Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Verlängerung der vorübergehenden Binnengrenzkontrollen - Bisherige Erfolge in der Migrationspolitik nicht leichtfertig aufs Spiel setzen

19.08.2026

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, die vorübergehenden Kontrollen an den deutschen Binnengrenzen über den 15. September 2026 hinaus für weitere sechs Monate fortzusetzen. "Diese Entscheidung ist richtig und notwendig. Unsere deutlich restriktivere Migrationspolitik wirkt, und diese Erfolge dürfen wir nun nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Solange der Schutz der europäischen Außengrenzen nicht zuverlässig funktioniert, müssen wir an den deutschen Grenzen weiterhin Verantwortung übernehmen", betonte Herrmann. 

Herrmann erklärte, die aktuellen Entwicklungen an den europäischen Außengrenzen zeigten deutlich, dass die Lage weiterhin dynamisch bleibe und sich der Migrationsdruck auch sehr schnell erhöhen könne. "Die Ereignisse in Ceuta sind ein deutlicher Beleg dafür, wie schnell sich Migrationsbewegungen entwickeln und welchem Druck unsere europäischen Außengrenzen weiterhin standhalten müssen. Wir müssen unseren erfolgreichen Kurs in der Migrationspolitik entschlossen fortsetzen und dürfen bei der Grenzsicherung jetzt nicht nachlassen", so Herrmann.