Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Eröffnung des Werkzeugtechnologiezentrums der Firma Schaeffler in Höchstadt/ Aisch - innovatives Familienunternehmen stärkt seit 70 Jahren den Wirtschaftsstandort Franken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobte heute im Rahmen der Eröffnung des Schaeffler Werkzeugtechnologiezentrums in Höchstadt/ Aisch Tatkraft und großartiges Engagement des Unternehmens und dankte: „Ich freue mich sehr über Ihr klares 70-jähriges Bekenntnis zu Franken! Sie stoßen Innovationen an und investieren kräftig in die Fachkräfte von morgen". Im Anschluss an die Werksführung war Herrmann überzeugt: "Dieses neue hochmoderne Werkzeugtechnologiezentrum mit mehreren automatisierten Roboterlinien ist ein echter Quantensprung für den Werkzeugbau und Schaeffler als Technologieführer". Mit diesen Investitionen trage Schaeffler wesentlich dazu bei, dass die Arbeitslosenquote im Landkreis Erlangen-Höchstadt aktuell bei nur 2,1 Prozent liege.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Papst Benedikt XVI.: Nachträgliche Geburtstagsgrüße zu dessen 95. Geburtstag

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat im Vatikan dem emeritierten Papst Benedikt XVI. persönlich nachträgliche Geburtstagsgrüße zu dessen 95. Geburtstag aus Bayern überbracht. "Im Namen der Bayerischen Staatsregierung und des Ministerpräsidenten überbringe ich Ihnen aus der bayerischen Heimat die allerbesten Glückwünsche zu Ihrem Ehrentag. Sie können mit großer Dankbarkeit auf Ihr Lebenswerk zurückblicken. Ich wünsche Ihnen zu diesem stolzen Anlass alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit und natürlich Gottes Segen. Ich kann Ihnen versichern, dass viele Menschen in Deutschland und gerade auch in Bayern in Gedanken und auch in Gebeten bei Ihnen sind."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei den 25. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen: Rettungsdienst weiter verbessern - Wegweisende Digitalisierungsprojekte - Dank an alle Beteiligte der Rettungskette

„Neues in der Notfallmedizin“ lautet das diesjährige Mot­to der Erlanger Notfallmedizinischen Tage. "Ein überaus wich­tiges Themenfeld! Denn: Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat uns klar vor Augen geführt, wie wichtig ein funktionierendes und verlässliches Gesundheitssystem für jeden einzelnen von uns ist." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in seinem Grußwort zum diesjährigen 25. Jubiläumskongress in Erlangen. "Deutschland und Bayern sind hier sehr gut aufgestellt." Herrmann ist es ein wichtiges Anliegen, den Rettungsdienst an die sich stetig verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. "So haben wir mit der kürzlich beschlossenen Novelle des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes die gesetzlichen Grundlagen für zwei herausragende Digitalisierungsprojekte geschaffen: Die bayernweite Einführung des Tele­notarztes sowie die Errichtung eines Notfallregisters." Diese wegweisenden Projekte sind von herausragender Bedeutung für die Zukunft des bayerischen Rettungsdienstes", bekräftigte Herrmann.

"Leise fahren. Lärm ersparen!" Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und der ADAC Nordbayern stellen Maßnahmen für weniger Verkehrslärm vor: ADAC-Lärmdisplays und Hinweistafeln - Verstärkte Polizeikontrollen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute an einem beliebten Treffpunkt für Motorradfahrer im oberfränkischen Aufseß zusammen mit dem ADAC Nordbayern Maßnahmen für weniger Verkehrslärm präsentiert. Unter anderem stellt der ADAC den Kommunen speziell entworfene Schilder und ein elektronisches Lärmdisplay für beliebte Ausflugsstrecken zur Verfügung. Die Tafeln mit Aufschriften wie "Leise fahren. Lärm ersparen!" oder "Bitte nicht röööhren!" appellieren an alle Fahrzeugführer, mehr Rücksicht zu nehmen. "Den großen Unmut vieler Anwohner an beliebten Motorrad- und Ausflugsstrecken kann ich gut nachvollziehen", erklärte Herrmann. Er bezeichnete die ADAC-Initiative als einen gelungenen Baustein für mehr Lärmschutz. Herrmanns klare Warnung an alle Unbelehrbaren: "Die Bayerische Polizei wird gezielt diejenigen aus dem Verkehr ziehen, die rücksichtlos und absichtlich laut durch die Gegend brettern." Dabei seien nicht nur Motorradfahrer im Visier, sondern auch überlaute Autofahrer.

Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Verlängerung der Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze: Aus migrations- und sicherheitspolitischen Gründen zwingend notwendig - Schutz der EU-Außengrenzen nicht ausreichend

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt nachdrücklich die Entscheidung des Bundesinnenministeriums, die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zwischen Deutschland und Österreich bis November 2022 zu verlängern. "Die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zwischen Deutschland und Österreich sind aus migrations- und sicherheitspolitischen Gründen zwingend notwendig", betonte Herrmann. "Nach wie vor ist der Schutz der EU-Außengrenzen noch nicht ausreichend." Das belegen laut Herrmann die vielen Aufgriffe der Bayerischen Grenzpolizei, die im grenznahen Raum engmaschige Schleierfahndungskontrollen sowie in enger Abstimmung mit der zuständigen Bundespolizei unmittelbare Grenzkontrollen durchführt. "Für mich steht fest: Grenzkontrollen sorgen für mehr Sicherheit!", erklärte der Innenminister. "Das Bundesinnenministerium muss deshalb mit Blick auf das gestrige EuGH-Urteil unbedingt alle europarechtlichen Spielräume ausschöpfen, damit wir solange wie notwendig auch über den November 2022 hinaus auf Kontrollen an der Grenze zu Österreich setzen können."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Bayerischen Verfassungsschutzgesetz: Aufgaben des Verfassungsschutzes grundsätzlich bestätigt - Bundesweit wegweisende Entscheidung -

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass mit der heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erstmals umfangreiche Klarstellungen zum verfassungsrechtlichen Rahmen der Befugnisse des Verfassungsschutzes erfolgt sind. "Das heutige Urteil ist eine Stärkung des Verfassungsschutzes: Das Bundesverfassungsgericht hat die Bedeutung unserer Verfassungsschutzbehörden für den Schutz unserer freiheitlichen Demokratie deutlich betont und die hierfür erforderlichen Befugnisse nicht grundsätzlich beanstandet. Ihre Ausgestaltung im Einzelnen bedarf jedoch an einigen Stellen zusätzlicher verfahrensrechtlicher Sicherungen und klarstellender Begrenzungen." Der bayerische Innenminister und Vorsitzende der Innenministerkonferenz kündigte an, sich mit seinen Amtskolleginnen und  kollegen in Bund und Ländern über die Konsequenzen des Urteils auszutauschen und dann umgehend Vorschläge für gesetzliche Änderungen vorzulegen, mit dem die neuen Vorgaben des Gerichts aus dem heutigen Urteil umgesetzt werden.

IMK Vorsitzender und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ehrt Deutschlands erfolgreichste Polizei-Sportlerinnen und Sportler mit ausgezeichneten Leistungen bei der Sportlerehrung des Deutschen Polizeisportkuratoriums in Würzburg

