Lückenhafte Corona-Überprüfungen der Flugpassagiere: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert hohe Bußgelder für Fluggesellschaften - Engmaschige Kontrollen durch die Polizei

Die Bundespolizei hat bei ihren verstärkten Corona-Gesundheitskontrollen am Münchner Flughafen vom 24. Januar 2021 bis einschließlich 4. Februar 2021 insgesamt 253 Verstöße wegen fehlender 'Digitaler Einreiseanmeldung' (DEA) und 210 Verstöße wegen fehlendem gültigen Corona-Testnachweis trotz entsprechender Verpflichtungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung festgestellt. Dazu kamen 317 Verstöße gegen das Beförderungsverbot gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung durch Fluggesellschaften. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der sich heute vor Ort ein Bild von den Kontrollen gemacht hat, kritisierte: "Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, vor dem Abflug bei allen Passagieren die erforderlichen Nachweise zu überprüfen. Gegebenenfalls muss der Mitflug verweigert werden." Um den Druck auf die Fluggesellschaften zu erhöhen, fordert Herrmann ein Bußgeld von mindestens 10.000 Euro pro Beförderungsverstoß.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum dramatischen Höhlenunglück in der Oberpfalz: Rettungseinsatz unter extrem erschwerten Bedingungen - Besonderer Dank an alle Einsatzkräfte

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum dramatischen Höhlenunglück in der Oberpfalz: "Ich bin bestürzt über den traurigen Unfall in der Mühlbachquellhöhle. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Verunglückten." Im Rahmen einer Expedition von vier erfahrenen Höhlentauchern kam eine Person in Not. Trotz schnell eingeleiteter und massiver Rettungsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät. "Mein besonderer Dank geht an die zahlreichen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Insbesondere zeigten die Kräfte von Wasserwacht, Bergwacht und der Höhlenrettung herausragendes Engagement und Professionalität bei dem Rettungseinsatz unter extrem erschwerten Bedingungen. Dieses schreckliche Ereignis zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist in unser bayerisches Einsatz- und Hilfeleistungssystem zu investieren, wie dies der Freistaat Bayern seit jeher tut," betonte der Minister.

Angespannte Infektionslage in Grenznähe zu Tschechien: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ordnet intensivere Kontrollen durch Bayerische Grenzpolizei an - Dank an Bundespolizei für verstärkten Einsatz

Angesichts der angespannten Infektionslage bayerischer Landkreise an der Grenze zu Tschechien hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verstärkte Kontrollen von Grenzpendlern, Grenzgängern und Reiserückkehrern durch die Bayerische Grenzpolizei im Rahmen der Schleierfahndung angeordnet. Zusätzliche Unterstützung kommt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei mit 'geschlossenen Einsatzeinheiten'. "Damit werden wir noch intensiver die Einhaltung der strengen Corona-Einreisebestimmungen überwachen", kündigte Herrmann an. Die Beamten kontrollieren dabei insbesondere die Einhaltung der Corona-Testpflicht und vor dem Hintergrund der wichtigen Quarantänevorschriften auch die Beachtung der Digitalen Einreiseanmeldung.

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Rund 235.000 Euro für Integrationsprojekt "Kulturdolmetscher plus" - Gut integrierte Migranten als Brückenbauer zwischen den Kulturen

"Das Projekt "Kulturdolmetscher plus" ist ein Gewinn für uns alle. Denn für eine gelungene Integration braucht es „Übersetzer“ und Brückenbauer zwischen den Kulturen. Wir haben daher die Mittel für das Projekt nochmals auf nunmehr 235.000 Euro aufgestockt", sagte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann. In Bayern leben viele Menschen mit vielfältigen Migrationshintergründen, die sich gut integriert haben. "Ihre Erfahrungen, sowie ihr Wissen über ihre Herkunftskultur ist eine große Bereicherung für neu Zugewanderte und für uns alle," betonte Herrmann und erklärte: "Mit der gezielten Ausbildung zum "Kulturdolmetscher" nutzen wir diese Ressource und binden erfolgreich integrierte Menschen mit sehr guten Deutschkenntnissen in den Integrationsprozess der Neuzugewanderten ein." Denn Menschen, die zu uns kommen, müssen neben sprachlichen auch kulturelle Hürden überwinden. "Die Kulturdolmetscher können hier unterstützen, sich im neuen Alltag zurechtzufinden, kulturelle Missverständnisse zu klären und so Konflikten entgegenzuwirken", so der Minister.

