Führungswechsel und Erfolgsbilanz der Bayerischen Grenzpolizei: Innenminister Joachim Herrmann dankt Alois Mannichl für hervorragende Arbeit - Annette Lauer als Nachfolgerin bestens geeignet - Künftig noch mehr Grenzpolizisten

Chefwechsel bei der Bayerischen Grenzpolizei: Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Passau im Rahmen einer Pressekonferenz Alois Mannichl, der zum 31. Januar in den Ruhestand geht, für seine hervorragende Arbeit gedankt und Annette Lauer als neue Direktorin vorgestellt. "Alois Mannichl hat unsere Bayerische Grenzpolizei seit ihrer Gründung vor zweieinhalb Jahren hervorragend geführt und geprägt", lobte Herrmann. "Er war auch hochengagiert an ihrem Aufbau beteiligt." Als ein Beleg für die ausgezeichnete Arbeit der Grenzpolizei führte Herrmann die rund 35.000 Fahndungstreffer im Rahmen der Schleierfahndung an der Ost- und Südgrenze seit Juli 2018 an, beispielsweise weil ein Haftbefehl vorlag oder ein Fahrzeug wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war. "Unsere Grenzfahnder konnten damit tausende Kriminelle aus dem Verkehr ziehen", unterstrich Herrmann. "Die Bayerische Grenzpolizei ist für mehr Sicherheit unverzichtbar!" Der Innenminister kündigte an, die Bayerische Grenzpolizei in den kommenden Jahren weiter zu verstärken: "Neben hochmoderner Ausstattung setzen wir vor allem auf zusätzliches Personal." Seit ihrer Gründung ist die Zahl der Grenzpolizisten bereits um 240 auf rund 720 erhöht worden. Bis 2025 soll die Grenzpolizei über 1.000 Stellen verfügen.

Feierliches Pontifikalamt für die Bayerische Polizei mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dankt Kirchen und Polizeiseelsorgern - "Halt und Orientierung für Polizistinnen und Polizisten"

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx hat heute im Münchner Liebfrauendom ein feierliches Pontifikalamt für die Bayerische Polizei zelebriert. Mit diesem traditionellen Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Sebastian als Schutzpatron der Polizei und gleichzeitig Schutzheiliger gegen Seuchen und Krankheiten wurde auch das Jubiläumsjahr 2020 '100 Jahre Bayerische Polizeiseelsorge' feierlich beschlossen. Mit dabei waren Dompropst Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Polizeidekan Monsignore Andreas Simbeck als Landesbeauftragter für die Katholische Polizeiseelsorge in Bayern, Domvikar Monsignore Hans Leitner als Organist und das Blechbläser-Ensemble des Polizeiorchesters Bayern. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dankte den christlichen Kirchen sowie dem 'Polizeiinternen Netzwerk der Bayerischen Polizei' bestehend aus dem Polizeilichen Sozialen Dienst, dem Zentralen Psychologischen Dienst und den Polizeiseelsorgerinnen und -seelsorgern: "Unsere Polizistinnen und Polizisten sind keine Maschinen, sondern Menschen wie du und ich, mit Gefühlen und menschlicher Verletzbarkeit. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie und der deutlichen psychischen und physischen Mehrbelastung zeigt sich abermals, dass die Polizeiseelsorge eine unverzichtbare Stütze der Bayerischen Polizei ist. Sie gibt Halt und Orientierung in scheinbar ausweglosen Situationen und schwierigen Einsätzen." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wirbt beim Online-Benefiz-Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern um Unterstützung der Bayerischen Polizei-Stiftung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute beim Online-Benefiz-Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern zugunsten der Bayerischen Polizei-Stiftung um Unterstützung für die wichtige Arbeit der Stiftung geworben. "Seit 1977 hat die Bayerische Polizei-Stiftung in mehr als 1.250 Fällen mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro schnelle finanzielle Hilfe geleistet. Eine großartige Unterstützung und gelebte Solidarität", lobte der Minister. Die Stiftung hilft Polizisten, die im Dienst gesundheitliche Schäden erlitten haben, sowie den Angehörigen von Beamten, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Herrmann bedankte sich in seiner Grußbotschaft bei allen Polizistinnen und Polizisten für ihre engagierte und hochprofessionelle Arbeit. "Mit Ihrem Einsatz leisten Sie einen unabdingbaren Beitrag dazu, dass unsere Bürgerinnen und Bürger in Bayern gut und sicher leben können", betonte Herrmann. 

