Behörden- und Gerichtsverlagerung nach Freyung - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann informiert zum Sachstand: Einrichtung eines Verwaltungsgerichts Freyung schrittweise bis 2030

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Freyung bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich über die beabsichtigte Einrichtung eines neuen Verwaltungsgerichts Freyung informiert und den Sachstand zum geplanten Polizeizentrum vorgestellt. Dabei setzt Herrmann auf eine enge Kooperation mit der Stadt. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung", fasste Herrmann zusammen. "Mit dem neuen Verwaltungsgericht und dem großen Polizeizentrum werden wir Freyung nachhaltig stärken. Davon wird die gesamte Region profitieren. "

Hasskommentare gegen den getöteten Kassler Regierungspräsidenten - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur bundesweiten Durchsuchungsaktion: Konsequente Bekämpfung durch Verfassungsschutz und Polizei - Sieben Durchsuchungen in Bayern

Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sind die bundesweiten Durchsuchungen heute in zwölf Bundesländern in Zusammenhang mit Hasskommentaren zum Nachteil des am 2. Juni 2019 getöteten Kassler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke ein wichtiges Signal. "Hass und Hetze aller Art dulden wir auch im Internet nicht", erklärte Herrmann. "Hasspostings können die Vorstufe für eine weitere Radikalisierung und schlimmste Straftaten sein, wie der Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten auf schrecklichste Weise zeigt." Entscheidend ist laut Herrmann, bei Hasskommentaren nicht wegzuschauen, sondern zu handeln. "Wir wollen Urhebern und Hintermännern schnell auf die Schliche kommen", betonte der Innenminister. "Polizei und Verfassungsschutz arbeiten Hand in Hand gegen diese üble Stimmungsmache. Sobald wir auf Hass und Hetze stoßen, gehen unsere Ermittler konsequent dagegen vor."

Lagebild für 2019 veröffentlicht: Neuer Höchststand bei Gewalt gegen Polizeibeamte - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt auf umfangreiche Schutzmaßnahmen und harte Strafen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München das Lagebild zur 'Gewalt gegen Polizeibeamte 2019' veröffentlicht. "Der Trend zu mehr Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten ist leider ungebrochen", lautete Herrmanns Fazit. "Die Fallzahlen markieren einen neuen Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2010." So gab es 2019 7.959 Fälle von verbaler und körperlicher Gewalt (+3,5 Prozent), wobei das Gros Fälle körperlicher Gewalt waren (4.501, +2,7 Prozent). Dabei wurden 2.599 Polizistinnen und Polizisten verletzt (+1,3 Prozent). Das führte zu 4.369 Dienstausfalltagen (+11,8 Prozent). "Diese Entwicklung ist besorgniserregend und absolut inakzeptabel", erklärte Herrmann. "Wir müssen bestmöglich diejenigen schützen, die tagtäglich für unsere Sicherheit den Kopf hinhalten!" Der Innenminister setzt dazu auf umfangreiche Schutzmaßnahmen und harte Strafen.

Für optimale Versorgungssicherheit: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verlängert Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw nochmals bis einschließlich 14. Juni 2020

Um eine optimale Versorgungssicherheit zu gewährleisten, hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute die Aufhebung des 'Sonn- und Feiertagsfahrverbots' für Lkw ab 7,5 Tonnen auf Bayerns Straßen nochmals bis einschließlich 14. Juni 2020 verlängert. Die Verlängerung betrifft alle Güter einschließlich Leerfahrten. "Wir haben das Infektionsgeschehen mehr und mehr unter Kontrolle. Aber auch in dieser Phase der Corona-Pandemie gilt es sicherzustellen, dass heimische Geschäfte und Firmen bestmöglich mit Waren beliefert werden können", machte der Innenminister deutlich. "In Bayern darf daher der Warenverkehr bis 14. Juni weiterhin sieben Tage die Woche und rund um die Uhr rollen."