Rund 530.000 Euro Förderung für Integration von Frauen - Ausweitung des Projekts 'Lebenswirklichkeiten in Bayern' auf sechzehn Standorte - Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Zugehörigkeitsgefühl zugewanderter Frauen und Kinder stärken

"Unser erfolgreiches Werteprojekt "Lebenswirklichkeiten in Bayern" wird 2021 fortgesetzt und auf insgesamt sechzehn Standorte ausgedehnt", kündigte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann an. "Der Freistaat Bayern hat die Fördersumme auch nochmals kräftig auf rund 530.000 Euro erhöht." Mit dem Vorzeige-Projekt sollen Frauen und Kinder mit Migrationshintergrund mit unserem Alltag und unseren gesellschaftlichen Werten vertraut gemacht werden. Hierdurch soll das Selbstbewusstsein der Frauen und ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten gestärkt werden. "Um noch bessere Integrationserfolge zu erzielen, können erstmals auch Frauen ohne Migrationshintergrund in das Projekt einbezogen werden," teilte Herrmann mit. "Die hierdurch entstehenden interkulturellen Begegnungen und Bekanntschaften unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache und sind wichtig, um das Zugehörigkeitsgefühl zu unserer Gesellschaft zu stärken", betonte der Minister. "So schaffen wir es, das Verständnis füreinander sowie den gegenseitigen Respekt zu stärken und Vorurteile abzubauen."

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann als Schirmherr beim Jubiläum '100 Jahre Kommunalversicherung' der Versicherungskammer Bayern

Anlässlich des Jubiläums '100 Jahre Kommunalversicherung' hat Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann als Schirmherr der Veranstaltung die hohe Bedeutung der Versicherungskammer Bayern für die Kommunen betont: "Auch eine leistungsfähige Kommune ist leider nicht vor schweren Schadensereignissen gefeit. Gerade in diesen coronabedingt schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich auf einen starken Partner verlassen zu können." Die Kommunalversicherung biete den Gemeinden, Landkreisen und Bezirken die Möglichkeit, sich mit all ihren Einrichtungen gegen unvorhersehbare Ereignisse und damit eventuell einhergehende hohe finanzielle Belastungen unbegrenzt zu fairen Preisen zu versichern. Symbolisch digital überreichte Herrmann den Ehrenamtspreis 2021 der Versicherungskammer Stiftung für den Regierungsbezirk Oberbayern.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Entscheidung des Gesundheitsausschusses im Bundestag zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes: Weiterer wichtiger Schritt zur Rechtssicherheit für Notfallsanitäter

"Unserem Ziel, mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter zu schaffen, sind wir mit dem heutigen Beschluss des Gesundheitssauschusses im Bundestag einen großen Schritt nähergekommen." Mit diesen Worten begrüßte Innenminister Joachim Herrmann die Entscheidung des Ausschusses, dem Antrag der CDU/CSU zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes zu folgen. Dem heutigen Beschluss des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag war eine entsprechende Bundesratsinitiative von Bayern und Rheinland-Pfalz vorausgegangen. "Notfallsanitäter sollen im Notfall auch vor Eintreffen eines Arztes alle Hilfsmaßnahmen ergreifen dürfen, die zur Lebensrettung des Patienten notwendig sind. Einerseits profitieren hiervon alle Patienten in Notfallsituationen, die auf rasche Hilfe angewiesen sind. Andererseits schaffen wir mit der nunmehr beschlossenen Änderung auch Rechtsklarheit für unsere Notfallsanitäterinnen und –sanitäter", betonte Herrmann, der sich zwei Jahre lang für diese Neuregelung eingesetzt hatte.

