Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann gratuliert zum 70-jährigen Jubiläum des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern: "Menschen beim Sport zusammenbringen" - Sieben Jahrzehnte erfolgreiche Förderung der Inklusion im Sport

"Bereits seit 70 Jahren lebt der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern erfolgreich sein Leitbild "Sport für und mit allen" und bringt Menschen mit und ohne Behinderung beim Sport zusammen." Mit diesen Worten würdigte Bayerns Innenminister- und Sportminister Joachim Herrmann die Arbeit des BVS Bayern, des zweitgrößten Behindertensportverbandes in Deutschland. Der BVS bietet seinen mehr als 35.000 Mitgliedern in mehr als 500 Vereinen mit rund 40 Sportarten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. "Die Angebote reichen dabei vom Leistungssport bis hin zu inklusiven breitensportlichen Bewegungsangeboten." Der Freistaat unterstützt den BVS Bayern als wichtigen Partner bei der Förderung der Inklusion im Sport nach Kräften, so Herrmann: "Das Bayerische Sportministerium hat allein im letzten Jahr rund 700.000 Euro für den Breiten- wie auch Nachwuchsleistungssport zur Verfügung gestellt. Das ist bestens angelegtes Geld."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum Tag der Verkehrssicherheit am 18. Juni: Mit mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr Unfälle vermeiden

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat zum Tag der Verkehrssicherheit am 18. Juni an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich im Straßenverkehr rücksichtsvoller zu verhalten. „Wir müssen uns immer wieder aufs Neue bewusstmachen, dass wir alle im Straßenverkehr Verantwortung tragen. Jeder einzelne trägt zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.“ Die meisten schweren Unfälle wären zu vermeiden, wenn sich die Beteiligten an die Verkehrsregeln wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote oder Stoppschilder hielten. „Regeln im Straßenverkehr werden nicht aufgestellt, um Verkehrsteilnehmer zu ärgern. Sie sind die Spielregeln für den sicheren Umgang miteinander und letztlich profitieren wir alle davon“, so Herrmann.

Waldbrandgefahr: Bayern bestens gerüstet durch dichtes Netz von örtlichen Feuerwehren und regelmäßige Überwachungsflüge - Unterstützung durch Löschhubschrauber und Flughelfergruppen

"Bayern ist sowohl für die frühzeitige Erkennung als auch für die Bekämpfung von Waldbränden bestens gerüstet," betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute mit Blick auf die derzeit in weiten Teilen Bayern wetterbedingt sehr hohe Wald- und Wiesenbrandgefahr. Zugleich appellierte der Innenminister, sich in den Wäldern vorsichtig zu verhalten und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Das flächendeckende Netz von örtlichen Feuerwehren mit rund 320.000 Kräften sei für die effektive Brandbekämpfung gut ausgestattet. Neben dem Einsatz von wasserführenden Löschfahrzeugen könne die Brandbekämpfung auch aus der Luft erfolgen, wofür Bayern keine Flugzeuge, sondern Hubschrauber einsetze: "Hubschrauber haben den Vorteil, dass sie Löschwasser sehr exakt ausbringen oder Bodenmannschaften punktgenau mit Löschwasser versorgen können. Anders als Löschflugzeuge sind sie auch in der Lage, Wasser auch aus vergleichsweise kleinen Gewässern aufzunehmen." Neben den Hubschraubern der Bayerischen Polizei kommen hierfür etwa auch Hubschrauber der Bundespolizei und der Bundeswehr in Betracht, so der Innenminister.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Freistaat beschafft 19 Sonderfahrzeuge für die Wasserrettung - Einsatz bereits beim G7-Gipfel - "Wichtiger Baustein im Katastrophenschutz"

Der Freistaat Bayern investiert kräftig in den Katastrophenschutz: "Wir haben im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms Katastrophenschutz Bayern 2030 19 Sonderfahrzeuge für die Wasserrettung beschafft", gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute bekannt. "Rechtszeitig zum bevorstehenden G7-Gipfel auf Schloss Elmau stehen heute die ersten fünf für die Wasserwacht Bayern zur Verfügung", denn aufgrund ihrer Geländegängigkeit seien diese hierfür vor Ort bestens geeignet. Die weiteren Fahrzeuge werden im Juli an die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Bayern ausgeliefert. Wie Herrmann weiter erläuterte, soll das Sonderinvestitionsprogramm dazu beitragen, den Katastrophenschutz in Bayern noch schlagkräftiger zu machen und auf künftige Herausforderungen vorzubereiten. "Die 19 Fahrzeuge im Wert von fast 1,6 Millionen Euro, sind ein wichtiger Baustein unserer Investitionen in den Katastrophenschutz. Bei Hochwasser und Unwetterlagen leisten die Wasserrettungszüge Bayern einen wertvollen Beitrag für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger in Notlagen."

