Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute die Weltleitmesse für Jagdwaffen, Schießsport, Outdoor und Sicherheit, die IWA OutdoorClassics, in Nürnberg besucht: "Die Jagd- und Schießsportindustrie setzt entscheidende Impulse für technologische Innovationen und steht zugleich in einem engen, verantwortungsvollen Austausch mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Innovationskraft, Verlässlichkeit und klare Rahmenbedingungen sind." Vom 26. Februar bis zum 1. März 2026 werden den Fachbesuchern an vier Messetagen Produktneuheiten rund um die Jagd, den Schießsport sowie eine breite Palette an Outdoor-Bedarf und Lösungen für die persönliche Sicherheit präsentiert. "Wer hier durch die Hallen geht, spürt den Innovationsgeist dieser Industrie. Tradition und Hightech stehen nicht im Widerspruch – sie ergänzen sich. Genau diese Verbindung macht die Branche stark und wettbewerbsfähig."
Mit Blick auf die geänderte Bedrohungslage in Europa hob Herrmann in seiner Rede auch die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes sowie die Versorgungssicherheit für Bevölkerung und Wirtschaft hervor: "Es gilt, die Kritische Infrastruktur widerstandsfähiger und krisenfest zu machen. Denn klar ist: Es besteht Handlungsbedarf." Als Beispiele nannte der Minister immer häufiger eintretende Großschadenslagen und Katastrophen, aber auch die wachsende Gefahr hybrider Bedrohungen. "Die Vorbereitung auf Großschadenslagen und Katastrophen durch angemessene Krisenvorsorge nehmen wir ernst. Wir können Störungen und Ausfälle wichtiger Infrastrukturen sicher nicht gänzlich ausschließen und vermeiden. Wir müssen aber alles daransetzen, dass kritische Anlagen und Einrichtungen nach einer Störung schnell wieder funktionsfähig werden", erklärte Herrmann und verwies auf die enge behörden- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit beim Bevölkerungsschutz im Freistaat. "Wir sind in Bayern gut gerüstet! Doch wir ruhen uns darauf nicht aus, sondern verbessern uns kontinuierlich und optimieren die Zusammenarbeit – zwischen Bund und Ländern, aber auch zwischen Freistaat und Kommunen. Hier gilt es nun, Konzepte umzusetzen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen."
