Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann freut sich über weitere Öffnungsschritte im Sportbereich: Gesamter Sportbetrieb in Bayern unter Auflagen grundsätzlich wieder möglich. Begrenzung von Gruppengrößen bei 7-Tages-Inzidenz unter 100 aufgehoben

Der gesamte Sportbetrieb ist in Bayern bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 grundsätzlich wieder möglich. Auch Hallenbäder können mit Hygienekonzepten wieder öffnen und bis zu 500 Zuschauer bei Sportevents dabei sein, bei den Spielen der Fußball-EM in München als Pilotprojekt sogar bis zu 14.000. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann: "Alle Sportvereine in Bayern können wieder voll loslegen. Ab Montag ist wieder jede Menge Breitensport möglich.“

Corona-Pandemie - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt Ende des Katastrophenfalls fest: Infektionszahlen konstant rückläufig - Entspannung in Krankenhäusern - Eingespielte Strukturen hervorragend bewährt

Die mit Beginn des 9. Dezember 2020 festgestellte bayernweite Katastrophe zur Corona-Pandemie endet mit Ablauf des 6. Juni. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nach der heutigen Kabinettssitzung bekannt gegeben. "Unsere effektiven Schutzmaßnahmen sowie auch die Zahl der Impfungen haben das Virus stark ausgebremst und zu einer positiven Gesamtentwicklung des Infektions-Geschehens geführt", betonte Herrmann. "Die Zahl der Neuinfektionen ist konstant rückläufig, die Situation in den Krankenhäusern entspannt sich erfreulicherweise zunehmend. Gleichzeitig steigt die Zahl der täglichen Impfungen kontinuierlich an", stellte der Minister fest. "Die hervorragend eingespielten und auf die Herausforderungen der Pandemie angepassten Organisations- und Kommunikationsstrukturen in unseren Führungsgruppen Katastrophenschutz haben sich einmal mehr bewährt." Herrmann richtete an alle Akteure auf allen Ebenen "ein ganz herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit und das großartige Engagement, welches entscheidend zur Bewältigung der Pandemie beigetragen hat."

Bevölkerungswachstum in Bayern im Jahr 2020 deutlich niedriger als in den Vorjahren - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: "Auswirkungen der Corona-Pandemie mit weniger Zuwanderung und mehr Toten spürbar"

In Bayern fiel das Bevölkerungswachstum im Jahr 2020 deutlich niedriger aus als in den Vorjahren. So betrug das Bevölkerungsplus nur knapp 15.500 Personen, was vor allem auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. In den Jahren 2016 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl Bayerns durchschnittlich pro Jahr um knapp 78.000 Personen, im Jahr 2019 lag das Bevölkerungswachstum bei rund 48.000 Personen. Innenminister Joachim Herrmann: "Die deutlich gesunkenen Zuwanderungszahlen aus dem Ausland sowie die erhöhte Sterbefallquote infolge der Corona-Pandemie wirken sich auch auf das Bevölkerungswachstum aus. Im ersten Halbjahr 2020 stagnierte die Einwohnerzahl sogar. Dass wir überhaupt einen leichten Bevölkerungsanstieg verzeichnen können, ist vor allem auf den moderaten Wanderungsgewinn in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen."

2020 weniger Verwarnungen und Bußgeldbescheide - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Jahresstatistik des Polizeiverwaltungsamts: Bedenklich viele Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße

13,3 Prozent weniger Verwarnungen und Bußgeldbescheide im Verkehrsbereich weist die heute veröffentlichte Jahresstatistik des Bayerischen Polizeiverwaltungsamts (PVA) für 2020 aus (2019: 2.708.113; 2020: 2.348.225). Bayerns Innenminister Joachim Herrmann führt den Rückgang insbesondere auf das coronabedingt geringere Verkehrsaufkommen zurück, beispielsweise aufgrund von vermehrtem Homeoffice. "Von einem grundlegenden Einstellungswandel, sich mehr an Verkehrsregeln zu halten, können wir leider nicht ausgehen", kritisierte Herrmann. Der Innenminister kündigte an, dass die Bayerische Polizei in den kommenden Monaten verstärkt mit hochmodernem Kontrollgerät die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen wird. Das sei eine wichtige Schwerpunktmaßnahme des neuen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 'Bayern mobil – sicher ans Ziel', das darüber hinaus auch auf mehr 'gebaute' Sicherheit auf Landstraßen und spezielle Unfallpräventionsprojekte setzt.