20. Kulmbacher Motorradsternfahrt muss wegen der Corona-Pandemie verschoben werden - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt an: Jubiläum wird im April 2022 nachgeholt

Das größte Bikertreffen Süddeutschlands mit zehntausenden Motorradbegeisterten muss auch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Die traditionelle Motorradsternfahrt nach Kulmbach hätte zum 20-jährigen Jubiläum am 24. und 25. April 2021 stattfinden sollen. "Die Gesundheit steht ganz klar an erster Stelle", begründete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Entscheidung. Laut Herrmann sind alle Mitträger wie die Kulmbacher Brauerei, ANTENNE BAYERN, der Landesverband der Bayerischen Fahrlehrer, der ADAC, die Landesverkehrswacht Bayern sowie die Stadt und der Landkreis Kulmbach eng eingebunden. "Wir planen, das Jubiläum im April 2022 mit einer großartigen Veranstaltung nachzuholen", kündigte Herrmann an, der in den vergangenen Jahren regelmäßig selbst mit dem Motorrad zur Sternfahrt gefahren ist. "Die Kulmbacher Motorradsternfahrt hat seit jeher einen festen Platz in meinem Terminkalender und ist für mich immer eines der Jahres-Highlights!" 

Vizepräsidentenwechsel beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Eva Schichl und begrüßt Frank Hellwig als Nachfolger

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim im Rahmen eines Pressetermins die bisherige Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Eva Schichl, verabschiedet und Frank Hellwig als neuen Vizepräsidenten begrüßt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage musste der Festakt leider abgesagt werden. Schichl ging mit Ablauf Dezember 2020 in den Ruhestand, "nach fast 38 Jahren ausgezeichneter Arbeit bei der Bayerischen Polizei, davon rund zwei Jahrzehnte als Führungskraft", wie Herrmann deutlich machte. Neben ihrer Fachkompetenz hob der Innenminister vor allem Schichls menschliche Art hervor, die von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets hochgeschätzt wurde: "Fairness, Bodenständigkeit und eine klare Linie kennzeichneten Eva Schichls Amtsführung." Herrmann dankte der Polizeivizepräsidentin a. D. im Namen der Bayerischen Staatsregierung für ihr großartiges Engagement und ihre Verdienste um die Innere Sicherheit.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startet Ausschreibung für neues Recherche- und Analysesystem der Bayerischen Polizei: Noch erfolgreichere Polizeiarbeit - Höchste Ansprüche an den Datenschutz

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat 'grünes Licht' für ein neues Recherche- und Analysesystem bei der Bayerischen Polizei gegeben. Das Bayerische Landeskriminalamt hat dazu auf der EU Plattform 'SIMAP' eine Ausschreibung gestellt, die demnächst unter https://ted.europa.eu/TED/search/searchResult.do veröffentlicht wird. Anbieter können sich bis zum 22. Februar 2021 bewerben. Bis Ende des Jahres 2021 soll die Vergabe erfolgen. Andere Bundesländer und Bundesbehörden werden die Möglichkeit erhalten, das System dann auch in ihrem Bereich einsetzen zu können. Insoweit gibt es eine enge Kooperation mit dem Bundesinnenministerium. "Unser Ziel ist, die Arbeit der Bayerischen Polizei noch erfolgreicher zu machen", erklärte Herrmann. "Dabei stellen wir höchste Ansprüche an den Datenschutz. Es wird nur der Anbieter zum Zug kommen, der die hohen Datenschutzanforderungen hundertprozentig erfüllt."