"Mit Ihren herausragenden sportlichen Leistungen haben Sie das Ansehen der Polizei in besonderer Weise gefördert“, sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Polizeisportlerehrung des Deutschen Polizeisportkuratoriums in Würzburg. In einer feierlichen Veranstaltung wurden insgesamt 16 Polizeisportlerinnen und Polizeisportler des Bundes und der Länder für ihre herausragenden sportlichen Leistungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen im vergangen Jahr geehrt. Verbunden mit dem Vorsitz der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder im Jahr 2022 fand die Polizeisportlerehrung des DPSK in diesem Jahr in Bayern statt. Für den bayerischen Innen- und Sportminister steht fest: "Die Athletinnen und Athleten haben nicht nur in ihren jeweiligen Disziplinen hervorragende sportliche Leistungen erbracht. Sie sind auch Aushängeschild der Polizei und sportlich wie beruflich Vorbild für viele junge Menschen in ganz Deutschland."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf der 'FUNKE' Fachtagung: Katastrophenschutz weiter verbessern - Verstärkte Zusammenarbeit von Bund und Ländern - Ausbau der Warnsysteme

"Wir wollen dieses Jahr gerade vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe 2021 den Katastrophenschutz gemeinsam mit Bund und Ländern noch weiter verbes¬sern. Ziel ist eine deutlich verstärkte Zu¬sammenarbeit und Koordinierung von Bund und Ländern bei großen, länder¬übergreifenden oder bundesweiten Katas¬trophen." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Fachtagung 'Führungsunterstützungsnetzwerk für Katastrophenschutzeinheiten' – FUNKE – der Versicherungskammer Stiftung im mittelfränkischen Heroldsberg. "Hierzu werde derzeit das Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe errichtet. Der Minister ist sicher: "Auch Bayern wird hiervon profitieren und sich daher auch gerne personell beteiligen." Ein weiteres wichtiges Anliegen des Innenministers ist der Ausbau unserer Warnsysteme: Neben dem Ausbau und der Modernisierung von Sirenen in Bayern hat für uns auch die bundesweite Einführung von Cell Broadcast - die Alarmierung über Mobilfunkgeräte - höchste Priorität. Die rechtlichen Grundlagen sind gelegt, nun muss die technische Umsetzung rasch vorankommen "

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann zur Einbürgerungsstatistik 2021: Zahl der Neueinbürgerungen in Bayern auf 23.158 gestiegen - Coronabedingter Rückgang aus dem Vorjahr beendet

"23.158 Personen wurde in Bayern im Jahr 2021 die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Damit ist die Gesamtzahl der Einbürgerungen im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 Prozent gestiegen und der coronabedingte Rückgang in 2020 mit nur 20.192 Einbürgerungen beendet", bilanzierte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann anlässlich der Vorstellung der Einbürgerungsstatistik 2021 für den Freistaat heute in München. "Die Einbürgerungen sind ein starkes Zeichen erfolgreicher Integration. Nun stehen den Eingebürgerten auch politisch viele Möglichkeiten offen, unsere Gesellschaft mitzugestalten", sagte Herrmann. Kritisch sieht der bayerische Innenminister allerdings die von der Bundesregierung geplanten Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht: "Die Mehrstaatigkeit auszuweiten sowie die für die Einbürgerung notwendige Aufenthaltszeit zu verkürzen, halte ich für das falsche Signal." Neben möglichen Loyalitätskonflikten sieht Herrmann auch die Gefahr, dass die Einbürgerung erfolge, obwohl noch keine vollständige Integration stattgefunden habe.

Nach tödlichem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht im Landkreis Aichach-Friedberg: Tatverdächtige in Untersuchungshaft - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt hervorragende Arbeit der Ermittler

