„Bayern ist ein Stück gelebter Taekwondo-Geschichte. Zum sechsten Mal richtet Deutschland kontinentale bzw. internationale Titelkämpfe aus, zum dritten Mal davon in Bayern. Ich bin stolz, dass Bayern diesen besonderen Platz in der Geschichte des Taekwondos innehat.“ Das sagte Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann anlässlich der 50-jährigen Jubiläumsgala der Europäischen Taekwondo Union (ETU), die der Verband im Rahmen der Taekwondo und Para Taekwondo Europameisterschaften 2026 in München gefeiert hat.
Herrmann gratulierte dem Präsidenten der ETU, Sakis Pragalos, der den Verband mit seinen 50 Mitgliedsnationen seit 1999 mit Weitsicht und diplomatischer Beharrlichkeit führe. Mit der Taekwondo EM setze man in München ein sportpolitisches Ausrufezeichen: „Wir zeigen der internationalen Sportwelt: Sportveranstaltungen haben bei uns in Bayern eine Heimat.“ Mit Blick auf die Olympia-Bewerbung der Landeshauptstadt München sagte Herrmann: „Auch von diesen Europameisterschaften soll das klare Signal ausgehen: „Wir können Sportgroßveranstaltungen.“
Bei der Taekwondo EM treten 392 Athletinnen und Athleten aus 48 Nationen an. 93 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen sind es bei der Para EM.