28 Landkreise und kreisfreie Städte mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Neue "15-Kilometer-Regel" unbedingt einhalten - 500 Euro Bußgeld bei Missachtung

Auf Basis der Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute, 0.00 Uhr, haben 28 Landkreise und kreisfreie Städte eine Sieben‑Tage-Inzidenz von mehr als 200 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern. Damit sind für die Bürgerinnen und Bürger, die in den betroffenen Regionen wohnen, nach der geänderten 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Bezugspunkt ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann appellierte an alle Betroffenen, die Neuregelung unbedingt einzuhalten. "Die Polizei wird das vor allem an beliebten Ausflugsorten verstärkt überwachen", erklärte Herrmann. "Schließlich geht es darum, das Risiko einer Ansteckung bestmöglich einzudämmen. Wir müssen verhindern, dass sich die Pandemie aus Hotspots bei Ausflügen in andere Regionen weiter ausbreitet." Darüber hinaus wird die Polizei weiterhin auch insbesondere die Maskenpflicht, die Ausgangsbeschränkungen und die Ausgangssperre kontrollieren. Herrmann kündigte empfindliche Bußgelder an: "Diejenigen, die gegen die neue '15-Kilometer-Regel' verstoßen, müssen mit 500 Euro Geldbuße rechnen!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Festgottesdienst zur Verabschiedung von Oberkirchenrat Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche als Regionalbischof des Kirchenkreises Nürnberg

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim heutigen Festgottesdienst anlässlich der Verabschiedung von Oberkirchenrat Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche als Regionalbischof des Kirchenkreises Nürnberg in den Ruhestand dessen langjähriges Wirken gewürdigt: "Prof. Dr. Nitsche hat sich mit Hingabe den Menschen und Gemeindemitgliedern im Kirchenkreis gewidmet. Er hatte stets ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte insbesondere auch während der Corona-Pandemie". Gemeinsam mit seiner Frau hatte sich Oberkirchenrat Prof. Dr. Nitsche seit fast 15 Jahren die Stelle des Re­gional­bischofs im Kirchenkreis Nürnberg geteilt. Herrmann: "Sie haben damit beide auch ein Stück evangelische Kirchengeschichte ge­schrieben. Denn zum ers­ten Mal wurde ein kirchenleitendes Amt in Stel­len­teilung ausgeübt. Und dieses Mo­dell hat sich bestens bewährt." Der Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wurde unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen gemeinsam von Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bed­ford-Strohm, Oberkirchenrätin Hann von Weyhern sowie Oberkirchenrat Prof. Dr. Nitsche gefeiert. 

Hilfstransport der Bayerischen Feuerwehren nach Kroatien - Innenminister Herrmann dankt freiwilligen Einsatzkräften für grenzüberschreitende Hilfsaktion - Finanzielle Unterstützung durch den Freistaat

Das Erdbeben in Kroatien Ende Dezember 2020 hat schlimme Schäden angerichtet und auch die kroatischen Feuerwehren stark getroffen.   Rund 300 bayerische Feuerwehren sind einem Aufruf des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt und haben viele Ausrüstungs- und Gerätespenden für ihre kroatischen Kameradinnen und Kameraden zusammengetragen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann war heute in Hersbruck dabei, als ein Fahrzeugverband mit zehn Feuerwehrfahrzeugen zum Sammelpunkt in Richtung Rohrdorf im Landkreis Rosenheim startete. Von dort aus wird sich der Hilfstransport morgen mit insgesamt 21 Fahrzeugen auf den Weg ins Krisengebiet machen. Der Innenminister lobte die grenzüberschreitende Hilfeleistung: "Ich bin beeindruckt von dieser überwältigenden Resonanz und stolz auf unsere bayerischen Feuerwehren! Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die örtlichen kroatischen Feuerwehren mit Gerätschaften und Schutzausrüstung wieder einsatzfähig zu machen." Herrmann dankte allen beteiligten Kommunen, die als Träger der Feuerwehren die Spenden mitgetragen haben. "Mein besonderer Dank gilt auch allen Einsatzkräften, die diese Hilfsaktion durch ihren großartigen Einsatz ermöglichen," so der Minister. Der Freistaat Bayern unterstützt das Vorhaben und übernimmt mindestens 90 Prozent der Transportkosten. 

Verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verstärkt Polizeikontrollen an beliebten Ausflugsorten - Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei

Am Montag, 11. Januar 2021, treten die Änderungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und damit verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Eine wichtige Neuerung: Für Personen, die in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern wohnen, sind dann touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Dafür erstmalig maßgeblich ist der Zahlenstand des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag, 11. Januar 2021, 0.00 Uhr. Landkreise oder kreisfreie Städte, die zu diesem Zeitpunkt nach RKI den Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten haben, fallen darunter. Bezugspunkt für den 15‑Kilometer-Radius ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Betroffene Kreisverwaltungsbehörden können die '15‑km‑Regel' für touristische Tagesreisen außerkraftsetzen, wenn der Inzidenzwert seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist. Außerdem können die Kreisverwaltungsbehörden von Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern anordnen, dass touristische Tagesreisen in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind. Die Einhaltung der neuen Schutzregeln ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sehr wichtig. Daher wird es konsequente Polizeikontrollen geben.

Verstärkte Corona-Kontrollen bei Reiserückkehrern: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann appelliert, sich bereits vor der Einreise testen zu lassen -Bereits mehr als 37.000 kontrollierte Personen und rund 7.800 Meldungen an die Kreisverwaltungsbehörden

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wird die Bayerische Grenzpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei auch am kommenden Wochenende verstärkt Reiserückkehrer aus dem Ausland kontrollieren, um die Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen zu kontrollieren. Dabei werden die bayerischen Grenzpolizisten im Rahmen der stichprobenartigen Schleierfahndungskontrollen von der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Daneben wird die Kontrolle von Reiserückkehrern an Flughäfen ein Schwerpunkt sein. Dort sollen möglichst alle Einreisenden einer Infektionsschutzkontrolle unterzogen werden. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen gibt es mittlerweile im nichtöffentlichen Bereich ein Corona-Testangebot. Auch wenn es nach derzeitiger Regelungslage ausreicht, innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise aus einem Corona-Risikogebiet auf dem Land- oder Luftweg einen negativen Corona-Test vorzuweisen und das Ergebnis innerhalb von drei Tagen dem Gesundheitsamt vorzulegen, appellierte Herrmann an alle Reiserückkehrer: "Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen sich bereits bis zu 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland testen." Zusätzlich warnte Herrmann: "Jeder, der gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstößt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen!"

Hochgefährlich und absolut inakzeptabel: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt Blockadeaktionen von "Querdenkern" auf Autobahnen und kündigt konsequentes Durchgreifen der Polizei an

Als "hochgefährlich und absolut inakzeptabel" hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die gestrigen Versuche von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen verurteilt, unter anderem auf der BAB73 bei Erlangen und am Autobahnkreuz München Ost den Autobahnverkehr lahmzulegen. In beiden Fällen gelang es der Polizei, eine Blockade zu verhindern. Herrmann kündigte an, dass die Bayerische Polizei derartige Umtriebe auch künftig "umgehend im Keim ersticken" wird. "Denn solche Blockadeaktionen auf Autobahnen sind lebensgefährlich und auch schwere Straftaten", kritisierte der Innenminister. Dazu wird die Bayerische Polizei gezielt im Vorfeld Informationen zu geplanten Blockadeaktionen sammeln und dabei auch mit dem Verfassungsschutz zusammenarbeiten. "Sollte es zu weiteren Blockadeversuchen kommen, wird die Polizei sofort konsequent einschreiten", kündigte Herrmann an. Alle Beteiligten müssen dann mit harten Sanktionen rechnen. Dazu gehören neben entsprechenden Strafverfahren und einem möglichen Fahrerlaubnisentzug auch die Beschlagnahme der Fahrzeuge sowie die Prüfung, diese Fahrzeuge dauerhaft einzuziehen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erinnert Reiserückkehrer an Testpflicht - "Import" von Corona-Infektionen aus dem Ausland eindämmen - Weitere Schwerpunktkontrollen am Wochenende