Fußball-Rowdies stoppen! Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert: Vereine müssen mehr für ein sicheres Stadionerlebnis beitragen - Vorfälle am 15. Mai 2021 auf der A9 bei Holledau mit illegaler Pyrotechnik und Autobahnblockade inakzeptabel

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat vom Deutschen Fußballbund (DFB) und seinen Vereinen einen wesentlich stärkeren Beitrag für ein sicheres Stadionerlebnis gefordert: "DFB und Vereine müssen ihren Beitrag auch für eine sichere An- und Abreise steigern", sagte Herrmann. Der Innenminister erinnerte an den jüngsten Vorfall vom 15. Mai, bei dem Fußball-Rowdies des FC Hansa Rostock auf dem Heimweg nach dem Drittliga-Spiel zwischen der SpVgg Unterhaching und Rostock die A9 nähe der Rastanlage Holledau blockiert und dabei auch illegal Pyrotechnik gezündet hatten. Herrmann forderte, gegen erkannte Rädelsführer und Straftäter konsequent Stadionverbote zu erwirken und diese auch durchzusetzen. "Auch Strafen für Vereine dürfen kein Denkverbot sein, wenn diese nicht ihre eigenen Möglichkeiten zur Verhinderung solch gravierender Sicherheitsstörungen ausschöpfen. Im schlimmsten Fall muss solchen Fans die Mitreise zu Auswärtsspielen verboten werden. Wenn in der neuen Saison Zuschauer wieder zugelassen werden sollten, dürfen die Rowdies nicht mit am Start sein."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Kundgebung "NEIN zu Judenhass!" in Nürnberg: "Keine Toleranz der Intoleranz - Antisemitismus, Hass und Hetze dürfen in unserem Land keinen Platz haben"

Bei der heutigen Kundgebung der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann deutlich gemacht, dass Antisemitismus, Hass und Hetze in unserem Land keinen Platz haben dürfen. "Unser Credo ist: Keine Toleranz der Intoleranz. Wir setzen uns mit allen Mitteln gegen Antisemiten jeder Ausrichtung zur Wehr. Wo immer Kritik in Judenhass umschlägt, werden wir gegen Rassismus und Into¬leranz ent-schieden vorgehen." Mit Blick auf den heutigen Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes, am 23. Mai 1949, erinnerte Herrmann an die besondere historische Verpflichtung. "Unsere deutsche Verfassung ist seit 72 Jahren ein Garant zur Wahrung unserer Grundrechte von Menschenwürde und Glaubensfreiheit, damit alle Menschen in unserem Land in Frieden und Freiheit leben können." Der Innenminister bekräftigte, dass der Schutz jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die bayerische Staatsregierung höchste Priorität habe. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Gründungsveranstaltung des Instituts für notfallmedizinische Bildung in Fürth: Wichtiger Schritt für eine moderne und innovative Fort- und Weiterbildung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute bei der Gründung des Instituts für notfallmedizinische Bildung in Fürth die Bedeutung von modernen Fortbildungsmöglichkeiten hervorgehoben. "Die Corona-Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig ein funktionierendes und schlagkräftiges Gesundheitssystem ist. Gut ausgebildetes Fachpersonal ist unverzichtbar. In Bayern sind wir hier bereits sehr gut aufgestellt“, so Herrmann. "Mit dem Institut für notfallmedizinische Bildung entsteht nun ein weiteres wichtiges Angebot zur Fort- und Weiterbildung. Durch modernde und innovative Weiterbildungsmöglichkeiten wird dem rasanten Fortschritt im Gesundheitswesen Rechnung getragen und wir gewährleisten so auch künftig die bestmögliche Versorgung unser Bürger.“

Gewinnbringende Vernetzung vor Ort - Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: "Kommunen und BAMF arbeiten bei den Integrationskursen hervorragend Hand in Hand"

Bayerische Kommunen arbeiten bei den Integrationskursen erfolgreich Hand in Hand mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zusammen. "Zahlreiche engagierte Kommunen setzen sich dafür ein, Migrantinnen und Migranten zeitnah in den richtigen Integrationskurs vor Ort zu bringen", sagte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann mit Blick auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, welche viele "Best practice Beispiele" hervorbringe. "Eine gute Kooperation ist besonders wichtig, um die Kursangebote und Lebensverhältnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort aufeinander abzustimmen. Denn die Kommunen wissen am Besten um die Bedarfe und Besonderheiten vor Ort. Dieses Wissen ist für die Kursplanung des BAMF hilfreich und wertvoll," erklärte Herrmann. "Der Freistaat hat sich darüber hinaus auch bei der jüngsten Integrationsministerkonferenz für eine noch engere Verzahnung bei der Zusammenarbeit vor Ort eingesetzt."