Verschärfte Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltet neue Kartenanwendung zu Verbotsregelungen bei Hotspots frei

Seit 11. Januar 2021 gelten verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen: Für Personen, die in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern wohnen, sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Bezugspunkt ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Außerdem können die Kreisverwaltungsbehörden von Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern anordnen, dass touristische Tagesreisen in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind. "Um betroffenen Bürgerinnen und Bürgern die Einhaltung der Vorschriften zu erleichtern, haben wir auf https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/hotspotregionen/  eine neue Kartenanwendung freigeschaltet", erklärte heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Dort kann sich jeder schnell und übersichtlich über den aktuellen Stand informieren und insbesondere individuell prüfen, ab welchem Bereich die 15-Kilometer-Regel gilt und welcher Bewegungsradius noch zulässig ist." Herrmann erhofft sich dadurch, dass die Corona-Schutzregeln noch besser eingehalten werden.

Führungswechsel beim Polizeipräsidium Niederbayern: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Polizeipräsident Herbert Wenzl in den Ruhestand und stellt Manfred Jahn als Nachfolger vor - Manfred Gigler wird neuer Polizeivizepräsident - Zusätzli

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann das neue Führungsduo an der Spitze des Polizeipräsidiums Niederbayern vorgestellt. Polizeipräsident Herbert Wenzl geht mit Ablauf Januar 2021 in den Ruhestand. Neuer Polizeipräsident wird Wenzls bisheriger Vertreter, Polizeivizepräsident Manfred Jahn. Als neuer Polizeivizepräsident folgt Manfred Gigler, bislang Leiter des Sachgebiets 'Ordnungs- und Schutzaufgaben' im Führungsstab des Polizeipräsidiums Niederbayern. Wie Herrmann deutlich machte, sind beide ausgezeichnete Führungskräfte und bestens mit der niederbayerischen Polizei vertraut. "Mit Jahn und Gigler an der Spitze ist das Polizeipräsidium Niederbayern auch zukünftig hervorragend aufgestellt", erklärte Herrmann. "Darüber hinaus werden wir die niederbayerische Polizei bis 2025 um 434 auf insgesamt 2.583 Stellen verstärken."

Führungswechsel und Erfolgsbilanz der Bayerischen Grenzpolizei: Innenminister Joachim Herrmann dankt Alois Mannichl für hervorragende Arbeit - Annette Lauer als Nachfolgerin bestens geeignet - Künftig noch mehr Grenzpolizisten

Chefwechsel bei der Bayerischen Grenzpolizei: Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Passau im Rahmen einer Pressekonferenz Alois Mannichl, der zum 31. Januar in den Ruhestand geht, für seine hervorragende Arbeit gedankt und Annette Lauer als neue Direktorin vorgestellt. "Alois Mannichl hat unsere Bayerische Grenzpolizei seit ihrer Gründung vor zweieinhalb Jahren hervorragend geführt und geprägt", lobte Herrmann. "Er war auch hochengagiert an ihrem Aufbau beteiligt." Als ein Beleg für die ausgezeichnete Arbeit der Grenzpolizei führte Herrmann die rund 35.000 Fahndungstreffer im Rahmen der Schleierfahndung an der Ost- und Südgrenze seit Juli 2018 an, beispielsweise weil ein Haftbefehl vorlag oder ein Fahrzeug wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war. "Unsere Grenzfahnder konnten damit tausende Kriminelle aus dem Verkehr ziehen", unterstrich Herrmann. "Die Bayerische Grenzpolizei ist für mehr Sicherheit unverzichtbar!" Der Innenminister kündigte an, die Bayerische Grenzpolizei in den kommenden Jahren weiter zu verstärken: "Neben hochmoderner Ausstattung setzen wir vor allem auf zusätzliches Personal." Seit ihrer Gründung ist die Zahl der Grenzpolizisten bereits um 240 auf rund 720 erhöht worden. Bis 2025 soll die Grenzpolizei über 1.000 Stellen verfügen.

