Bayern wächst weiter: Einwohnerzahl steigt im Jahr 2019 auf rund 13,12 Millionen - Höchste Geburtenzahl seit 1997 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert: "Gleichwertige Lebensverhältnisse für Stadt und Land schaffen"

Nach einer aktuellen Berechnung des Bayerischen Landesamts für Statistik lebten am 31. Dezember 2019 rund 13,12 Millionen Menschen in Bayern. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: "Die Bevölkerung in Bayern hat letztes Jahr um rund 48.000 Personen zugelegt. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Straubing." Die Dynamik des bayerischen Bevölkerungswachstums hat nach Angaben der Bevölkerungsstatistiker dabei etwas abgenommen, das Bevölkerungswachstum 2018 fiel mit rund 79.000 Personen noch deutlich höher aus. Erfreulich ist laut Herrmann insbesondere die weiter positive Entwicklung bei den Geburtenzahlen: "2019 kamen in Bayern mit rund 128.200 Geburten so viele Kinder zur Welt wie seit 1997 nicht mehr."

Nach detaillierter Unfallanalyse: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stimmt Antrag der Autobahndirektion für Tempolimits auf Teilbereichen der A8 zwischen München und Augsburg zu

Nach einer detaillierten Unfallanalyse auf der A8 zwischen München und Ulm-Elchingen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dem Vorschlag der Autobahndirektion Südbayern für Tempolimits auf unfallbelasteten Teilbereichen zugestimmt. So wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Neusäß und Friedberg in beiden Fahrtrichtungen sowie bei Sulzemoos in Fahrtrichtung München künftig zwischen 6 und 20:00 Uhr auf 120 Stundenkilometer beschränkt. An diesen Stellen haben sich untertags gerade bei hohem Verkehrsaufkommen überdurchschnittlich oft Unfälle wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ereignet. Die Tempolimits werden wirksam, sobald bis spätestens Ende Juni die Verkehrszeichen aufgestellt sind. "Damit verbessern wir die Verkehrssicherheit auf diesen stark unfallbelasteten Autobahnabschnitten, solange die Verkehrsbeeinflussungsanlagen noch nicht installiert sind", erklärte der Innenminister.

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann berichtet im Haushaltsausschuss über Verdopplung der Vereinspauschale: 58 Cent pro Mitgliedereinheit - Insgesamt mehr als 40 Millionen Euro - Möglichst schnelle Auszahlung

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat heute im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags über den Einsatz der Finanzmittel aus dem 'Sonderfonds Corona-Pandemie' berichtet. Besonders griff Herrmann die Unterstützung der bayerischen Sport- und Schützenvereine heraus. "Als Sportminister ist es mir sehr wichtig, in dieser schwierigen Zeit unseren Vereinen schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen", erklärte Herrmann. "Mithilfe des Sonderfonds Corona-Pandemie und weiteren Haushaltsumschichtungen verdoppeln wir die Vereinspauschale im Jahr 2020 von 29 auf 58 Cent pro Mitgliedereinheit. Dafür haben wir die Finanzmittel um gut 20 Millionen Euro auf insgesamt mehr als 40 Millionen aufgestockt." Herrmann kündigte an, dass noch im Juni die Mittel den Regierungen zugewiesen werden. "Im Anschluss können die Kreisverwaltungsbehörden das Geld an die Sport- und Schützenvereine auszahlen", so der Sportminister. "Ziel ist, unsere Sport- und Schützenvereine möglichst schnell und tatkräftig in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen."

Corona-Pandemie - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt Ende des Katastrophenfalls fest: Corona-Zahlen stark rückläufig - Weitere Entwicklung genau im Blick - Dank für die hervorragende Arbeit in den Führungsgruppen Katastrophenschutz

Der am 16. März 2020 festgestellte Katastrophenfall zur Corona-Pandemie endet heute mit Ablauf des 16. Juni 2020. Das hat nach der heutigen Kabinettssitzung Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bekannt gegeben, der gemäß Artikel 4 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes für die Feststellung des bayernweiten Katastrophenfalls zuständig ist. "Unsere zahlreichen Schutzmaßnahmen haben die Ausbreitung des hochgefährlichen Corona-Virus deutlich gebremst", betonte Herrmann. So sind in den vergangenen Wochen insbesondere die Neuinfektionszahlen stark gesunken und verharren derzeit auf niedrigem Niveau. Außerdem wurden mittlerweile wirkungsvolle Vorsorgestrukturen zum Schutz der Bevölkerung etabliert, beispielsweise mit Blick auf Testkapazitäten und ausreichend Schutzausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel.