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann: Mannschaftssport in den Pfingstferien bei günstigem Infektionsverlauf wieder möglich - Fitnessstudios und Indoor-Sportanlagen können mit Hygienekonzepten öffnen - Bis zu 250 Zuschauer wieder erlaubt

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat für die Pfingstferien weitere Öffnungsschritte im Bereich des Sports angekündigt. So können bei einer stabilen oder rückläufigen Entwicklung des Infektionsgeschehens mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 die Kreisverwaltungsbehörden weitere Öffnungen zulassen. Herrmann: "Wenn alle Teilnehmer über einen negativen Testnachweis verfügen, ist die Sportausübung mit Kontakt, also auch Mannschaftssport, für Gruppen mit bis zu 25 Personen unter freiem Himmel wieder möglich. Auch die Ausübung von kontaktfreiem Sport im Innenbereich und die Öffnung von Indoor-Sportanlagen ist erlaubt, wenn entsprechende Hygienekonzepte vorliegen. Das gilt auch für Fitnessstudios, die nach entsprechender Terminvereinbarung besucht werden können. Sportveranstaltungen unter freiem Himmel können mit festen Sitzplätzen von bis zu 250 Zuschauern besucht werden. Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 entfällt sogar jeweils der notwendige negative Testnachweis."

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Aufnahme von 100 anerkannten Flüchtlingen aus Griechenland abgeschlossen - Bayern setzt starkes humanitäres Zeichen

Der Freistaat Bayern hat 100 bereits in Griechenland als schutzbedürftig anerkannte Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern aufgenommen. Nach der Brandkatastrophe in Moria hat der Bund entschieden, international Schutzberechtigte aus Griechenland mittels eines zu diesem Zweck aufgelegten Humanitären Aufnahmeprogramms nach Deutschland zu holen. Insgesamt sind bereits 1.526 Personen nach Deutschland eingereist, wovon 100 Personen nach Bayern kamen. "Nach der Brandkatastrophe in Griechenland war es selbstverständlich, dass der Freistaat einen Beitrag zur Linderung der Situation leistet und anerkannte Personen aus Griechenland aufnimmt", sagte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann und bedankte sich bei den 15 aufnehmenden Kommunen und Organisationen herzlich für ihr Engagement. "Ich bin froh, dass viele bayerische Kommunen und Organisationen ihre Ankündigung umgesetzt und schutzbedürftigen Personen aus Griechenland Obhut gewährt haben. Wir setzen damit ein starkes humanitäres Zeichen“, bekräftige der Minister.

Gewalt gegen Polizeibeamte nimmt weiter zu! Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum bayernweiten Lagebild 2020: "Besorgniserregender Anstieg erfordert umfangreiche Schutzmaßnahmen"

Immer mehr Gewalt gegen Polizeibeamte! Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich haben heute in Nürnberg einen Überblick zur Entwicklung 2020 gegeben und ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum besseren Schutz vorgestellt. Herrmann sprach von einem besorgniserregenden Anstieg der Fallzahlen. "Auch wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung großes Vertrauen in die Polizei hat und keine Konflikte sucht: Die Schwelle, Polizistinnen und Polizisten anzugreifen und zu verletzen, wird offenbar bei einigen von Jahr zu Jahr niedriger. Das hat sich leider auch bei vielen Einsätzen zur Durchsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen gezeigt", stellte der Innenminister fest. "Dem langjährigen Trend zu mehr Gewalt gegen Polizeikräfte stemmen wir uns mit aller Macht entgegen. Wir müssen bestmöglich diejenigen schützen, die tagtäglich uns schützen!" Eisenreich: "Unsere Polizistinnen und Polizisten halten sieben Tage die Woche den Kopf für uns hin. Deshalb tun wir alles, um sie vor Anfeindungen und Angriffen zu schützen. Wer unsere Einsatzkräfte angreift, muss wissen: Er greift damit zugleich den Rechtsstaat an und wird schnell und konsequent bestraft."