955 verhinderte Einbrüche in Bayern 2021: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann - Einbruchsrisiko in Bayern bundesweit am Niedrigsten - Schutz durch moderne Sicherungstechnik und aufmerksame Bürger

Laut einer Sonderauswertung des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) konnten 2021 in Bayern 955 Einbrüche mittels spezieller Sicherungstechnik verhindert werden. Dazu kommen 87 verhinderte Einbrüche aufgrund aufmerksamer Bürger, die bei verdächtigen Beobachtungen sofort reagiert und die Polizei verständigt hatten. Dadurch konnte die Polizei 37 Einbrecher quasi "auf frischer Tat" festnehmen. Das Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, sank im vergangenen Jahr in Bayern auf 18 Fälle pro 100.000 Einwohner (2020: 32), der mit Abstand niedrigste Wert bundesweit. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt alles daran, diesen positiven Trend auch künftig weiter fortzusetzen: "Neben hoher Polizeipräsenz und konsequenten Kontrollen sind wir auf aufmerksame Bürgerinnen und Bürger angewiesen." Herrmann rät: "Nutzen Sie das Beratungsangebot der Polizei, schützen Sie Ihr Zuhause und melden Sie verdächtige Personen möglichst schnell der Polizei."

Ausbau der Radl-Streifen bei der Bayerischen Polizei: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt Pilotprojekt für hauptamtliche Polizei-Fahrradstaffeln vor - Fahrradeinsatz wird ausgeweitet

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit der Münchner Polizei die erste hauptamtliche Fahrradstaffel der Bayerischen Polizei vorgestellt. "Seit Anfang April 2022 erproben wir rund ein Jahr lang die Alltagstauglichkeit einer ganzjährig tätigen Fahrradstaffel in München", erklärte Herrmann. "Ab Juli 2022 wird auch das Polizeipräsidium Mittelfranken mit der Metropolregion Nürnberg am Pilotprojekt teilnehmen." Ziel sei, weitere Einsatzmöglichkeiten von Fahrradstreifen zu testen und den Einsatz von Fahrradstreifen dort zu verstärken, wo es besonders sinnvoll ist. Wir werden die Erfahrungen des Pilotprojekts genau auswerten und dann mit den Polizeipräsidien besprechen", kündigte der Innenminister an. "Ich bin überzeugt: Unsere Fahrradstreifen sind ein Erfolgsmodell, das wir weiter ausbauen werden. Wir wollen mit unseren Radl-Polizistinnen und Polizisten auch die Verkehrssicherheit des Fahrradverkehrs stärken und der hohen Anzahl von Radlerunfällen entgegenwirken. " 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beim 72. Heimattag der Siebenbürger Sachsen: "Heimatvertriebene als Brückenbauer - Bayern bleibt verlässlicher Partner"

Innenminister Joachim Herrmann hat beim 72. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl den großen Beitrag der Vertriebenen und Aussiedler in ihrer neuen bayerischen Heimat gewürdigt: "Sie haben mit ihrem Fleiß, ihrem Können und Ehrgeiz ganz entscheidend zum Aufbau Bayerns beigetragen. Seit Jahrzehnten gestalten sie unser Land mit und bereichern es mit ihrer Kultur. Dabei haben sie ihre 'Wurzeln' in der alten Heimat bewahrt." Hiervon zeugten eine Vielzahl von Trachtengruppen, Chören, Blaskapellen und Theatergruppen. Die Siebenbürger Sachsen seien echte Brückenbauer zwischen ihrer alten Heimat in Rumänien und ihrer neuen in Bayern: "Sie leben uns auf vorbildliche Weise vor, was Heimat ausmacht und warum wir sie in der heutigen Zeit mehr denn je brauchen," so der Innenminister. Das Engagement der Siebenbürger Sachsen in ihrer alten Heimat werde etwa beim Erhalt der dortigen Kulturlandschaft durch Renovierung von Kirchen und Burgen deutlich. Herrmann bekräftigte auch das klare Bekenntnis des Freistaates zu den Vertriebenen und ihrem Schicksal: "Die Bayerische Staatsregierung war und ist ein verlässlicher Partner der Heimatvertriebenen."

