Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Bundesvereinigung der Helfer und Förderer des THW: Verbindende Brücke zwischen THW-Jugend, Ehrenamt, Politik und Wirtschaft -

17.04.2026

Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat beim heutigen politischen Empfang der Bundesvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerks (THW) am Vorabend der 37. Bundesversammlung in Nürnberg den Mitgliedern für deren Arbeit besonders gedankt: "Sie stärken den Zivil- und Katastrophenschutz und fördern gezielt die Jugendarbeit. Gleichzeitig sorgen Sie dafür, dass das THW und seine Werte in der Gesellschaft sichtbar und anerkannt bleiben. Mit finanzieller, materieller und ideeller Unterstützung fungiert die Bundesvereinigung als verbindende Brücke zwischen THW-Jugend, Ehrenamt, Politik und Wirtschaft." Seit mehr als 75 Jahren leistet das THW zu jeder Tages- und Nachtzeit rasche und professionelle Hilfe bei der Bewältigung von Unglücksfällen und Katastrophen. "Unermüdlich und selbstlos, mit einer bemerkenswerten Mischung aus Professionalität und Leidenschaft, Verstand und Herzblut, um Menschen und deren Hab und Gut zu schützen. Für uns in Bayern ist das THW ein unverzichtbarer Stützpfeiler der Gefahrenabwehr mit tausenden Einsätzen jährlich", betonte Herrmann. 

Laut den Worten des Innenmisters sind mehr als 16.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beim bayerischen THW engagiert. "Mit einer Ehrenamtsquote von 99 Prozent ist das THW der Inbegriff einer von Ehrenamtlichen geprägten Organisation und ein strahlendes Vorbild für selbstlose Einsatzbereitschaft und aktiven Bürgersinn. Die Helferinnen und Helfer des THW stehen für höchstes Verantwortungsbewusstsein, vorbildliches Arbeitsethos und großes fachliches wie menschliches Können", so Herrmann.
 
Für die Stärkung des sicherheitsrelevanten Ehrenamts setze sich auch die Bayerische Staatsregierung konsequent und mit größter Überzeugung ein. "Wir unternehmen große Anstrengungen, um den hohen Standard bei der Ausbildung und der Ausrüstung stetig weiter zu verbessern. Unser Ziel lautet: optimale Rahmenbedingungen!" Auch wenn in erster Linie der Bund die Finanzierung und Ausstattung des THW verantworte, unterstütze der Freistaat den Landesverband zielgerichtet etwa mit spezifischen Einsatz- und Ausstattungsmittel im Bereich der Ölwehr oder mit großen, leistungsfähigen Stromgeneratoren im Rahmen der bayernweiten Vorsorge für Stromausfälle. In Anbetracht der immer größer werdenden Herausforderungen im Bevölkerungsschutz bekräftigte Herrmann, dass die Hilfsorganisationen und das THW auch zukünftig weiter angemessen finanziell und technisch ausgestattet werden müssen: "Die Bundesregierung hat mit der zuletzt erfolgten finanziellen Stärkung des THW bereits erste Akzente gesetzt. Daneben braucht es aber auch weitere Maßnahmen, um die Einsatzfähigkeit des THW und seiner Mitglieder auf allen Ebenen auszubauen, um damit Zivil- und Katastrophenschutz in ganz Deutschland noch stärker zu machen. Das ist dringend geboten."