100 Jahre Bergwacht Bayern - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert zum stolzen Jubiläum und dankt für großartiges Engagement

 "100 Jahre Bergwacht Bayern heißt 100 Jahre großartiges Engagement für Menschen in Not". Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der Bergwacht Bayern zu ihrem stolzen Jubiläum gratuliert. Die Bergwacht Bayern, die am 14. Juni 1920 im Münchner Hofbräuhaus aus der Taufe gehoben worden ist, hat über die Jahre und Jahrzehnte tausende Menschen aus extremsten Gefahrensituationen retten können. Innenminister Herrmann: "Viele Menschen verdanken den mutigen Einsatzkräften der Bergwacht ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben. Für diesen heldhaften Einsatz bin ich unseren Bergwachtlern über alle Maßen dankbar."

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann zieht Zwischenbilanz: Förderprojekt Integrationslotsen voller Erfolg - Hauptamtliche Integrationslotsen in 86 Landkreisen und Städten zur Unterstützung des Ehrenamts im Einsatz

„Das Förderprojekt Integrationslotsen ist ein voller Erfolg!“ Das hat nach den Worten des Bayerischen Innen- und Integrationsministers Joachim Herrmann eine Auswertung des Projekts ergeben. Wie Herrmann erklärte, wurde das nun evaluierte Projekt 'Hauptamtliche Integrationslotsen' seit 2018 sehr gut angenommen und wird auch nach Auslaufen der aktuell geltenden Förderrichtlinie über das Jahr 2020 hinaus fortgesetzt werden. Innerhalb von knapp zweieinhalb Jahren sind nun in insgesamt 86 Landkreisen und kreisfreien Städten hauptamtliche Integrationslotsen im Einsatz. Für das Förderprojekt stehen im Jahr 2020 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderkommunen werden dabei mit bis zu 60.000 Euro pro Jahr unterstützt.

Innenminister Joachim Herrmann gratuliert Jürgen Köhnlein zur Wahl zum neuem Vorsitzenden der DPolG Bayern: Erfahrener Polizist und Gewerkschafter an der Spitze der größten bayerischen Polizeigewerkschaft

Jürgen Köhnlein ist zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) gewählt worden.  Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dem 51-jährigen Polizeibeamten und bisherigen stellvertretenden Landesvorsitzenden der DPolG Bayern herzlich zur Wahl gratuliert: "Mit Jürgen Köhnlein steht erneut ein erfahrener Polizist und Gewerkschafter an der Spitze der größten bayerischen Polizeigewerkschaft. Ich wünsche ihm viel Erfolg und stets eine glückliche Hand in seinem neuen Amt und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!"

Rund 800 neu ausgebildete Polizeibeamte im Herbst 2020 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Zuteilung an die Polizeipräsidien: Nach Abzug der Ruhestandsabgänge ein deutliches Personalplus

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beenden im Herbst 2020 nach derzeitigem Stand 808 Polizistinnen und Polizisten ihre Ausbildung. "Damit können wir unsere Polizeidienststellen ganz erheblich verstärken", kündigte Herrmann an. Basis für die Zuteilung an die Polizeipräsidien ist das neue Stellenverteilungskonzept 'Die Bayerische Polizei 2025'. "Im Ergebnis werden alle Polizeipräsidien deutlich mehr Beamte bekommen, als in den Ruhestand gehen", erklärte der Innenminister. Über den Ersatz der gemeldeten 471 Ruhestandsabgänge hinaus wird sich das Personalplus im Herbst 2020 nach derzeitigem Stand bayernweit auf 337 Polizeibeamte belaufen. Zusammen mit den Personalzuteilungen im Frühjahr 2020 stehen in diesem Jahr insgesamt rund 1.500 neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten zur Verfügung, "eine Rekordpersonalzuteilung", wie Herrmann zusammenfasste. "Nach Abzug der im Gesamtzeitraum gemeldeten Ruhestände bedeutet das ein Jahres-Plus von rund 580 Beamten."

Mehr Polizei denn je in Unterfranken - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt den Stellenzuwachs für das Polizeipräsidium vor: Deutlich mehr Personal, als Ruhestandsabgänge

Das Polizeipräsidium Unterfranken kann in den kommenden Jahren auf mehr Personal setzen. Das hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in Würzburg deutlich gemacht. Gemeinsam mit Staatssekretär Gerhard Eck und dem unterfränkischen Polizeipräsidenten Gerhard Kallert stellte Herrmann die Details zum Stellenzuwachs vor. "Es wird in Unterfranken mehr Polizei denn je geben", betonte Herrmann. "Die Verstärkung wird insbesondere der Polizeipräsenz vor Ort zu Gute kommen. Sicherheit durch Stärke bleibt unser Motto!"