Lob von Bayerns Minister Joachim Herrmann: "Bayerisches Rotes Kreuz trägt als wichtige Stütze im Katastrophenfall maßgeblich zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung im Freistaat bei" Vorsicht weiterhin oberstes Gebot

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer Gesprächsrunde mit dem Präsidenten des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Theo Zellner, dem Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk, dem Leiter des Krisenstabs Daniel Pröbstl sowie zwei Rettungskräften die große Bedeutung des BRK im aktuell bayernweiten Katastrophenfall betont. "Sie sind seit der Feststellung des Katastrophenfalls am 16. März eine wichtige Stütze und tragen neben den weiteren freiwilligen Hilfsorganisationen, der Bayerischen Polizei und der Bundespolizei, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr maßgeblich zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung im Freistaat bei." Laut Minister leistet das BRK seit jeher einen bedeutsamen Beitrag in der Wohlfahrtspflege, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz und ist aus dem starken Netz der Gefahrenabwehr nicht mehr wegzudenken. Herrmann mahnte auch zur Vorsicht: "Die Gefahr durch Corona ist noch nicht vorüber. Oberstes Gebot ist weiterhin nicht übermütig zu werden." Ein Blick auf die Zahlen anderer westlicher Industrieländer ohne Ausgangsbeschränkungen zeige deutlich, dass Bayern in der Krise gut aufgestellt ist. "Unser Weg des Krisenmanagements ist der richtige", sagte Herrmann. In der Gesprächsrunde ging es um bisherige Erfahrungen und Eindrücke des BRK in Zeiten der Corona-Krise.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Burkhard Körner, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz, präsentieren Kurzfilm "10 Tipps wie du dich nicht verarschen lässt - diesmal von Rechtsextremisten"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Burkhard Körner, Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz, haben heute den Kurzfilm "10 Tipps wie du dich nicht verarschen lässt – diesmal von Rechtsextremisten" vorgestellt. Produziert vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz richtet sich der etwa vierminütige Film insbesondere an ein jugendliches Publikum. Er ist zu sehen auf der Webseite sowie auf den Social-Media-Kanälen des Innenministeriums und auf der Homepage des Landesamts für Verfassungsschutz. "Der Film kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Nicht nur, dass die unmittelbarste Bedrohung in Deutschland derzeit vom Rechtsextremismus ausgeht, vielmehr haben Fake-News aktuell gerade in Zeiten von Corona Hochkonjunktur", sagte Herrmann.

Zu schnelles Fahren häufigster Verstoß in der Jahresstatistik 2019 des Polizeiverwaltungsamts - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnt vor deutlich erhöhten Unfallgefahren: Unbedingt Verkehrsregeln einhalten!

2.708.113 Verwarnungen und Bußgeldbescheide weist die heute veröffentlichte Jahresstatistik des Bayerischen Polizeiverwaltungsamts (PVA) für 2019 aus. Trotz leichtem Rückgang um 0,3 Prozent ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit der Verkehrsmoral nicht zufrieden. "Jeder Verkehrsverstoß kann die Unfallgefahren erheblich erhöhen", warnte Herrmann. "Daher müssen alle die Verkehrsregeln unbedingt einhalten!" Besonders bedenklich sind laut Herrmann die mehr als 1,1 Millionen Geschwindigkeitsübertretungen im vergangenen Jahr, die trotz einer Abnahme um rund fünf Prozent immer noch unangefochten die häufigsten Verkehrsverstöße in der Statistik sind. "Zu schnelles Fahren kann lebensgefährlich sein und ist die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle." Herrmann kündigte daher auch weiterhin konsequente Verkehrskontrollen an. "Für mehr Verkehrssicherheit müssen wir den Unbelehrbaren spürbar auf die Finger klopfen."

Mehr Polizei denn je - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt neues Stellenverteilungskonzept der Bayerischen Polizei vor: 5.725 zusätzliche Polizeistellen für alle Verbände der Bayerischen Polizei von 2010 bis 2023

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München gemeinsam mit Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer das Konzept zur Neuverteilung aller ab 2023 zur Verfügung stehenden 37.786 Stellen für Beamtinnen und Beamte der Bayerischen Polizei vorgestellt. "Mit unserem Stellenkonzept 'Die Bayerische Polizei 2025' sind wir bestmöglich für die künftigen Herausforderungen gewappnet", erklärte Herrmann. "Wir schaffen von 2010 bis 2023 5.725 zusätzliche Polizeistellen." Mit dann insgesamt mehr als 45.000 Beamten, Beamten in Ausbildung sowie Arbeitnehmern wird der höchste Personalumfang in der Geschichte der Bayerischen Polizei erreicht. Bereits bis Ende 2025 kann der Großteil der auf den neuen Stellen eingestellten Polizistinnen und Polizisten nach Ausbildungsende den Dienst bei den Polizeidienststellen antreten. Bis dahin soll auch die Zuweisung der Stellen an die Verbände der Bayerischen Polizei abgeschlossen sein. "Diese Stärkung wird insbesondere der Polizeipräsenz vor Ort zu Gute kommen", kündigte Herrmann an. "Gepaart mit einer hervorragenden Ausstattung können wir damit unseren Vorsprung bei der Inneren Sicherheit weiter ausbauen. Sicherheit durch Stärke bleibt unser Motto!"

