Bei der Verleihung des Fürther Ludwig-Erhard-Preises in der Stadthalle Fürth betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: "Die Auszeichnung von Promotionsarbeiten, die das Erbe Ludwig Erhards pflegen und den wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gewidmet sind, ist ein starkes Signal: Bayern ist innovativer und stolzer Wirtschaftsstandort. Unsere Geschichte vom Agrar- zum Industrie- und High-Tech-Land lehrt uns: Durch Wissen, Können und Fleiß entstehen Wachstum und Wohlstand. Und wir treiben an für die Zukunft in ganz Deutschland. Gerade jetzt braucht es Entschlossenheit und den Mut, innovative Wege zu gehen. Genau das verkörpern alle Nominierten." Ludwig Erhard stehe für den wirtschaftlichen Aufschwung der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg, gleichwohl erfuhr er als Vater des Wirtschaftswunders sowie als Bundeskanzler auch Widerspruch. "Lassen Sie sich alle das ein Beispiel sein für Durchhaltevermögen, für Widerstandskraft sowie für ein gesundes Selbstvertrauen. Das sind Werte, die wir heute mehr denn je brauchen", so der Minister.
Der Fürther Ludwig-Erhard-Preis wird seit 2003 jährlich vom Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth ausgelobt und fördert Forschungstätigkeiten, in denen verstärkt die Faktoren Innovation, Praxisnähe, Realisierbarkeit, wirtschaftlicher Nutzen und die Auswirkungen auf die Menschen in unserer Gesellschaft berücksichtigt sind. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.
Innenminister Herrmann dankte dem Verein und dessen Vorsitzende Evi Kurz dafür, dass sie sich seit vielen Jahren für mehr soziale Marktwirtschaft und Eigeninitiative einsetzen: "Sie bringen zu diesem jährlichen Höhepunkt Menschen zusammen, denen es um Zukunftskraft der Sozialen Marktwirtschaft geht. Dieser Tag macht Ihr herausragendes Engagement für wirtschaftswissenschaftliche Exzellenz deutlich sichtbar."
