Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen zum 150-jährigen Bestehen gratuliert und den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz gedankt: "Sie sind ein bewundernswertes Vorbild für herausragendes ehrenamtliches Engagement und stellen sich vorbildlich Ihren verantwortungsvollen Aufgaben. Jeder Einsatz hat Wirkung: Er fördert soziale Teilhabe, stärkt das Vertrauen und inspiriert andere, ebenfalls Verantwortung zu übernehmen." 99 aktive Feuerwehrfrauen und -männer der Taufkirchener Feuerwehr leisten ihre Einsatzstunden unentgeltlich und ehrenamtlich. Dabei sind sie nicht nur in der Brandbekämpfung, sondern auch in der Brandprävention und immer häufiger auch bei Einsätzen des technischen Hilfsdiensts gefordert. "Darüber hinaus sind die Feuerwehren das 'Herz' unserer bayerischen Gemeinden und unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das gemeinschaftliche Zusammenleben. Auch mit ihren Festen und Feiern sind die Feuerwehren – wie heute – ein nicht wegzudenkender Teil jeder Ortsgemeinschaft", so Herrmann.
Herrmann betonte, dass die Staatsregierung ihr Bestes gibt, um optimale Rahmenbedingungen für das wichtige Ehrenamt der Feuerwehrleute zu schaffen. "Dieses große Engagement darf nicht ausbrennen, deshalb fördern wir gezielt Ausstattung sowie Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte, die Tag für Tag mit großem persönlichem Einsatz für unsere Sicherheit da sind." So wurden in den letzten fünf Jahren rund 239 Millionen Euro an Fördergeldern etwa für den Bau von Gerätehäusern oder die Fahrzeugbeschaffung an die bayerischen Feuerwehren ausbezahlt, mehr als 4,6 Millionen Euro hiervon sind in die Gemeinden des Landkreises München geflossen.
"Außerdem liegt mir die Ausbildung der Feuerwehrfrauen und -männer besonders am Herzen. Sie ist unverzichtbare Voraussetzung für den Einsatzerfolg, aber auch für die Sicherheit unserer Einsatzkräfte. Deswegen unterstützen wir Gemeinde und Landkreise, mit einer neuen Förderung für den Bau von Übungshäusern", erklärte Herrmann. Der Freistaat Bayern finanziert außerdem kostenlose Standortschulungen. Auf inzwischen drei Einsatzfahrten-Trainern können die Feuerwehrleute virtuelle Blaulichtfahrten unter realen Bedingungen absolvieren und sich damit besser auf schwierige Fahrsituationen im Echteinsatz vorbereiten. In Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband bietet der Freistaat Bayern zudem Standortschulungen in einem feststoffbefeuerten Brandübungscontainer an. "Das ist ein wichtiger Beitrag zur Heißausbildung unserer Feuerwehrmänner und -frauen", so der Innenminister.
