„Es freut mich, dass wir heuer insgesamt 7.669.000 Euro für kommunale Hochbaumaßnahmen in der Stadt Erlangen zur Verfügung stellen. Der Freistaat Bayern bleibt verlässlicher Partner seiner Gemeinden. Gerade mit Blick auf den Bau und Erhalt unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.“ Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt, der sich für mehrere der insgesamt 18 bezuschussten Erlanger Projekte persönlich eingesetzt hatte. „Unser Einsatz für die Projekte in Erlangen hat sich gelohnt.“
Folgende Projekte werden gefördert: Für den Neubau des Montessori Kinderhauses in der Artilleriestraße gibt es aus dem Finanzausgleich einen Baukostenzuschuss von 300.000 Euro, für den Neubau einer Kindertageseinrichtung in der Wichernstraße eine Million Euro. Die Baukosten zum Neubau einer Kinderkrippe am Langemarckplatz bezuschusst der Freistaat mit 307.000 Euro, den Umbau und die Erweiterung der Kindertageseinrichtung in Dechsendorf mit 300.000 Euro sowie die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Sankt Kunigund in Eltersdorf mit 416.000 Euro. Zur Generalsanierung des katholischen Kindergartens St. Albertus-Magnus in der Nelly-Sachs-Straße schießt der Freistaat 400.000 Euro zu, zur Sanierung des Kindergartens St. Heinrich in der Steinforststraße 300.000 Euro und zur Erweiterung des Emmy-Noether-Gymnasiums 600.000 Euro. Für die Erweiterung und den Umbau der Michael-Poeschke-Schule stehen 600.000 Euro zu Verfügung, für Neubau eines Kinderhorts an der Michael-Poeschke-Schule 400.000 Euro. 100.000 Euro Zuschuss gibt es für die Erweiterung des Christian-Ernst-Gymnasiums, 120.000 Euro für Erweiterung und Umbau der Friedrich-Rückert-Schule. Für die Generalsanierung der Sporthalle an der Loschgeschule sind 174.000 Euro vorgesehen, für den Neubau einer Kindertageseinrichtung am Brucker Bahnhof 400.000 Euro und für den Neubau eines Kindergartens im Röthelheimpark 138.000 Euro. Zwei Millionen Euro investiert der Freistaat in die Generalsanierung der Berufsschule Erlangen, in den Umbau der Grundschule Brucker Lache 69.000 Euro und in den Umbau der Otfried-Preußler-Schule 45.000 Euro.
Für den Kommunalen Hochbau stehen nach Angaben des Finanzministeriums in diesem Jahr insgesamt 1,37 Milliarden Euro zur Verfügung, davon 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur. „Mit diesen Zuschüssen wird der Freistaat seiner Verantwortung gerecht, eine ausgewogene Infrastruktur in allen Landesteilen Bayerns zu erhalten. Bildung bleibt die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Kinder“, so Herrmann. Gefördert werden in Bayern vor allem der Bau und die Sanierung von Schulen, schulischen Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen. Mit den verfügbaren Mitteln kann der für dieses Jahr gemeldete Bedarf zum Großteil gedeckt werden. Die Auszahlung erfolgt in jährlichen Teilbeträgen.
„Die erheblichen Mittel für den kommunalen Hochbau sind ein fester Bestandteil der kommunalfreundlichen Landespolitik und des bayerischen Haushalts“, so Herrmann. Die Bezirke, Landkreise, Städte und Gemeinden erhalten in diesem Jahr 12,83 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich. Das sind 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