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann bei der Landkreisversammlung 2020: "Ein starkes Bayern braucht starke Kommunen und umgekehrt" - Tragende Rolle der Kommunen bei Bewältigung der Corona-Krise - Staatsregierung unterstützt Landratsämter m

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat heute auf der Landkreisversammlung 2020 des Bayerischen Landkreistags in Erding die tragende Rolle der Kommunen, darunter insbesondere auch der Landkreise, bei der Bewältigung der Corona-Krise betont. "Ein starkes Bayern braucht starke Kommunen und umgekehrt. Das gilt jetzt, im erstmalig seit der Nachkriegszeit geltenden bayernweiten Katastrophenfall seit 16. März 2020, mehr denn je. Nur gemeinsam mit solidarischem Handeln können wir diese schwierige Situation meistern. Ich bedanke mich insbesondere bei den Führungsgruppen Katastrophenschutz für den unermüdlichen Einsatz rund um die Uhr", sagte Herrmann. Oberstes Ziel bleibe weiterhin der Schutz der Gesundheit und die Stabilität des Gesundheitssystems in Bayern. "Es hat sich gerade in dieser Pandemiesituation einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Verwaltung für das Gemeinwesen ist", so Herrmann. Die Staatsregierung hat daher die Landratsämter durch den kurzfristigen Einsatz von insgesamt 3.800 Mitarbeitern aus allen Ressorts mit nachgeordneten Bereichen massiv mit Personal verstärkt.

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann begrüßt Öffnungen der Einrichtungen zur Sprach- und Integrationsförderung zum 30. Mai: Integrationskurse für das Ankommen in unserem Land von zentraler Bedeutung

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hat den Beschluss des Ministerrats begrüßt, die Sprach- und Integrationsförderung ab 30. Mai wieder für den Präsenzbetrieb zu öffnen. "Die Möglichkeit des Spracherwerbs sowie die vielen Maßnahmen zur Integrationsförderung haben eine übergeordnete Bedeutung für das Gelingen der Integration. Insbesondere die Integrationskurse, die sich auch an EU-Zuwanderer richten, sind für die EU-Freizügigkeit zentral."

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann begrüßt weitere Lockerungen im Sportbereich: Freibäder und Fitnesscenter können ab 8. Juni öffnen - Auch Indoorsportarten wieder zulässig - Hygienekonzepte erforderlich

Die Bayerische Staatsregierung hat heute im Sportbereich auf Vorschlag von Innen- und Sportminister Joachim Herrmann weitere Lockerungen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen beschlossen. So können unter klaren Auflagen von Hygiene-Konzepten ab Montag, den 8. Juni, Freibäder wieder öffnen. Außerdem sind dann auch kontaktfreie Indoorsportarten wieder zulässig. Herrmann: "Das heisst, dass auch die von vielen heiß ersehnten Fitness-Studios unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln wieder aufmachen können."

Wochenend-Demonstrationen: Weitgehend geordnet und friedlich - Einsatzkonzept der Polizei aufgegangen - Konsequentes Vorgehen gegen Uneinsichtige

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat mit Blick auf die bayernweit mehr als 100 Demonstrationen am Freitag, Samstag und Sonntag ein positives erstes Fazit gezogen: "Das Demonstrationsgeschehen am Wochenende verlief bislang weitgehend geordnet und friedlich. Die Mehrheit der Demonstranten war erkennbar bemüht, die für den Infektionsschutz notwendigen Mindestabstände und Hygienevorschriften einzuhalten." Einige größere Versammlungen seien zudem wetterbedingt "ins Wasser gefallen", darunter auch die für Samstag auf der Münchner Theresienwiese angemeldete Demonstration. Ein Lob des Innenministers gab es für die gelungene Einsatztaktik der Bayerischen Polizei: "Im Spannungsfeld von Infektionsschutz und Versammlungsfreiheit braucht es die richtige Mischung aus konsequentem Auftreten und Fingerspitzengefühl. Dieser Spagat ist unserer Polizei erneut gut gelungen."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai: "Unser Grundgesetz hat sich in der Corona-Krise bestens bewährt"