Feierliches Pontifikalamt für die Bayerische Polizei mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dankt Kirchen und Polizeiseelsorgern - "Halt und Orientierung für Polizistinnen und Polizisten"

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx hat heute im Münchner Liebfrauendom ein feierliches Pontifikalamt für die Bayerische Polizei zelebriert. Mit diesem traditionellen Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Sebastian als Schutzpatron der Polizei und gleichzeitig Schutzheiliger gegen Seuchen und Krankheiten wurde auch das Jubiläumsjahr 2020 '100 Jahre Bayerische Polizeiseelsorge' feierlich beschlossen. Mit dabei waren Dompropst Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Polizeidekan Monsignore Andreas Simbeck als Landesbeauftragter für die Katholische Polizeiseelsorge in Bayern, Domvikar Monsignore Hans Leitner als Organist und das Blechbläser-Ensemble des Polizeiorchesters Bayern. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dankte den christlichen Kirchen sowie dem 'Polizeiinternen Netzwerk der Bayerischen Polizei' bestehend aus dem Polizeilichen Sozialen Dienst, dem Zentralen Psychologischen Dienst und den Polizeiseelsorgerinnen und -seelsorgern: "Unsere Polizistinnen und Polizisten sind keine Maschinen, sondern Menschen wie du und ich, mit Gefühlen und menschlicher Verletzbarkeit. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie und der deutlichen psychischen und physischen Mehrbelastung zeigt sich abermals, dass die Polizeiseelsorge eine unverzichtbare Stütze der Bayerischen Polizei ist. Sie gibt Halt und Orientierung in scheinbar ausweglosen Situationen und schwierigen Einsätzen." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wirbt beim Online-Benefiz-Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern um Unterstützung der Bayerischen Polizei-Stiftung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute beim Online-Benefiz-Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern zugunsten der Bayerischen Polizei-Stiftung um Unterstützung für die wichtige Arbeit der Stiftung geworben. "Seit 1977 hat die Bayerische Polizei-Stiftung in mehr als 1.250 Fällen mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro schnelle finanzielle Hilfe geleistet. Eine großartige Unterstützung und gelebte Solidarität", lobte der Minister. Die Stiftung hilft Polizisten, die im Dienst gesundheitliche Schäden erlitten haben, sowie den Angehörigen von Beamten, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Herrmann bedankte sich in seiner Grußbotschaft bei allen Polizistinnen und Polizisten für ihre engagierte und hochprofessionelle Arbeit. "Mit Ihrem Einsatz leisten Sie einen unabdingbaren Beitrag dazu, dass unsere Bürgerinnen und Bürger in Bayern gut und sicher leben können", betonte Herrmann. 

20. Kulmbacher Motorradsternfahrt muss wegen der Corona-Pandemie verschoben werden - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt an: Jubiläum wird im April 2022 nachgeholt

Das größte Bikertreffen Süddeutschlands mit zehntausenden Motorradbegeisterten muss auch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Die traditionelle Motorradsternfahrt nach Kulmbach hätte zum 20-jährigen Jubiläum am 24. und 25. April 2021 stattfinden sollen. "Die Gesundheit steht ganz klar an erster Stelle", begründete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Entscheidung. Laut Herrmann sind alle Mitträger wie die Kulmbacher Brauerei, ANTENNE BAYERN, der Landesverband der Bayerischen Fahrlehrer, der ADAC, die Landesverkehrswacht Bayern sowie die Stadt und der Landkreis Kulmbach eng eingebunden. "Wir planen, das Jubiläum im April 2022 mit einer großartigen Veranstaltung nachzuholen", kündigte Herrmann an, der in den vergangenen Jahren regelmäßig selbst mit dem Motorrad zur Sternfahrt gefahren ist. "Die Kulmbacher Motorradsternfahrt hat seit jeher einen festen Platz in meinem Terminkalender und ist für mich immer eines der Jahres-Highlights!" 