Täterfestnahme nach tödlichem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht im Landkreis Aichach-Friedberg: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die hochprofessionelle Arbeit der beteiligten Einsatzkräfte gelobt: "Der schreckliche Unfall mit anschließender Fahrerflucht, bei der eine 23-Jährige starb, hat viele Menschen in der Region und weit darüber hinaus erschüttert." Auch wenn sich die beiden Tatverdächtigen kurz vor der geplanten Festnahme in Baden-Württemberg selbst gestellt haben: "Durch sorgfältige kriminalistische Arbeit und den Einsatz modernster Technik, wie etwa die Funkzellenauswertung, hatten die ermittelnden Beamten die beiden Tatverdächtigen schnell im Visier und zusammen mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Augsburg bereits die Festnahme vorbereitet. Mein Dank gilt daher allen, die zur Aufklärung beigetragen haben". Bayerns Innenminister ist erleichtert über den schnellen Fahndungserfolg: "Auch dieser Fall hat wieder bestätigt, dass auf die Bayerische Polizei Verlass ist und man als Unfallverursacher seiner Verantwortung nicht durch Unfallflucht entkommen kann."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nach Frontex-Besuch in Polen: Rekordzahl illegaler Grenzübertritte an EU-Außengrenzen 2022 - Steigende Asylantragszahlen auch in Bayern - Rolle von Frontex stärken - Vorsorge gegen Hungersnot in afrikanischen Ländern

Die steigende Zahl an illegalen Grenzübertritten an den EU-Außengrenzen war neben der besonderen Situation von ukrainischen Kriegsflüchtlingen ein zentrales Thema beim Besuch des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann bei Frontex in Warschau. "Wir dürfen neben dem Krieg in der Ukraine das sonstige Migrationsgeschehen nicht aus den Augen verlieren. Auch hier brauchen wir gemeinsame europäische Lösungen. Denn der Zustrom an Flüchtlingen in die EU nimmt deutlich zu", so Herrmann. Bereits im ersten Quartal 2022 habe Frontex einen Rekord von mehr als 40.300 illegalen Übertritten an den europäischen Außengrenzen oder Versuchen dazu verzeichnet. "Das ist eine Steigerung um 57 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und die höchste Zahl seit 2016. Herrmann forderte daher neben einer gerechteren Verteilung von Schutzsuchenden auf die EU-Mitgliedstaaten, auch den besseren Schutz der EU-Außengrenzen sowie eine stärkere europäische Rückführungspolitik. „Frontex kommt hier eine zentrale Rolle zu.“ Deshalb sei es wichtig, den Aufbau der sog. Ständigen Reserve von 10.000 Einsatzkräften weiter voranzubringen. Frontex sei mittlerweile bereits auf 2.800 Mitarbeiter angewachsen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum Tod des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Josef Göppel: Jahrzehntelang hochengagiert in Zukunftsthemen - Große Verdienste vor allem für den Umweltschutz und in der Entwicklungshilfe

Bestürzt hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf die Nachricht vom Tod des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Josef Göppel reagiert. Göppel verstarb vergangene Nacht im Alter von 71 Jahren. "Josef Göppel hat sich mehr als fünf Jahrzehnte lang in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik mit viel Herzblut engagiert und damit große Verdienste im Umweltschutz und in der Landschaftspflege erworben", würdigte Herrmann die Lebensleistung des Verstorbenen. "Mit seinem vorausschauenden Wirken hat Josef Göppel Generationen an jungen Menschen inspiriert und nachhaltig geprägt." Daher war es dem Innenminister im August letzten Jahres eine große Ehre, Göppel das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland persönlich aushändigen zu können. "Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Josef Göppel hatte sie sich redlich verdient!"

Notfallversorgung wird weiter verbessert - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startet Pilotprojekt mit neuem Rettungseinsatzfahrzeug in Regensburg: Entlastet Rettungsdienst bei weniger schwerwiegenden Einsätzen - Bayernweite Einführung möglich