Personalzuteilung bei der Bayerischen Polizei im Herbst: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt rund 770 neu ausgebildete Polizeibeamte zur Verstärkung an - Deutliches Personalplus für mehr Polizeipräsenz

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung zum 1. September 2021 werden nach jetzigem Stand 700 Polizeimeisterinnen und Polizeimeister den Polizeipräsidien zugeteilt. Zum 1. Oktober 2021 folgen 71 frisch ausgebildete Kommissarinnen und Kommissare, die nach Abschluss des Studiums ihren Dienst bei den Polizeiverbänden antreten werden. "Im Herbst 2021 können wir unsere Polizeidienststellen voraussichtlich mit insgesamt 771 hervorragend ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten verstärken", kündigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann an. "Nach Abzug der Ruhestands- und Todesfälle können damit unsere Polizeidienststellen insgesamt auf 218 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten setzen." Laut Herrmann wird das Personalplus vor allem der Polizeipräsenz zugutekommen.

Bayern ist deutscher Meister bei der Integration in Arbeit - Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann: Niedrigste Arbeitslosenquote und höchste Erwerbstätigenquote bei Migrantinnen - Integrationsprojekte konsequent fortführen

Nach einer bundesweiten Auswertung weist Bayern die niedrigste Arbeitslosenquote bei ausländischen Frauen aus. "Mit 9,6 Prozent sind wir das einzige Bundesland im einsteiligen Bereich", sagte Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote bei ausländischen Frauen für ganz Deutschland liegt bei 16,8 Prozent. Bremen weist mit 30 Prozent die höchste Quote aus. "Erfreulich ist auch, dass Bayern im bundesweiten Vergleich mit 1,4 Prozentpunkten die niedrigste Differenz zwischen der Arbeitslosenquote von ausländischen Männern und Frauen vorweist", sagte Herrmann. Die 7,9 Prozent Arbeitslosenquote männlicher Ausländer ist ebenfalls die Niedrigste aller Länder.

75 Jahre Bayerisches Landeskriminalamt - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert: Leuchtturm der Inneren Sicherheit - Ausgezeichnete Polizeiarbeit - Weitere Verstärkung

Genau heute vor 75 Jahren wurde das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) gegründet. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer digitalen Veranstaltung "zu diesem großartigen Jubiläum aufs Herzlichste" gratuliert. "Im BLKA wird mit den neuesten kriminalistischen und kriminaltechnischen Methoden ausgezeichnete Arbeit geleistet", lobte Herrmann. "Von den hochprofessionellen Unterstützungsangeboten profitieren alle Polizeidienststellen in Bayern." Das vielfältige Aufgabenspektrum reicht vom Kriminaltechnischen Institut über spezialisierte Ermittlerteams bis zu Einheiten wie dem 'Operativen Terrorismusabwehrzentrum Bayern'. Der Innenminister dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das großartige Engagement: "BLKA-Präsident Harald Pickert kann auf eine tolle Mannschaft setzen!" Für Herrmann steht fest: "Wir werden das BLKA auch in den kommenden Jahren weiter verstärken, um unseren Vorsprung bei der Inneren Sicherheit auszubauen." 

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann übergibt nachträglich Bayerischen Sportpreis an Selina Jörg, Carolin Langenhorst und Ramona Hofmeister: Wintersportland Bayern weltweit bekannt gemacht - Großartiges Engagement in der Pandemie-Zeit

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat den drei bayerischen Sportlerinnen Selina Jörg, Carolin Langenhorst und Ramona Hofmeister nachträglich den Bayerischen Sportpreis 2020 überreicht. Pandemiebedingt war die Übergabe im Oktober letzten Jahres nicht möglich gewesen. Herrmann würdigte das Engagement der Sportlerinnen in Pandemiezeiten: "Trotz aller Widrigkeiten und schwierigen Umstände, insbesondere auch wegen der meistens fehlenden Unterstützung durch Zuschauer, haben Sie in den vergangenen Monaten zusätzliches Engagement aufgebracht und sportliche Höchstleistungen erreicht. Dafür gebührt Ihnen mein größter Respekt", sagte Herrmann. "Sie haben das Wintersportland Bayern nicht nur deutschland- und europaweit, sondern sogar weltweit durch ihre Erfolge in Weltcuprennen und Weltmeisterschaften bekannt gemacht." 