Vizepräsidentenwechsel beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Eva Schichl und begrüßt Frank Hellwig als Nachfolger

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim im Rahmen eines Pressetermins die bisherige Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Eva Schichl, verabschiedet und Frank Hellwig als neuen Vizepräsidenten begrüßt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage musste der Festakt leider abgesagt werden. Schichl ging mit Ablauf Dezember 2020 in den Ruhestand, "nach fast 38 Jahren ausgezeichneter Arbeit bei der Bayerischen Polizei, davon rund zwei Jahrzehnte als Führungskraft", wie Herrmann deutlich machte. Neben ihrer Fachkompetenz hob der Innenminister vor allem Schichls menschliche Art hervor, die von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets hochgeschätzt wurde: "Fairness, Bodenständigkeit und eine klare Linie kennzeichneten Eva Schichls Amtsführung." Herrmann dankte der Polizeivizepräsidentin a. D. im Namen der Bayerischen Staatsregierung für ihr großartiges Engagement und ihre Verdienste um die Innere Sicherheit.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startet Ausschreibung für neues Recherche- und Analysesystem der Bayerischen Polizei: Noch erfolgreichere Polizeiarbeit - Höchste Ansprüche an den Datenschutz

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat 'grünes Licht' für ein neues Recherche- und Analysesystem bei der Bayerischen Polizei gegeben. Das Bayerische Landeskriminalamt hat dazu auf der EU Plattform 'SIMAP' eine Ausschreibung gestellt, die demnächst unter https://ted.europa.eu/TED/search/searchResult.do veröffentlicht wird. Anbieter können sich bis zum 22. Februar 2021 bewerben. Bis Ende des Jahres 2021 soll die Vergabe erfolgen. Andere Bundesländer und Bundesbehörden werden die Möglichkeit erhalten, das System dann auch in ihrem Bereich einsetzen zu können. Insoweit gibt es eine enge Kooperation mit dem Bundesinnenministerium. "Unser Ziel ist, die Arbeit der Bayerischen Polizei noch erfolgreicher zu machen", erklärte Herrmann. "Dabei stellen wir höchste Ansprüche an den Datenschutz. Es wird nur der Anbieter zum Zug kommen, der die hohen Datenschutzanforderungen hundertprozentig erfüllt."

28 Landkreise und kreisfreie Städte mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Neue "15-Kilometer-Regel" unbedingt einhalten - 500 Euro Bußgeld bei Missachtung

Auf Basis der Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute, 0.00 Uhr, haben 28 Landkreise und kreisfreie Städte eine Sieben‑Tage-Inzidenz von mehr als 200 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern. Damit sind für die Bürgerinnen und Bürger, die in den betroffenen Regionen wohnen, nach der geänderten 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Bezugspunkt ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann appellierte an alle Betroffenen, die Neuregelung unbedingt einzuhalten. "Die Polizei wird das vor allem an beliebten Ausflugsorten verstärkt überwachen", erklärte Herrmann. "Schließlich geht es darum, das Risiko einer Ansteckung bestmöglich einzudämmen. Wir müssen verhindern, dass sich die Pandemie aus Hotspots bei Ausflügen in andere Regionen weiter ausbreitet." Darüber hinaus wird die Polizei weiterhin auch insbesondere die Maskenpflicht, die Ausgangsbeschränkungen und die Ausgangssperre kontrollieren. Herrmann kündigte empfindliche Bußgelder an: "Diejenigen, die gegen die neue '15-Kilometer-Regel' verstoßen, müssen mit 500 Euro Geldbuße rechnen!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Festgottesdienst zur Verabschiedung von Oberkirchenrat Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche als Regionalbischof des Kirchenkreises Nürnberg

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim heutigen Festgottesdienst anlässlich der Verabschiedung von Oberkirchenrat Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche als Regionalbischof des Kirchenkreises Nürnberg in den Ruhestand dessen langjähriges Wirken gewürdigt: "Prof. Dr. Nitsche hat sich mit Hingabe den Menschen und Gemeindemitgliedern im Kirchenkreis gewidmet. Er hatte stets ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte insbesondere auch während der Corona-Pandemie". Gemeinsam mit seiner Frau hatte sich Oberkirchenrat Prof. Dr. Nitsche seit fast 15 Jahren die Stelle des Re­gional­bischofs im Kirchenkreis Nürnberg geteilt. Herrmann: "Sie haben damit beide auch ein Stück evangelische Kirchengeschichte ge­schrieben. Denn zum ers­ten Mal wurde ein kirchenleitendes Amt in Stel­len­teilung ausgeübt. Und dieses Mo­dell hat sich bestens bewährt." Der Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wurde unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen gemeinsam von Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bed­ford-Strohm, Oberkirchenrätin Hann von Weyhern sowie Oberkirchenrat Prof. Dr. Nitsche gefeiert. 

