Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kündigt zum Herbstanfang landesweite Kontrollaktion der Bayerischen Polizei zur vorschriftsmäßigen Fahrzeugbeleuchtung an

27.09.2026

Mit kürzer werdenden Tagen und schlechteren Sichtverhältnissen durch Nebel, Regen und Dämmerung steigt auch das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Innenminister Joachim Herrmann kündigt deshalb zum Herbstanfang 2026 eine landesweite Kontrollaktion an. Die Bayerische Polizei wird dabei ein besonderes Augenmerk auf die vorschriftsmäßige Beleuchtung von Fahrzeugen legen. Herrmann: "Eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung verbessert die Sicht des Fahrers und macht das Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar. Das trägt wesentlich zur Unfallvermeidung bei und kann Leben retten." 

Das Ziel der Aktion ist, das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Bedeutung guter Sicht und Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu stärken und damit die Sicherheit aller zu erhöhen. In der dunklen Jahreszeit von Oktober bis Dezember ereignen sich in Bayern in den Morgen- und Abendstunden zwischen 5 und 7 Uhr sowie zwischen 17 und 21 Uhr besonders viele Unfälle. Im letzten Quartal 2025 wurden in diesen Zeiträumen insgesamt 24.493 Unfälle registriert. Dabei wurden 3.637 Menschen verletzt und 35 getötet. Herrmann: "Die veränderten Licht- und Witterungsverhältnisse in der dunklen Jahreszeit erhöhen das Unfallrisiko deutlich. Eine vorschriftsmäßige Fahrzeugbeleuchtung ist daher unerlässlich."
 
Der Minister verwies außerdem auf den jährlich stattfindenden Licht-Test der Deutschen Verkehrswacht und des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, der ab 1. Oktober 2026 wieder angeboten wird. Dabei können Kfz-Meisterbetriebe kleinere Lichtmängel in der Regel sofort und kostenlos beheben. Weitere Informationen und eine Übersicht der teilnehmenden Werkstätten gibt es unter www.licht-test.de