Die Notfallversorgung in Bayern wird weiter verbessert: Im Auftrag des bayerischen Innenministeriums erprobt der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg im Rahmen eines Pilotprojekts das Rettungseinsatzfahrzeug (REF) als neues Einsatzmittel. "Mit dem neuen REF entlasten wir Notarzt und Rettungswagen bei weniger schwerwiegenden Einsätzen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der heutigen Vorstellung in Regensburg. Für das Pilotprojekt im Zuständigkeits¬bereich des Zweckverbandes Regensburg wurden zwei voll ausgestattete REF beschafft. Die Kosten in Höhe von rund 122.000 Euro für die beiden Fahrzeuge übernehmen die Sozialversicherungsträger. Das Pilotprojekt läuft laut Herrmann voraussichtlich bis Dezember 2024. "Wenn sich das REF bewährt, werden wir die bayernweite Einführung prüfen", kündigte der Innenminister an.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt Verfassungsschutzbericht 2021 vor: Hass und Hetze in nie dagewesenem Ausmaß - Geringe Beteiligung von Extremisten bei Corona-Protesten - Personen- und Gewaltpotential bei Reichsbürgern gestiegen

Der bayerische Verfassungsschutzbericht 2021 gibt keine Entwarnung, im Gegenteil: "Hass und Hetze hatten vergangenes Jahr ein bislang nicht gekanntes Ausmaß erreicht - im Netz, auf der Straße bis hinein ins private Umfeld", erklärte Herrmann bei der Vorstellung heute in München. Gerade die Debatte um eine allgemeine Corona-Impfpflicht habe nicht nur zu einer Polarisierung, sondern bei einem kleineren Teil der Gesellschaft auch zu einem deutlich aggressiveren Vorgehen gegen Andersdenkende geführt. "Zwar flauen derzeit die Diskussionen um die Corona-Pandemie etwas ab: Die Szene wird sich aber möglicherweise neue Themen suchen", befürchtet Herrmann. "Unsere Verfassungsschützer sind deshalb höchst wachsam, auch mit Blick auf die Auswirkungen des Ukrainekriegs." In diesem Zusammenhang warnte der Innenminister vor von russischer Seite gesteuerten Fake-News und vor gezielten Cyberangriffen. "Russische Cyberangriffe auf bayerische Behörden sowie auf Unternehmen und Einrichtungen sind nicht ausgeschlossen", so Herrmann. "Wir haben bereits die Kapazitäten unserer Cybersicherheits-Behörden erhöht." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Diözesanversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. der Diözese Regensburg: Verabschiedung von Leiterin Baronin von Gemmingen - Beeindruckende Hilfsbereitschaft zum Wohle anderer

Als Bayerischer Innenminister und Ordensmitglied ist Joachim Herrmann heute dem Ruf der Malteser zur Diözesanversammlung in Barbing gefolgt und hat die Diözesanleiterin Adelheid Baronin von Gemmingen mit verabschiedet. Herrmann lobte die enorme Hilfsbereitschaft der Malteser: „Sie stehen aus tiefer christlicher Überzeugung und mit viel Herzblut Ihren Mitmenschen bei. Ihre Hilfe ist großartig und ein überaus kostbares Geschenk für unser Gemeinwesen“. Ob bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, im karitativen und sozialen Bereich, im Rettungsdienst und Katastrophenschutz oder zuletzt bei der Bewältigung der Corona-Pandemie: "Der Malteser Hilfsdienst gestaltet unser Bayern maßgeblich mit und ist als Partner in Notlagen nicht mehr wegzudenken", so der Minister.

IMK-Vorsitzender und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur europaweiten Durchsuchungsaktion gegen Hasspostings: Zehn Beschuldigte in Bayern - Weitere Schwerpunktaktionen gegen Hass und Hetze im Netz geplant

Gestern fanden europaweit mit Unterstützung von Europol Durchsuchungen wegen Hasspostings im Internet statt, in Bayern waren es neun bei insgesamt zehn Beschuldigten. Bayerischer Schwerpunkt war der Landkreis Aichach-Friedberg mit sieben Durchsuchungen, eine im Landkreis Fürstenfeldbruck und eine im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. "Die gestrigen Durchsuchungen sind ein weiterer Teil in einer ganzen Serie von gezielten Schwerpunktaktionen gegen Hass und Hetze im Netz", erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Und es werden viele weitere folgen: Wir gehen jedem Hinweis auf strafbare Hetze konsequent nach. Damit wollen wir auch potentielle Hetzer abschrecken." Herrmann wies darauf hin, dass er als Vorsitzender der Innenministerkonferenz den verstärkten Kampf gegen Hass und Hetze zu einem Schwerpunkt der diesjährigen Sitzungen macht.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum Haushalt 2022: 6,9 Milliarden für ein sicheres Bayern und eine starke staatliche Verwaltung - 1,1 Milliarden für die Integrations- und Asylpolitik

