"Seit bereits 130 Jahren steht die Freiwillige Feuerwehr Kriegenbrunn hoch engagiert ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Not zur Seite. Fachkundig, effektiv und mutig sind Sie da, wenn andere Hilfe brauchen. Ganz gleich, ob bei der 'klassischen' Brandbekämpfung oder den immer häufigeren und komplexer werdenden Einsätzen im technischen Hilfsdienst – die Freiwillige Feuerwehr Kriegenbrunn stellt sich vorbildlich ihren verantwortungsvollen Aufgaben." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute bei der feierlichen Jubiläumsveranstaltung zu 130 Jahren Freiwillige Feuerwehr Kriegenbrunn in Erlangen. 39 aktive Feuerwehrfrauen und -männer der Kriegenbrunner Feuerwehr leisteten im letzten Jahr insgesamt über 240 Einsatzstunden. "Und das unentgeltlich und ehrenamtlich. Ein herzliches Vergelt‘s Gott dafür", so Herrmann.
Das Motto der Feuerwehren 'Retten – Löschen – Bergen – Schützen' bedeutet laut Innenminister weitaus mehr als 'bloßen' Brandschutz. Es steht auch für starken Zusammenhalt, gelebte Solidarität und das bereichernde Gefühl, anderen Menschen in Not helfen zu können. "Hinter diesen vier einfach wirkenden Schlagworten stecken enorme Herausforderungen für unsere Feuerwehrleute. Herausforderungen, die sie Tag für Tag mit Fachwissen und großem persönlichen Einsatz meistern." Aus diesem Grund sei es äußerst wichtig, bestmögliche Rahmenbedingungen für die Sicherheitskräfte zu schaffen. "Der Freistaat Bayern unternimmt hier große Anstrengungen, insbesondere bei der Optimierung der Ausbildung und der Beschaffung von Ausrüstung. In den letzten 5 Jahren haben wir rund 239 Millionen Euro an Fördergeldern ausbezahlt", erklärte der Minister. Zugleich lege man einen besonderen Fokus darauf, die drei Staatlichen Feuerwehrschulen kontinuierlich auszubauen. "Dafür hat der Freistaat seit 2011 mehr als 140 Millionen Euro investiert. Und es geht noch weiter: Für aktuelle Baumaßnahmen an allen drei Schulen sind weitere Millionen schwere Investitionen eingeplant", bekräftigte Herrmann.