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat Reiserückkehrer aus dem Ausland daran erinnert, dass sie zur Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses verpflichtet sind. „Unmittelbar bei der Einreise oder innerhalb von 48 Stunden danach müssen alle, die aus einem Corona-Risikogebiet auf dem Land- oder Luftweg nach Bayern einreisen, einen negativen Corona-Test vorweisen. Der Test kann entweder bis zu 48 Stunden vor der Einreise im Ausland absolviert worden sein oder er muss umgehend innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise nachgeholt und das Ergebnis innerhalb von drei Tagen dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.“ Die Pflicht, sich automatisch nach einem Auslandsaufenthalt in einem Risikogebiet zehn Tage in Quarantäne zu begeben, besteht darüber hinaus weiter. Weiterhin müssen  Reisende, die sich in einem Risikogebiet aufhalten noch vor der Einreise nach Deutschland die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) ausfüllen (www.einreiseanmeldung.de). Herrmann kündigte an, dass die bayerische Polizei in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Bundespolizei in den kommenden Tagen erneut verstärkte stichprobenartige Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung durchführen werde. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht positive Bilanz zur Silvesternacht 2020/2021: "Die meisten haben sich an geltende Regeln gehalten" - Insgesamt 2.875 Polizeieinsätze im Freistaat

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am Neujahrstag eine positive Bilanz zur Silvesternacht 2020/2021 gezogen: "Es war ein guter Start ins neue Jahr 2021. Die meisten waren sehr vernünftig und haben sich an die geltenden Corona-Regeln mit Ausgangssperre ab 21 Uhr und auch an die Böllerverbote an öffentlichen Orten und an von Kommunen weiteren festgelegten Plätzen gehalten. Bayern hält auch in diesen Corona-bedingt schwierigen Zeiten zusammen." Insgesamt gab es vom 31. Dezember 2020, 19 Uhr, bis 1. Januar 2021, 7 Uhr, 2.875 Polizeieinsätze im Freistaat. Das sind 444 Polizeieinsätze mehr als vergangenes Jahr, laut Herrmann in den verstärkten Kontrollen begründet. Dabei verzeichnete die Polizei 2.007 Verstöße gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, davon 749 wegen Kontaktbeschränkungen und 73 wegen der Maskentragepflicht. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt für Silvester verstärkte Polizeikontrollen an - 800 Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei unterstützen örtliche Dienststellen an Brennpunkten

Bayern Innenminister Joachim Herrmann hat verstärkte Polizeikontrollen in der Silvesternacht angekündigt: "Die Bayerische Polizei wird in der Nacht zum neuen Jahr die Einhaltung der Corona-Regeln intensiv und mit verstärktem Personaleinsatz kontrollieren. Dabei wird sie insbesondere auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen und der Ausgangssperre ab 21 Uhr achten." 800 Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei unterstützen dabei die örtlichen Polizeiinspektionen an möglichen Brennpunkten.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2039 vor: Trotz Corona wächst Bayerns Bevölkerung weiter, vorerst aber weniger Zuzug - Attraktivität Bayerns ungebrochen hoch

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wächst Bayerns Bevölkerung bis 2039 zwar weiter, jedoch gibt es wegen der Corona-Pandemie vorerst weniger Zuzug. "Bayerns Attraktivität bleibt zwar ungebrochen hoch, die langfristigen Trends wurden jedoch in diesem Jahr durch unsere aktuelle Situation überlagert und diese Auswirkungen werden auch in den nächsten Jahren sichtbar sein", sagte Herrmann heute in Fürth. So seien die nationalen, ganz besonders aber die internationalen Wanderungsbewegungen vor allem aufgrund der zeitweisen Einschränkung der Einreise aus Risikogebieten erheblich niedriger ausgefallen als in den Vorjahren.

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Finanzielle Unterstützung für neues Integrations-Projekt für Familien in Flüchtlingsunterkünften im Landkreis Dachau

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat dem Dachauer Forum e.V. grünes Licht für eine erstmalige Förderung des Projekts "Zugehende Familienbildung in Flüchtlingsunterkünften mit vielen Familien im Landkreis Dachau" gegeben. Das Projekt geht erstmals am 1. Januar 2021 an den Start. Nach Herrmanns Worten sollen durch eine intensive sozialpädagogische Arbeit mit den Familien interkulturelle Hürden zwischen den Familien unterschiedlicher Herkunft überwunden und damit das Zusammenleben in der Unterkunft verbessert werden. Der Freistaat fördert das Projekt mit rund 30.000 Euro. Der Minister ist sich sicher:  "Hiermit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Familien bei der Integration in unsere Gesellschaft zu unterstützen."