Innenministerkonferenz fordert "Stärkungspakt Bevölkerungsschutz" - Zehn Milliarden Euro innerhalb von zehn Jahren für notwendige Strukturen - Sirenenwarnnetz weiter ausbauen

Die Innenministerinnen und -minister sowie die Innensenatorin und -senatoren von Bund und Ländern haben nach ihrer Frühjahrskonferenz vom 1. bis zum 3. Juni in Würzburg eine positive Bilanz gezogen. Das Fazit des Vorsitzenden der Konferenz, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Wir haben eine arbeitsreiche und erfolgreiche Tagung mit einer großen Vielfalt an aktuellen Themen hinter uns.“ Im Fokus der Beratungen stand nach den Hochwasserkatastrophen 2021 und angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine der Bevölkerungs- und Zivilschutz. Die Innenministerinnen und Innenminister fordern vom Bund, innerhalb der nächsten zehn Jahre zehn Milliarden Euro für einen „Stärkungspakt Bevölkerungsschutz“ zur Verfügung zu stellen. Als weiteres Schwerpunktthema behandelte die Konferenz unter anderem den Kampf gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornographie.  

Innenministerkonferenz legt den Grundstein für das Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz

Die Innenministerinnen und -minister sowie die Innensenatorin und -senatoren von Bund und Ländern haben auf der Innenministerkonferenz (IMK) das Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz (GeKoB) mit Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung gegründet. Im GeKoB arbeiten Bund und Länder partnerschaftlich und an einem Tisch zu allen bevölkerungsschutzrelevanten Themen zusammen. Dadurch soll das Risiko- und Krisenmanagement in Deutschland zukünftig enger vernetzt und verbessert werden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann besucht mit Konferenz der Europäischen Rabbiner Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Dachau: Klarer Kurs gegen Antisemitismus in Deutschland

Bei der heutigen Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Dachau, die zum Abschluss der Konferenz der Europäischen Rabbiner in München stattfand, hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann deutlich gemacht, dass Antisemitismus, Hass und Hetze in unserem Land keinen Platz haben dürfen: "Jüdischer Glaube und jüdische Kultur sind ein unverzichtbarer Teil unseres Landes. Hass und Gewalt gegen Juden dürfen wir in Bayern niemals dulden!" Herrmann erinnerte mit Blick auf die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 77 Jahren durch die US-Army an die besondere historische Verpflichtung: "Es ist ein unendlich kostbares Geschenk, dass Jüdinnen und Juden Bayern wieder ihre Heimat nennen. Die Staatsregierung und ich persönlich setzen sich als starke und verlässliche Partner dafür ein, dass Juden in Bayern sicher und in Frieden leben können", so der Innenminister.

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann gratuliert Syderis Tasiadis zu Gold und Silber bei der EM im Kanu-Slalom: Fulminanter Einstieg in die Wettkampfsaison - Bayerns erfolgreichster Polizeisportler

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat dem Kanusportler Syderis Tasiadis zu seiner erfolgreichen Teilnahme an der Europameisterschaft 2022 im Kanu-Slalom, die Ende Mai im slowakischen Lyptovsky-Mikulas, stattgefunden hat, gratuliert. „Mit dem Gewinn der Goldmedaille im Team-Wettbewerb und der Silbermedaille im Einzel-Rennen ist Ihnen der Einstieg in die Wettkampfsaison 2022 fulminant gelungen", schreibt Herrmann in seinem Glückwunschbrief.

Innenministerkonferenz vom 1. bis zum 3. Juni in Würzburg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt drei Schwerpunkte

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, hat heute über die Schwerpunkte der 217. IMK-Sitzung vom 1. bis zum 3. Juni in Würzburg informiert. "Ein zentrales und prägendes Thema werden der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen und Folgen für uns in Deutschland sein", kündigte Herrmann an. Schwerpunkte der Tagung werden darüber hinaus der Ausbau des Bevölkerungsschutzes, mehr Sicherheit im digitalen Raum sowie ein besserer Schutz von Demokratie und Verfassung sein. Ebenfalls wichtig ist laut Herrmann der Austausch mit den großen christlichen Kirchen, "insbesondere bei Asyl- und Migrationsthemen und auch zu den Grundwerten unserer Gesellschaft". In Würzburg wird der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, zu Gast sein. Bei der Herbstsitzung in München ist die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Dr. Annette Kurschus, eingeladen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert der Freiwilligen Feuerwehr Spardorf zum 125-jährigen Jubiläum: Fachkundig, mutig und effektiv in allen Notlagen - Feuerwehrfrauen und -männer sind herausragende Vorbilder für uns alle

