„Ich freue mich sehr, dass das weltweit stärkste MRT an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg kommt. Mit seiner innovativen 14-Tesla-Technologie wird das deutsche Ultrahochfeld-Bildgebungszentrum ein herausragendes Projekt mit großer internationaler Strahlkraft. Es leistet einen wichtigen Beitrag, um die wissenschaftliche sowie technologische Spitzenposition Deutschlands im Bereich der Medizintechnik auszubauen und nachhaltig zu stärken." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit Blick auf die Ankündigung in der Regierungserklärung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder. "Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Hightech-Agenda der Staatsregierung", so Herrmann.
Die besonders leistungsfähige 14-Tesla-Technologie des MRT ermöglicht eine außergewöhnlich hohe Empfindlichkeit der Bildgebung und soll sowohl in der biomedizinischen Forschung und klinischen Anwendung als auch zur Fusionsforschung eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen Hochtemperatur-Supraleiter der zweiten Generation, die von verschiedenen Technologieanbietern produziert werden, darunter auch Siemens Healthineers als Weltmarktführer in der Medizintechnik mit Sitz in Erlangen. "Die Forschung im Bereich der Medizintechnik durchläuft eine rasante Entwicklung, in deren Verlauf von international tätigen Wettbewerbern ständig neue Innovationen präsentiert werden. Damit sind gerade in Bayern beste Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Weiterentwicklung gegeben", betonte Herrmann.