Täterfestnahme im Fall von vergifteten Getränkeflaschen in zwei Münchner Supermärkten - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt Ermittlungsarbeit der Sonderkommission 'TOX' des Polizeipräsidiums München

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist froh über die heutige Täterfestnahme im Fall von vergifteten Getränkeflaschen in zwei Münchner Supermärkten. Es handelt sich bei der mutmaßlichen Täterin um eine 56-jährige deutsche Staatsangehörige. "Ich bin überaus erleichtert über die heutige Festnahme. Die vergifteten Getränkeflaschen haben Kunden und Supermarktbetreiber gleichermaßen in Angst und Schrecken versetzt. Ich danke der hervorragenden Ermittlungsarbeit der eingerichteten Soko 'TOX' des Polizeipräsidiums München. Das zeigt erneut die akribische und saubere Arbeit unserer Polizei in Bayern", sagte Herrmann. Derzeit werden laut Minister im Rahmen der Ermittlungsarbeit weitere relevante Supermärkte im Umkreis des Wohnortes der Beschuldigten überprüft, ob auch hier manipulierte Getränkeflaschen platziert wurden.

Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml informieren über weitere Corona-Erleichterungen ab 8. Juni: Mehr Sport bei bestmöglichem Infektionsschutz

Am kommenden Montag, den 8. Juni, treten in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft. Darauf haben Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml heute hingewiesen. So kann ab 8. Juni insbesondere der Betrieb von Freibädern wieder aufgenommen werden – das gilt auch für den Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen und Hotels. Auch kontaktfreie Indoorsportarten sind wieder zulässig, wie etwa das Training in Fitnessstudios. Der Outdoor-Trainingsbetrieb darf kontaktfrei nun für alle Sportarten in Gruppen von bis zu 20 Personen starten. Ministerin Huml erläuterte: „Die Erleichterungen sind möglich, weil die Corona-Lage derzeit in Bayern erfreulich stabil ist. Klar ist aber: Erforderliche Abstandsregelungen und Hygienekonzepte müssen immer eingehalten werden.“ Sportminister Herrmann ergänzte: "Sport ist gesund und hat eine herausragende Bedeutung für das Miteinander der Menschen in Bayern. Wir wollen daher so viel Sport wie möglich erlauben. Mögliche Infektionsgefahren und die weitere Entwicklung der Pandemie haben wir dabei aber sehr klar im Blick."

Behörden- und Gerichtsverlagerung nach Freyung - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann informiert zum Sachstand: Einrichtung eines Verwaltungsgerichts Freyung schrittweise bis 2030

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Freyung bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich über die beabsichtigte Einrichtung eines neuen Verwaltungsgerichts Freyung informiert und den Sachstand zum geplanten Polizeizentrum vorgestellt. Dabei setzt Herrmann auf eine enge Kooperation mit der Stadt. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung", fasste Herrmann zusammen. "Mit dem neuen Verwaltungsgericht und dem großen Polizeizentrum werden wir Freyung nachhaltig stärken. Davon wird die gesamte Region profitieren. "

Hasskommentare gegen den getöteten Kassler Regierungspräsidenten - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur bundesweiten Durchsuchungsaktion: Konsequente Bekämpfung durch Verfassungsschutz und Polizei - Sieben Durchsuchungen in Bayern

Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind die bundesweiten Durchsuchungen heute in zwölf Bundesländern in Zusammenhang mit Hasskommentaren zum Nachteil des am 2. Juni 2019 getöteten Kassler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke ein wichtiges Signal. "Hass und Hetze aller Art dulden wir auch im Internet nicht", erklärte Herrmann. "Hasspostings können die Vorstufe für eine weitere Radikalisierung und schlimmste Straftaten sein, wie der Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten auf schrecklichste Weise zeigt." Entscheidend ist laut Herrmann, bei Hasskommentaren nicht wegzuschauen, sondern zu handeln. "Wir wollen Urhebern und Hintermännern schnell auf die Schliche kommen", betonte der Innenminister. "Polizei und Verfassungsschutz arbeiten Hand in Hand gegen diese üble Stimmungsmache. Sobald wir auf Hass und Hetze stoßen, gehen unsere Ermittler konsequent dagegen vor."