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute der Freiwilligen Feuerwehr Spardorf beim großen Festumzug zum stolzen Jubiläum gratuliert: "Schon seit eineinviertel Jahrhunderten stehen die hoch engagierten Mitglieder der Feuerwehr ihren Bürgerinnen und Bürgern immer wieder aufs Neue fachkundig, effektiv und mutig in allen Notlagen zur Seite." Ganz gleich, ob bei der „klassischen“ Brandbekämpfung oder den immer häufiger und komplexer werdenden Einsätzen im technischen Hilfsdienst, "die Kameradinnen und Kameraden stellen sich vorbildlich ihren verantwortungsvollen Aufgaben. Sie sind Vorbild für jeden von uns", lobte der Minister. Die Einsatzstatistik der Spardorfer Feuerwehr kann sich sehen lassen: Allein im letzten Jahr mussten die Feuerwehrfrauen und –männer 28mal zu Einsätzen ausrücken, das sind über 380 geleistete Einsatzstunden - und das ganz unentgeltlich." Der Minister ist sich der großen Bedeutung des Ehrenamtes bewusst und versichert: "Der Freistaat lässt die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht im Regen stehen. Von der Ausbildung, über die Ausstattung, Ausrüstung bis hin zur Hilfe bei der Nachwuchsgewinnung: Der Freistaat wird die Feuerwehren auch künftig kräftig finanziell unterstützen und für optimale Rahmenbedingungen sorgen."

Schulmassaker im US-Bundesstaat Texas - IMK-Vorsitzender und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Einsatztaktik der Polizeien in Deutschland: Amokläufer sofort stoppen - Verbesserte Schutzausstattung und Bewaffnung

Mit Blick auf das schreckliche Schulmassaker im US-Bundesstaat Texas und das Vorgehen der dortigen Polizei erklärt der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: "Mit der Einsatztaktik der Polizei bei Amokläufen hat sich die Innenministerkonferenz in den vergangenen Jahren mehrfach befasst. Bereits nach dem Amoklauf in Erfurt 2002 haben die Polizeien aller Bundesländer ihre Einsatzkonzeptionen umgestellt und einheitliche Standards eingeführt. Seitdem haben die ersten an einem Tatort eintreffenden Polizeikräfte den klaren Auftrag, nach Möglichkeit sofort den Amokläufer zu stoppen, um weitere Opfer zu verhindern. Es kann nicht auf das Eintreffen von Spezialkräften gewartet werden."

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann nach Treffen mit griechischem Asyl- und Migrationsminister Notis Mitarachi und Besuch im Flüchtlingscamp: Drohender Anstieg der Flüchtlingszahlen - Fluchtursachen bekämpfen

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann warnt vor einem drohenden Anstieg der Flüchtlingszahlen nach Europa. Nach seinem Treffen mit dem griechischen Asyl- und Migrationsminister Notis Mitarachi in Athen und des griechischen Flüchtlingslagers in Malakasa sagte Herrmann: "Die stark gefährdete Nahrungsmittelversorgung oder sogar Hungersnöte in Afrika aufgrund des Ukraine-Krieges müssen uns alarmieren: Es drohen starke Fluchtbewegungen." Auch wenn laut Herrmann die Zahlen der ankommenden Flüchtlinge in der Ägäis aktuell auf einem vergleichbar niedrigen Niveau sind, liegen die Ankünfte auf der westlichen und zentralen Mittelmeerroute bereits über dem Niveau des Vorjahres. "Wir müssen deshalb den Hunger in den Herkunftsländern entschlossen bekämpfen", forderte Herrmann. "Dazu gehört auch, internationale Organisationen wie das World Food Program mit erheblichen Finanzmitteln zu unterstützen." Darüber hinaus setzt der Innenminister auf einen verstärkten Grenzschutz an den EU-Außengrenzen, mehr Solidarität unter den Mitgliedstaaten sowie auf ein geordnetes Asyl-Verfahren an den Außengrenzen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Jahresstatistik des Polizeiverwaltungsamts 2021: Deutlich mehr Geschwindigkeitsverstöße - Verstärkte Verkehrsüberwachung