"Wir sind mit unserer freiheitlich-demokratischen Verfassung bislang besser durch Corona-Krise gekommen als die allermeisten anderen Staaten der Welt. Unser Grundgesetz hat sich in auch in dieser nie dagewesenen Situation bestens bewährt." Diese Zwischenbilanz hat Bayerns Innen- und Verfassungsminister Joachim Herrmann zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai gezogen. Der deutsche Rechtsstaat habe sich in der Krise entschlossen und handlungsfähig gezeigt und dabei die Freiheitsrechte seiner Bürgerinnen und Bürger stets im Blick behalten. Für den Innenminister hat sich gezeigt: "Eine lebendige Demokratie hat gegenüber autoritären Systemen auch beim Krisenmanagement klare Vorteile." Die im Grundgesetz vorgesehene föderale Struktur unseres Landes hat sich nach Herrmanns Worten einmal mehr als Erfolgsmodel herausgestellt: "Probleme werden oft am besten vor Ort erkannt und gelöst." Herrmanns Fazit: "Wir alle können stolz sein auf unser Grundgesetz."

Verkehrssicherheitsprogramm 2020 ein großer Erfolg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer ziehen Bilanz: 30 Prozent weniger Verkehrstote gegenüber 2011

Das 2013 gestartete Bayerische Verkehrssicherheitsprogramm 2020 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' ist ein voller Erfolg. Das haben heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer bei der Vorstellung der Bilanz in München deutlich gemacht. "Unser wichtigstes Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf unter 550 zu senken, haben wir mit 541 Verkehrstoten in 2019 erreicht", erklärte Innenminister Herrmann. "Im Vergleich zu 2011, dem Bezugsjahr des Verkehrssicherheitsprogramms, ist das ein Rückgang um mehr als 30 Prozent und der niedrigste Stand an Verkehrstoten seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren." Verkehrsministerin Schreyer ergänzte: "Wir haben in den letzten Jahren rund 440 Millionen Euro investiert, um 2.500 Stellen auf Bayerns Straßen verkehrssicher um- und auszubauen. Daran wollen wir mit dem neuen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 anknüpfen. Denn die Menschen in Bayern sollen sicher von A nach B kommen."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Tschechiens Innenminister Jan Hamáček sprechen über Erleichterungen für Pendler ab 26. Mai - Corona-Erfahrungsaustausch beider Länder vereinbart

Für die Pendler im bayerischen-tschechischen Grenzgebiet wird es voraussichtlich schon nächste Woche spürbare Erleichterungen geben. Wie Tschechiens Innenminister Jan Hamáček heute bei einem Treffen mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in Aussicht gestellt hat, wird die tschechische Regierung schon nächste Woche beschließen, den Grenzverkehr mit Deutschland ab 26. Mai 2020 nur noch stichprobenartig zu kontrollieren. Die frei werdenden Kapazitäten will Tschechien nutzen, um im Zuge der Corona-Krise geschlossene Grenzübergänge nach Deutschland wieder zu öffnen. Herrmann begrüßte diese Ankündigung ausdrücklich: "Das wird viele Pendler entlasten, die bislang teils weite Umwege in Kauf nehmen mussten, um die Grenze zu überqueren." Herrmann und Hamáček vereinbarten außerdem einen Erfahrungsaustausch beider Länder: "Wir wollen von unseren gegenseitigen Erfahrungen aus der Corona-Krise lernen und profitieren, sei es im polizeilichen Bereich, bei der Beschaffung von Schutzmaterial oder bei der Krankenversorgung", so Herrmann. Zudem soll laut Herrmann geprüft werden, wie bayerische und tschechische Unternehmen bei der Produktion von Schutzmasken verstärkt kooperieren können.

Unter strengen Corona-Schutzauflagen - Auf Vorschlag von Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann gibt Kabinett grünes Licht zum Start der Basketball Bundesliga, Frauenfußball-Bundesliga, 3. Fußball Liga und DFB-Pokal

Nach der Wiederaufnahme der 1. und 2. Fußball-Bundesliga kann aus bayerischer Sicht nun auch der Sonderspielbetrieb der Basketball Bundesliga, Frauenfußball-Bundesliga und 3. Fußball Liga starten sowie der DFB-Pokal ausgespielt werden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dem Ministerrat dazu heute entsprechende Schutzkonzepte der Basketball Bundesliga und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vorgestellt, die jeweils strenge Auflagen vorsehen. "Der Schutz vor Corona-Infektionen steht für die Sportverantwortlichen an erster Stelle", erklärte Herrmann nach der Kabinettssitzung. Unter dieser Prämisse habe die Bayerische Staatsregierung grünes Licht für entsprechende Änderungen der infektionsschutzrechtlichen Anordnungen gegeben. Das bayerische Gesundheitsministerium werde die notwendigen Schritte in die Wege leiten. "Das freut mich als bayerischer Sportminister natürlich ganz besonders, wenn wir weitere wichtige Sportwettkämpfe freigeben können", so Herrmann. "Unsere Sportlerinnen und Sportler stehen sprichwörtlich schon in den 'Startlöchern'."