Hilfstransport der Bayerischen Feuerwehren nach Kroatien - Innenminister Herrmann dankt freiwilligen Einsatzkräften für grenzüberschreitende Hilfsaktion - Finanzielle Unterstützung durch den Freistaat

Das Erdbeben in Kroatien Ende Dezember 2020 hat schlimme Schäden angerichtet und auch die kroatischen Feuerwehren stark getroffen.   Rund 300 bayerische Feuerwehren sind einem Aufruf des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt und haben viele Ausrüstungs- und Gerätespenden für ihre kroatischen Kameradinnen und Kameraden zusammengetragen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann war heute in Hersbruck dabei, als ein Fahrzeugverband mit zehn Feuerwehrfahrzeugen zum Sammelpunkt in Richtung Rohrdorf im Landkreis Rosenheim startete. Von dort aus wird sich der Hilfstransport morgen mit insgesamt 21 Fahrzeugen auf den Weg ins Krisengebiet machen. Der Innenminister lobte die grenzüberschreitende Hilfeleistung: "Ich bin beeindruckt von dieser überwältigenden Resonanz und stolz auf unsere bayerischen Feuerwehren! Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die örtlichen kroatischen Feuerwehren mit Gerätschaften und Schutzausrüstung wieder einsatzfähig zu machen." Herrmann dankte allen beteiligten Kommunen, die als Träger der Feuerwehren die Spenden mitgetragen haben. "Mein besonderer Dank gilt auch allen Einsatzkräften, die diese Hilfsaktion durch ihren großartigen Einsatz ermöglichen," so der Minister. Der Freistaat Bayern unterstützt das Vorhaben und übernimmt mindestens 90 Prozent der Transportkosten. 

Verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verstärkt Polizeikontrollen an beliebten Ausflugsorten - Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei

Am Montag, 11. Januar 2021, treten die Änderungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und damit verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Eine wichtige Neuerung: Für Personen, die in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern wohnen, sind dann touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Dafür erstmalig maßgeblich ist der Zahlenstand des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag, 11. Januar 2021, 0.00 Uhr. Landkreise oder kreisfreie Städte, die zu diesem Zeitpunkt nach RKI den Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten haben, fallen darunter. Bezugspunkt für den 15‑Kilometer-Radius ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Betroffene Kreisverwaltungsbehörden können die '15‑km‑Regel' für touristische Tagesreisen außerkraftsetzen, wenn der Inzidenzwert seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist. Außerdem können die Kreisverwaltungsbehörden von Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern anordnen, dass touristische Tagesreisen in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind. Die Einhaltung der neuen Schutzregeln ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sehr wichtig. Daher wird es konsequente Polizeikontrollen geben.

Verstärkte Corona-Kontrollen bei Reiserückkehrern: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann appelliert, sich bereits vor der Einreise testen zu lassen -Bereits mehr als 37.000 kontrollierte Personen und rund 7.800 Meldungen an die Kreisverwaltungsbehörden

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wird die Bayerische Grenzpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei auch am kommenden Wochenende verstärkt Reiserückkehrer aus dem Ausland kontrollieren, um die Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen zu kontrollieren. Dabei werden die bayerischen Grenzpolizisten im Rahmen der stichprobenartigen Schleierfahndungskontrollen von der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Daneben wird die Kontrolle von Reiserückkehrern an Flughäfen ein Schwerpunkt sein. Dort sollen möglichst alle Einreisenden einer Infektionsschutzkontrolle unterzogen werden. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen gibt es mittlerweile im nichtöffentlichen Bereich ein Corona-Testangebot. Auch wenn es nach derzeitiger Regelungslage ausreicht, innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise aus einem Corona-Risikogebiet auf dem Land- oder Luftweg einen negativen Corona-Test vorzuweisen und das Ergebnis innerhalb von drei Tagen dem Gesundheitsamt vorzulegen, appellierte Herrmann an alle Reiserückkehrer: "Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen sich bereits bis zu 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland testen." Zusätzlich warnte Herrmann: "Jeder, der gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstößt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen!"