"Die 'Enforce Tac' setzt kraftvoll und richtungsweisend neue Maßstäbe. Hier werden aus Ideen konkrete Lösungen. Technologien, die unsere Gesellschaft sicherer, widerstandsfähiger und zukunftsfähiger machen, werden konsequent vorangetrieben. Als zentrale Plattform vereint sie Innovation, strategische Kooperation und technologischen Fortschritt in der Inneren und Äußeren Sicherheit." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute bei seinem Besuch auf der Fachmesse 'Enforce Tac', die vom 23. bis 25. Februar 2026 Nürnberg erneut zu einem internationalen Treffpunkt der Sicherheits- und Verteidigungsbranche macht. Auf mehr als 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in sieben Hallen präsentiert die Messe das gesamte Spektrum moderner Sicherheitstechnologien unter dem Leitthema 'Vernetzte Sicherheit'. Bereits im vergangenen Jahr kamen über 19.000 Fachbesucher sowie rund 1.000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern zusammen – "ein eindrucksvoller Beleg für die internationale Bedeutung dieser Fachmesse", so Herrmann.
Sicherheit ist laut dem Innenminister die Grundlage für Frieden und Freiheit in unserem Land. "Sicherheit entsteht jedoch nicht im Alleingang. Sie wird durch Zusammenarbeit, den Mut zur Innovation und den Willen, Verantwortung zu übernehmen, geschaffen." In Bayern werde dieser hohe Standard kontinuierlich weiter verbessert. "Bayern ist in Sachen Innere Sicherheit bundesweit die unangefochtene Nummer 1! Das ist vor allem das Resultat unserer langfristigen Sicherheitsstrategie und der Verdienst der ausgezeichneten Arbeit unserer bayerischen Polizeikolleginnen und -kollegen", erklärte Herrmann. Eine große Bedeutung und eine lange Tradition habe auch die Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bayerischen Polizei mit der Bundeswehr. "Äußere und Innere Sicherheit lassen sich nicht mehr vollständig voneinander trennen – beide hängen eng zusammen und müssen gemeinsam gedacht werden. Die Innere Sicherheit können wir daher künftig nur im engen Verbund mit der Bundeswehr, den Kommunen und weiteren Behörden gewährleisten." Herrmann betonte, dass die zunehmende Gefährdung durch hybride Bedrohungen und ansteigende Drohnensichtungen, besonders über militärischen Einrichtungen, Flughäfen und weiteren Bereichen der Kritischen Infrastruktur, große Herausforderung darstellen. "Nur durch vernetzte Strukturen und gebündeltes Know-how werden wir den wachsenden Bedrohungen wirksam begegnen können", so der Innenminister.