Rund 6,9 Milliarden Euro stehen dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration im Staatshaushalt 2022 zur Verfügung. Der Landtag hat dem Einzelplan des Innenministeriums heute zugestimmt, endgültig verabschiedet wird der Gesamthaushalt am 7. April. "Ich bin sehr zufrieden", freut sich Innenminister Joachim Herrmann. "Wir investieren insbesondere bei Polizei, Verfassungsschutz, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Durch neue Stellen und Investitionen in modernste Technik und Ausstattung unterstützen wir die herausragende Arbeit unserer Behörden und Organisationen. So sorgen wir für eine leistungsstarke Verwaltung und mehr Sicherheit in Bayern." Auch für die Maßnahmen zur Integrations- und Asylpolitik stehen im nächsten Haushalt knapp 1,1 Milliarden Euro bereit. Herrmann: "Damit finanzieren wir auch die Aufnahme, Unterbringung und medizinische Versorgung der ukrainischen Kriegsflüchtlinge und unterstützen die Flüchtlings- und Integrationsberatung vor Ort."

Bayern weiterhin sicherstes Bundesland - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur bundesweiten Kriminalstatistik 2021: Hervorragende Sicherheitslage dank starker Polizei - Schwerpunkte der Innenministerkonferenz

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Berlin als Vorsitzender der Innenministerkonferenz (IMK) zusammen mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und dem Präsidenten des Bundeskriminalamts Holger Münch die Eckpunkte der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes für das Jahr 2021 vorgestellt. "Als bayerischer Innenminister freut mich ganz besonders, dass Bayern weiterhin das mit Abstand sicherste Bundesland ist", betonte Herrmann. "Das haben wir der hervorragenden Arbeit der Bayerischen Polizei zu verdanken." Die kräftigen Investitionen in mehr Personal und bessere Ausstattung haben sich laut Herrmann gelohnt. Der Innenminister kündigte an, die Bayerische Polizei auch in den kommenden Jahren weiter zu verstärken, "damit wir unseren Spitzenplatz bei der Inneren Sicherheit weiter ausbauen können".

Kriminalstatistik 2021: Erneut weniger Straftaten und eine höhere Aufklärungsquote in Deutschland

Besorgniserregende Anstiege dagegen bei der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen und bei Cyberkriminalität. Bundesinnenministerin Nancy Faeser, der Vorsitzende der Innenministerkonferenz Joachim Herrmann, und der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, haben heute gemeinsam in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2021 vorgestellt. Seit dem Jahr 2017 ist die Zahl der durch die Polizei registrierten Straftaten rückläufig. 2021 wurden 5.047.860 Straftaten festgestellt. Das entspricht einem Rückgang um minus 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufklärungsquote liegt bei 58,7 Prozent und erreicht einen neuen Höchststand. Es wurden 1.892.003 Tatverdächtige ermittelt, hiervon sind drei Viertel männlich. 

Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Mehr als 100.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Bayern angekommen - Rund 35.000 in staatlichen und kommunalen Unterkünften

In Bayern sind nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine seit dem 1. März inzwischen mehr als 100.000 Flüchtlinge angekommen. Rund 35.000 Vertriebene aus der Ukraine sind in staatlichen und kommunalen Unterkünften untergebracht. Das hat Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann mitgeteilt. Bundesweit wurde mit Stand heute die Ankunft von insgesamt rund 300.000 Flüchtlingen aus der Ukraine gezählt.