Lkw-Fahrverbot in Österreich bereits zu Christi Himmelfahrt wieder in Kraft - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnt vor Staus und Beeinträchtigungen in Grenzregionen

Österreich hat die Corona-bedingte Aussetzung des Wochenend- und Feiertagsfahrverbots für Schwerfahrzeuge auf Österreichs Straßen beendet. Aus Gründen der Versorgungssicherheit ist in Bayern aber das Sonn- und Feiertagsfahrverbot derzeit noch bis einschließlich 1. Juni 2020 ausgesetzt. Auch zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag, den 21. Mai 2020, werden zwar schwere Lastwagen und solche mit Anhänger auf bayerischen Straßen verkehren dürfen, ein Grenzübertritt nach Österreich am Feiertag wird aber nicht möglich sein. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann rät: "Lkw-Fahrer, die Österreich ansteuern, sollten möglichst frühzeitig geeignete Parkplätze anfahren, um die Situation in unmittelbarer Grenznähe zu entschärfen." Laut Herrmann ist nicht auszuschließen, dass Parkplätze an den Autobahnen in Richtung Österreich stark durch parkende Lkw belegt werden und sich gegebenenfalls auch Staus vor den Grenzübergangsstellen bilden könnten.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht Bilanz: Demonstrationsgeschehen am Wochenende überwiegend friedlich - Starke Polizeipräsenz zeigt Wirkung

Bayerns Innenminister hat vorläufig eine positive Bilanz des Polizeieinsatzes zum Demonstrationsgeschehen an diesem Wochenende gezogen. „Die Beamtinnen und Beamten der Bayerischen Polizei haben bislang durch umsichtiges und situationsangepasstes Handeln wesentlich dazu beigetragen, dass das Recht auf Versammlungsfreiheit und der Schutz vor Corona-Infektionen bestmöglich in Einklang gebracht werden konnte." Herrmann bedankte sich für die Umsicht und das Fingerspitzengefühl, aber auch für die starke Präsenz, mit dem Bayerns Polizei in mehr als 100 Einsätzen rund um die Corona-Demonstrationen am Freitag, Samstag und Sonntag aufgetreten ist. „Die Mehrheit der Demonstranten war vernünftig und hat die Mindestabstände eingehalten. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich. Gegen die Uneinsichtigen, die Hygienevorschriften missachteten, das Abstandsgebot nicht beachteten oder randalierten, ging die Polizei konsequent vor und leitete entsprechende Straf- und Bußgeldverfahren ein."

Schutz vor Corona-Infektionen bei Demonstrationen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt auf die Vernunft der Versammlungsteilnehmer und starke Polizeipräsenz

Für das Demonstrationsgeschehen am kommenden Wochenende hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ein klares Ziel: "Wir müssen das Recht auf Versammlungsfreiheit und den Schutz vor Corona-Infektionen bestmöglich in Einklang bringen." Dabei setzt Herrmann auf die Vernunft der Demonstranten und eine starke Polizeipräsenz. "Wir werden uns die Versammlungsabläufe am Wochenende sehr genau anschauen", kündigte Herrmann an und appellierte: "Bitte halten Sie unbedingt die Mindestabstände ein und tragen Sie nach Möglichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert der Freiwilligen Feuerwehr Hagenbüchach zum 125-jährigen Bestehen: "Feuerwehrfrauen und -männer sind Vorbilder für eine solidarische Gemeinschaft"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat der Freiwilligen Feuerwehr Hagenbüchach zu ihrem 125 jährigen Bestehen gratuliert: "Für Ihren wertvollen Einsatz und Ihren unbezahlbaren Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft danke ich Ihnen von Herzen. Bayern braucht Menschen wie Sie! Menschen, die uneigennützig und hoch engagiert sind und zupacken, wenn andere Hilfe brauchen." Die Hagenbüchacher Wehr beweise schon seit 125 Jahren, dass die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern Vorbilder für eine solidarische Gemeinschaft sind. "Ganz gleich, ob bei der 'klassischen' Brandbekämpfung oder den immer häufiger und komplexer werdenden Einsätzen im technischen Hilfsdienst, Sie stehen Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern immer wieder aufs Neue in der Not zur Seite – fachkundig, effektiv und mutig", lobte Herrmann.