztes durch, sondern anstelle des Notarztes. "Damit stehen Notärzte für andere Einsätze, wo sie möglicherweise dringender gebraucht werden, zur Verfügung", erklärte Herrmann.

Bundesrat verabschiedet Initiative der Bayerischen Staatsregierung zur Datenschutz-Grundverordnung - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Wichtiger Schritt für Verbesserungen - Ziel ist alltagstaugliche und mittelstandsfreundliche Anwendung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Zustimmung im Bundesrat für eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung zur Evaluation der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). „Wir nehmen die Sorgen vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Vereine und Ehrenamtlichen ernst“, so der Staatsminister. „Unser Ziel ist eine alltagstaugliche und mittelstandsfreundliche Anwendung der DSGVO in der Praxis, eine Anwendung mit Augenmaß. Es freut mich, dass die Länder hier mit breiter Mehrheit unsere Vorschläge aufgegriffen haben. Das ist ein wichtiges Signal.“ Die verabschiedete Stellungnahme umfasst mehr als 20 Prüfpunkte, die von der EU-Kommission bei der Evaluierung der DSGVO in Brüssel bis Mai 2020 aufgegriffen werden sollen.

Rekord- und Sportland Bayern: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt Statistisches Jahrbuch 2019 vor - Freistaat Tourismusmagnet und Wirtschaftsmotor - Mehr als 4,6 Millionen Mitglieder in Sportvereinen

Bayern kann auch 2018 wieder einige Rekorde verzeichnen, die seine Attraktivität und Vielfalt unter Beweis stellen. Das ist die Bilanz des Statistischen Jahrbuchs 2019, das Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute gemeinsam mit Dr. Thomas Gößl, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Statistik, vorgestellt hat. "Unser Freistaat ist ein Rekord- und Sportland. Bayern ist Tourismusmagnet, Sportparadies und Wirtschaftsmotor", sagte Herrmann. Dass Bayern beliebt ist, zeige sich unter anderem an den Einwohnerzahlen: Diese sind im Vergleich zu Ende 2017 von 12.997.204 auf 13.076.721 weiter gestiegen. "Auch für 2019 zeichnet sich bereits ab, dass die Bevölkerung weiter wächst", so der Minister.

Vorstandswechsel in der Bayerischen Versorgungskammer: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Reinhard Graf und führt Stefan Müller ins Amt als neuen Vorstand für 'Kommunales Versorgungswesen' ein

Vorstandswechsel in der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) für den Bereich 'Kommunales Versorgungswesen': Heute hat Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann den bisherigen Vorstand Reinhard Graf in den Ruhestand verabschiedet und Stefan Müller als Nachfolger in das Amt eingeführt. "Reinhard Graf hat mehr als 37 Jahre mit großartigem Einsatz für die BVK gearbeitet", betonte Herrmann. Dabei habe er als Führungskraft viele schwierige Herausforderungen mit Bravour gemeistert, beispielsweise die Umsetzung des neuen Bayerischen Beamtenversorgungsgesetzes zum 1. Januar 2011. Der Innenminister dankte Graf für die langjährige Loyalität und Treue gegenüber der BVK: "Sie waren stets ein kompetenter Ansprechpartner für die kommunale Familie." Herrmann lobte neben der ausgezeichneten fachlichen Expertise vor allem auch das verbindliche und vermittelnde Auftreten des scheidenden Vorstands. "Für Ihren Ruhestand wünsche ich Ihnen Gesundheit und Zeit für all diejenigen Dinge, die bisher hinter Ihrer Arbeit zurücktreten mussten", so Herrmann.