Kundgebung "Gedenken gestalten - Hupfla erhalten" in Erlangen - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstützt "Hupfla" als wichtigen Erinnerungsort: Starkes Zeichen für Würde des Einzelnen

Bei der heutigen Kundgebung des Aktionsbündnisses 'Gedenken gestalten – Hupfla gestalten' in Erlangen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann seine Unterstützung zugesagt: "Das Gelände der früheren Heil- und Pflegeanstalt in Erlangen ist ein wichtiger Erinnerungsort, den wir Besucherinnen und Besuchern zugänglich machen und für künftige Generationen erhalten müssen." Herrmann begrüßt es außerordentlich, dass in enger Abstimmung zwischen der Stadt Erlangen, der Medizinischen Fakultät der FAU, dem Uni-Klinikum und dem Bauamt Erlangen-Nürnberg beschlossen wurde, den zentralen Mittelrisalit des Nordflügels der 'Hupfla' zu erhalten. "Dort können nun ein Gedenkort und eine neue thematisch passende Professur für Zeitgeschichte und Ethik der Medizin untergebracht werden", so Herrmann, der beides als herausragende Beispiele für eine lebendige Erinnerungskultur bezeichnete. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dankt zum internationalen Weltrotkreuztag 2021 dem Bayerischen Roten Kreuz: "Hervorragende Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie" - Großes Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitglieder

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat zum internationalen Weltrotkreuztag am 8. Mai dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gedankt. "Gemeinsam mit dem BRK und den anderen bayerischen Hilfsorganisationen stellen wir uns erfolgreich den Herausforderungen durch das Virus." Herrmann würdigte ganz besonders den Einsatz der zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern unter anderem in Test- und Impfzentren. Er hob dabei auch deren großartiges Engagement in der Wohlfahrtspflege, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz hervor: "Sie sind rund um die Uhr im Einsatz und das sieben Tage die Woche. Dort wo Hilfe gebraucht wird, sind die Rotkreuzler da und unterstützen nach Kräften - für unsere Gesellschaft somit unverzichtbar. Ich wünsche Ihnen gerade in diesen Zeiten alles erdenklich Gute und vor allem eine stabile Gesundheit."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Novelle des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes: Weichen für Herausforderungen der Zukunft in der rettungsdienstlichen Versorgung gestellt

"Mit der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes verbessern wir noch einmal den schon hohen Standard bei den rettungsdienstlichen Leistungen und stellen gleichzeitig die Weichen für die Herausforderungen der Zukunft in der rettungsdienstlichen Versorgung im Freistaat," sagte Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Eckpunkte für die Novelle des Bayerischen Rettungsgesetzes. "Neben der Einführung des Telenotarztes in Bayern bringen wir mit dem Notfallregister ein weiteres wichtiges und bundesweit einmaliges Vorhaben auf den Weg. Mit dem Register können wir in einzigartiger Weise Erkenntnisse über die Qualität und die Ergebnisse der Patientenversorgung im Rettungsdienst gewinnen." Nach Herrmanns Worten ist der bayerische Rettungsdienst bereits heute sehr gut aufgestellt: "Dennoch müssen wir stets daran arbeiten die Versorgungssituation immer weiter zu verbessern. Es geht schließlich um das Leben und die Gesundheit der Menschen in Bayern." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Fertigstellung des Erweiterungsbaus des Verwaltungsgerichts Augsburg - Weichen für die Zukunft des Gerichts gestellt - Mehr Personal und mehr Platz für enorm gestiegenes Arbeitspensum

Baulich und personell hat der Freistaat den Verwaltungsgerichtsstandort Augsburg aufgerüstet. Jetzt hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den Erweiterungsbau des Verwaltungsgerichts zusammen mit dessen Präsidenten Dr. Nikolaus Müller seiner Bestimmung übergeben. Herrmann sagte, die Leistungsfähigkeit der bayerischen Gerichtsbarkeit spiegele sich in den Verfahrenszahlen der Verwaltungsgerichte in den letzten Jahren wider. Während im Jahr 2016 vom Verwaltungsgericht Augsburg noch 2546 Verfahren erledigt wurden, waren es 2020 zuletzt mit 4992 Verfahren fast doppelt so viele. „Dieses enorm gestiegene Arbeitspensum war der Anlass für uns, das Verwaltungsgericht mit zusätzlichem Personal kräftig zu unterstützen und mit 20 neuen Stellen – eine Aufstockung auf nunmehr 36 Richter und 35 Mitarbeiter – die Weichen für die Zukunft zu stellen.“ Außerdem habe man für den Augsburger Standort rund 2,5 Millionen Euro in die Hand genommen und für moderne, technisch bestens ausgestattete Diensträume gesorgt.