Lagebild für 2019 veröffentlicht: Neuer Höchststand bei Gewalt gegen Polizeibeamte - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt auf umfangreiche Schutzmaßnahmen und harte Strafen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München das Lagebild zur 'Gewalt gegen Polizeibeamte 2019' veröffentlicht. "Der Trend zu mehr Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten ist leider ungebrochen", lautete Herrmanns Fazit. "Die Fallzahlen markieren einen neuen Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2010." So gab es 2019 7.959 Fälle von verbaler und körperlicher Gewalt (+3,5 Prozent), wobei das Gros Fälle körperlicher Gewalt waren (4.501, +2,7 Prozent). Dabei wurden 2.599 Polizistinnen und Polizisten verletzt (+1,3 Prozent). Das führte zu 4.369 Dienstausfalltagen (+11,8 Prozent). "Diese Entwicklung ist besorgniserregend und absolut inakzeptabel", erklärte Herrmann. "Wir müssen bestmöglich diejenigen schützen, die tagtäglich für unsere Sicherheit den Kopf hinhalten!" Der Innenminister setzt dazu auf umfangreiche Schutzmaßnahmen und harte Strafen.

Für optimale Versorgungssicherheit: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verlängert Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw nochmals bis einschließlich 14. Juni 2020

Um eine optimale Versorgungssicherheit zu gewährleisten, hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute die Aufhebung des 'Sonn- und Feiertagsfahrverbots' für Lkw ab 7,5 Tonnen auf Bayerns Straßen nochmals bis einschließlich 14. Juni 2020 verlängert. Die Verlängerung betrifft alle Güter einschließlich Leerfahrten. "Wir haben das Infektionsgeschehen mehr und mehr unter Kontrolle. Aber auch in dieser Phase der Corona-Pandemie gilt es sicherzustellen, dass heimische Geschäfte und Firmen bestmöglich mit Waren beliefert werden können", machte der Innenminister deutlich. "In Bayern darf daher der Warenverkehr bis 14. Juni weiterhin sieben Tage die Woche und rund um die Uhr rollen."

Lob von Bayerns Minister Joachim Herrmann: "Bayerisches Rotes Kreuz trägt als wichtige Stütze im Katastrophenfall maßgeblich zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung im Freistaat bei" Vorsicht weiterhin oberstes Gebot

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer Gesprächsrunde mit dem Präsidenten des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Theo Zellner, dem Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk, dem Leiter des Krisenstabs Daniel Pröbstl sowie zwei Rettungskräften die große Bedeutung des BRK im aktuell bayernweiten Katastrophenfall betont. "Sie sind seit der Feststellung des Katastrophenfalls am 16. März eine wichtige Stütze und tragen neben den weiteren freiwilligen Hilfsorganisationen, der Bayerischen Polizei und der Bundespolizei, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr maßgeblich zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung im Freistaat bei." Laut Minister leistet das BRK seit jeher einen bedeutsamen Beitrag in der Wohlfahrtspflege, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz und ist aus dem starken Netz der Gefahrenabwehr nicht mehr wegzudenken. Herrmann mahnte auch zur Vorsicht: "Die Gefahr durch Corona ist noch nicht vorüber. Oberstes Gebot ist weiterhin nicht übermütig zu werden." Ein Blick auf die Zahlen anderer westlicher Industrieländer ohne Ausgangsbeschränkungen zeige deutlich, dass Bayern in der Krise gut aufgestellt ist. "Unser Weg des Krisenmanagements ist der richtige", sagte Herrmann. In der Gesprächsrunde ging es um bisherige Erfahrungen und Eindrücke des BRK in Zeiten der Corona-Krise.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Burkhard Körner, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz, präsentieren Kurzfilm "10 Tipps wie du dich nicht verarschen lässt - diesmal von Rechtsextremisten"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Burkhard Körner, Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz, haben heute den Kurzfilm "10 Tipps wie du dich nicht verarschen lässt – diesmal von Rechtsextremisten" vorgestellt. Produziert vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz richtet sich der etwa vierminütige Film insbesondere an ein jugendliches Publikum. Er ist zu sehen auf der Webseite sowie auf den Social-Media-Kanälen des Innenministeriums und auf der Homepage des Landesamts für Verfassungsschutz. "Der Film kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Nicht nur, dass die unmittelbarste Bedrohung in Deutschland derzeit vom Rechtsextremismus ausgeht, vielmehr haben Fake-News aktuell gerade in Zeiten von Corona Hochkonjunktur", sagte Herrmann.

