„München geht ins Rennen – für Deutschland und den Sport!“ Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat die Entscheidung der Stimmberechtigten im Deutschen Olympischen Sportbund, der die Bayerische Landeshauptstadt als deutsche Bewerberin für Olympische Spiele 1936, 1940 oder 1944 gewählt hat, als großen Vertrauensbeweis bezeichnet. „Unser Konzept hat nicht nur die Münchnerinnen und Münchner überzeugt, die sich bereits im vergangenen Jahr mit großer Mehrheit hinter die Bewerbung gestellt haben. Wir dürfen stolz darauf sein, dass es nun auch die Unterstützung von Sportdeutschland erhalten hat. München und Bayern stehen für Spiele mit Herz und eine einzigartige internationale Strahlkraft.“ Die Stadt stehe darüber hinaus für eine Bewerbung, die auf vorhandene und bewährte Sportstätten setzt, auf kurze Wege, Nachhaltigkeit und vor allem auf die Begeisterung der Menschen. Herrmann: „Dass nahezu alle Sportstätten der Olympischen Spiele von 1972 noch heute genutzt werden, zeigt eindrucksvoll, wie olympisches Erbe nachhaltig gelebt werden kann.“
München genieße international höchstes Ansehen als Sportmetropole. In einem aktuellen weltweiten Sportstädte-Ranking belege München Platz neun und ist damit die einzige deutsche Stadt unter den Top Ten der Welt. Die Vergabe der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2031 und des Champions-League-Finales 2028 unterstrichen diese internationale Strahlkraft zusätzlich.
Für Herrmann ist allerdings ebenso klar: „Die nationale Entscheidung war ein wichtiger Meilenstein – sie war und ist noch nicht unser Ziel. Jetzt beginnt die internationale Bewerbung erst so richtig. Jetzt gilt es, gemeinsam das Internationale Olympische Komitee zu überzeugen.“ Dafür brauche man weiter den Schulterschluss zwischen der Landeshauptstadt München und dem Freistaat Bayern, dem Bund, der Wirtschaft und dem organisierten Sport, unseren Athletinnen und Athleten und vor allem den vielen Menschen, die diese Bewerbung unterstützt haben und weiter mitgestalten wollen.
Herrmann würdigte auch die unterlegene Region KölnRheinRuhr und deren Leidenschaft für den Sport und die Menschen in ganz Deutschland. „Meine Anerkennung geht an KölnRheinRuhr für einen stets fair geführten nationalen Wettbewerb. Wir hatten zum Schluss zwei starke Konzepte – jetzt gibt es einen Gewinner: Und der heißt Deutschland!“
Der Bayerische Sportminister kündigte an, dass München und Bayern nun gemeinsam mit dem DOSB und allen weiteren Beteiligten alles daransetzen werden, diese deutsche Olympiabewerbung erfolgreich weiterzuführen. „Unser Ziel steht: Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland holen.“