Bayerns Innen- und Integrationsminister Herrmann gibt grünes Licht für weitere Förderung interkultureller Projekte 2021

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat grünes Licht für die weitere finanzielle Unterstützung interkultureller Projekte 2021 gegeben: Das sind die HEROES-Projekte in Augsburg, Nürnberg und Schweinfurt, das Projekt "habadEhre" in Regensburg, und das Projekt "W³- Wissen, Werte, Wir. Farbe bekennen" in Rosenheim. In diesen Erfolgsprojekten setzen sich junge Menschen in regelmäßigen Trainings mit Themen wie Ehre, Identität, Geschlechterrollen und Menschenrechten auseinander. "Die Projekte haben sich bewährt. Dies sieht man daran, dass bereits nach kurzer aber erfolgreicher Pilotphase das im Jahr 2019 ins Leben gerufene Projekt W³ zukünftig zusätzlich in Traunstein angeboten wird," sagte Herrmann, "alle Angebote leisten wertvolle Arbeit, um die Grundlagen einer demokratischen, offenen und freien Gesellschaft zu vermitteln und gemeinsam entsprechende Werte zu bilden." Der Freistaat Bayern unterstützt die interkulturellen Projekte im kommenden Jahr mit einer Fördersumme von rund 600.000 Euro.

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann gibt grünes Licht für weitere Förderung des Erlanger Projekts 'Heimat ERlangen - Perspektive für Frauen und Familien mit Migrationshintergrund schaffen'

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat dem 'Mütter- und Familientreff Erlangen e. V.' grünes Licht für die weitere Förderung des Projekts "HeimatERlangen – Perspektive für Frauen und Familien mit Migrationshintergrund schaffen" im Jahr 2021 gegeben. Das im Jahr 2019 gestartete Projekt zielt auf die Integration von Frauen mit Migrationshintergrund und deren Familien ab. Dafür stellt der Freistaat dem Verein im nächsten Jahr wieder eine Fördersumme von rund 80.000 Euro zur Verfügung. Herrmann lobte insbesondere den Ansatz, Frauen durch unterstützende Begleitung zu einem eigenständigen und selbstbestimmten Leben zu befähigen. "Integration in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt sind absolut wesentlich, um in unserem Land erfolgreich Fuß zu fassen. Gerade für Frauen mit Migrationshintergrund braucht es solche besonderen Angebote", betonte der Minister. Herrmann zeigte sich beeindruckt davon, was der Erlanger Mütter- und Familientreff in diesem Jahr trotz der erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie möglich gemacht hat.

Gegen Hass und Hetze im Internet - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startet deutschlandweit einmaliges Pilotprojekt der Bayerischen Polizei zur Löschung rechtswidriger Inhalte in sozialen Netzwerken

Hass, Hetze und andere rechtswidrige Inhalte haben im Internet Hochkonjunktur. Um Betroffenen die Löschung in sozialen Netzwerken zu erleichtern, startet Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute ein Pilotprojekt bei der Bayerischen Polizei. "Künftig wird die Bayerische Polizei auf Wunsch der Betroffenen im Rahmen der Anzeigeerstattung auch eine Löschungsprüfung bei den jeweiligen Plattformbetreibern anstoßen", erklärte Herrmann. "Falls der Beitrag nicht fristgerecht gelöscht wird, schaltet die Polizei das Bundesamt für Justiz ein. Dann können dem Plattformbetreiber empfindliche Bußgelder drohen." Bislang mussten sich Betroffene selbst um die Löschung kümmern. "Unser neuer Bürgerservice ist in diesem Umfang deutschlandweit einmalig", fasste der Innenminister zusammen. "Damit unterstützen wir Opfer von Hass und Gewalt im Netz. Denn je schneller der rechtswidrige Beitrag gelöscht oder gesperrt wird, desto geringer ist häufig seine virale Verbreitung und damit der Schaden."