Zu schnelles Fahren häufigster Verstoß in der Jahresstatistik 2019 des Polizeiverwaltungsamts - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnt vor deutlich erhöhten Unfallgefahren: Unbedingt Verkehrsregeln einhalten!

2.708.113 Verwarnungen und Bußgeldbescheide weist die heute veröffentlichte Jahresstatistik des Bayerischen Polizeiverwaltungsamts (PVA) für 2019 aus. Trotz leichtem Rückgang um 0,3 Prozent ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit der Verkehrsmoral nicht zufrieden. "Jeder Verkehrsverstoß kann die Unfallgefahren erheblich erhöhen", warnte Herrmann. "Daher müssen alle die Verkehrsregeln unbedingt einhalten!" Besonders bedenklich sind laut Herrmann die mehr als 1,1 Millionen Geschwindigkeitsübertretungen im vergangenen Jahr, die trotz einer Abnahme um rund fünf Prozent immer noch unangefochten die häufigsten Verkehrsverstöße in der Statistik sind. "Zu schnelles Fahren kann lebensgefährlich sein und ist die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle." Herrmann kündigte daher auch weiterhin konsequente Verkehrskontrollen an. "Für mehr Verkehrssicherheit müssen wir den Unbelehrbaren spürbar auf die Finger klopfen."

Mehr Polizei denn je - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt neues Stellenverteilungskonzept der Bayerischen Polizei vor: 5.725 zusätzliche Polizeistellen für alle Verbände der Bayerischen Polizei von 2010 bis 2023

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München gemeinsam mit Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer das Konzept zur Neuverteilung aller ab 2023 zur Verfügung stehenden 37.786 Stellen für Beamtinnen und Beamte der Bayerischen Polizei vorgestellt. "Mit unserem Stellenkonzept 'Die Bayerische Polizei 2025' sind wir bestmöglich für die künftigen Herausforderungen gewappnet", erklärte Herrmann. "Wir schaffen von 2010 bis 2023 5.725 zusätzliche Polizeistellen." Mit dann insgesamt mehr als 45.000 Beamten, Beamten in Ausbildung sowie Arbeitnehmern wird der höchste Personalumfang in der Geschichte der Bayerischen Polizei erreicht. Bereits bis Ende 2025 kann der Großteil der auf den neuen Stellen eingestellten Polizistinnen und Polizisten nach Ausbildungsende den Dienst bei den Polizeidienststellen antreten. Bis dahin soll auch die Zuweisung der Stellen an die Verbände der Bayerischen Polizei abgeschlossen sein. "Diese Stärkung wird insbesondere der Polizeipräsenz vor Ort zu Gute kommen", kündigte Herrmann an. "Gepaart mit einer hervorragenden Ausstattung können wir damit unseren Vorsprung bei der Inneren Sicherheit weiter ausbauen. Sicherheit durch Stärke bleibt unser Motto!"

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann bei der Landkreisversammlung 2020: "Ein starkes Bayern braucht starke Kommunen und umgekehrt" - Tragende Rolle der Kommunen bei Bewältigung der Corona-Krise - Staatsregierung unterstützt Landratsämter m

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat heute auf der Landkreisversammlung 2020 des Bayerischen Landkreistags in Erding die tragende Rolle der Kommunen, darunter insbesondere auch der Landkreise, bei der Bewältigung der Corona-Krise betont. "Ein starkes Bayern braucht starke Kommunen und umgekehrt. Das gilt jetzt, im erstmalig seit der Nachkriegszeit geltenden bayernweiten Katastrophenfall seit 16. März 2020, mehr denn je. Nur gemeinsam mit solidarischem Handeln können wir diese schwierige Situation meistern. Ich bedanke mich insbesondere bei den Führungsgruppen Katastrophenschutz für den unermüdlichen Einsatz rund um die Uhr", sagte Herrmann. Oberstes Ziel bleibe weiterhin der Schutz der Gesundheit und die Stabilität des Gesundheitssystems in Bayern. "Es hat sich gerade in dieser Pandemiesituation einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Verwaltung für das Gemeinwesen ist", so Herrmann. Die Staatsregierung hat daher die Landratsämter durch den kurzfristigen Einsatz von insgesamt 3.800 Mitarbeitern aus allen Ressorts mit nachgeordneten Bereichen massiv mit Personal verstärkt.