2021 wurden auf Bayerns Straßen trotz coronabedingt geringerem Verkehrsaufkommen deutlich mehr Geschwindigkeitsverstöße festgestellt (1.101.806, +9,5 Prozent im Vergleich zu 2020). Dies ergibt sich aus der heute veröffentlichten Jahresstatistik des Bayerischen Polizeiverwaltungsamts (PVA). In 35.851 Fällen gab es aufgrund gravierender Tempoübertretungen ein Fahrverbot vom mindestens einem Monat (2020: 38.159). "Das sind Tausende Fälle von grober Unvernunft und Rücksichtslosigkeit", erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Seine klare Warnung an alle unverantwortlichen Raser: "Wo mahnende Worte nicht helfen und der Verstand aussetzt, werden wir mit Bußgeldbescheiden und Fahrverboten nachhelfen. Die Bayerische Polizei verstärkt die Geschwindigkeitskontrollen in diesem Jahr!". Nach dem Wegfall der Corona-Maßnahmen hat die Polizei laut Herrmann wieder mehr Zeit für Verkehrskontrollen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verleiht dem griechischen Katastrophenschutzminister Christos Stylianides die Bayerische Staatsmedaille "Stern der Sicherheit" - Erfahrungsaustausch im Katastrophenschutz wird verstärkt

Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat gestern Abend im Rahmen seiner Informationsreise in Athen den griechischen Katastrophenschutzminister Christos Stylianides mit der Bayerischen Staatsmedaille 'Stern der Sicherheit' ausgezeichnet. Stylianides war von 2014 bis 2019 EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement. "Christos Stylianides hat sich als EU?Kommissar vor allem bei der Reform zur Stärkung des EU-Katastrophenschutzverfahrens, auch bekannt als 'rescEU', außerordentlich verdient gemacht", betonte Herrmann. "Von der verstärkten Zusammenarbeit der EU-Staaten beim Katastrophenschutz profitieren auch unsere Bürgerinnen und Bürger in Bayern." Als Beispiel nannte Herrmann die Schaffung einer EU-Plattform für einen vertieften Wissens- und Erfahrungsaustausch, um sich noch besser gemeinsam auf bestehende und zukünftige Katastrophen vorzubereiten. "Christos Stylianides hat sich damit in hervorragender Weise auch um die Innere Sicherheit in Bayern verdient gemacht", fasste der Innenminister zusammen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Entscheidung des Verwaltungsgerichts Regensburg gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Ralf Stadler: "Waffen haben in den Händen von Straftätern nichts verloren"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Regensburg gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Ralf Stadler das konsequente Vorgehen bayerischer Waffenbehörden gegen den Waffenbesitz ungeeigneter Personen bestätigt wurde. Herrmann betonte: "Waffen haben in den Händen von Straftätern nichts verloren". Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Regensburg eine Klage des Passauer AfD-Landtagsabgeordneten abgewiesen. Stadler hatte gegen den Entzug seiner Waffenbesitzkarte geklagt.

Ausbau des Radwegs "Eisenstraße" bei Erlangen - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Eröffnung: Landschaftlich reizvoll, autofrei und sicher - 323.000 Euro vom bayerischen Verkehrsministerium

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute zusammen mit Landrat Alexander Tritthart, der Ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Buckenhof, Astrid Kaiser, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Uttenreuth, Frederic Ruth, und dem Leiter des Forstbetriebs Nürnberg, Johannes Wurm, den ausgebauten Radweg 'Eisenstraße' bei Erlangen feierlich wiedereröffnet. "Der Radwegausbau ist hervorragend gelungen", lobte Herrmann, selbst begeisterter Radlfahrer. "Der jahrelange Einsatz für den radgerechten Ausbau hat sich gelohnt: Unseren Radlerinnen und Radlern steht eine landschaftlich reizvolle, autofreie und vor allem sichere Radverbindung zur Verfügung, die ganzjährig genutzt werden kann!" Herrmann freue sich bereits darauf, bei einer ausgiebigen Radtour den deutlich verbesserten Fahrkomfort selbst zu testen, den der neue Fahrbahnbelag bietet.