Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Max-Joseph-Saal der Residenz in München 57 Ehrenmedaillen für besondere Verdienste um den Sport in Bayern verliehen und damit das ehrenamtliche Engagement in rund 17.000 bayerischen Turn , Sport und Schützenvereinen gewürdigt. „Die heute zu Ehrenden verdeutlichen, wie vielfältig und wie wichtig das Ehrenamt für das Vereinsleben ist“, sagte Herrmann. „Nicht nur im Vereinsvorstand, bei der Organisation des Vereinslebens und der Wettkämpfe, bei der Mitgliederbetreuung, beim Training, in der Jugend- und Seniorenarbeit und in der Brauchtumspflege spielt das Ehrenamt eine zentrale Rolle. Unsere Ehrenamtlichen verkörpern Durchhaltevermögen, Zusammenhalt, den Erhalt unserer Werte und sind der Schlüssel zur gegenseitigen Motivation. Durch das unermüdliche Engagement von Ihnen allen, sich für einen Verein einzusetzen, ist und bleibt das Ehrenamt auch weiterhin ein Erfolgsmodell der Zukunft.“
Der Freistaat Bayern bleibe verlässlicher Partner der Vereine und fördere Maßnahmen zur Bewegungsförderung, Ganztagskooperationen mit Schulen und die Grundlage für Spitzensporterfolge. Die Verleihung der Ehrenmedaillen soll Impulsgeber für Nachwuchsgewinnung und die Stärkung von Breiten sowie Leistungssport sein – auch angesichts der geplanten Olympiabewerbung Münchens und der damit verbundenen generationsübergreifenden Chancen, wie Herrmann betonte. „Und vielleicht sind ja in den anwesenden Vereinen schon junge Sporttalente zu erkennen, die sich mit Passion von der Basis bis zum Spitzensport vorarbeiten und dann an den Olympischen und Paralympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 womöglich in ihrer bayerischen Heimat in München teilnehmen. Die Impulse, die von Olympischen und Paralympischen Spielen ausgehen, sind eine Chance für Generationen. Ich erwarte mir außerordentlich positive Effekte für eine sportliche Gesellschaft und einen kräftigen Schub für den Breiten- und den Leistungssport.“
