Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Katastrophenschutz muss Ländersache bleiben - Bundesrat bestätigt Bayerns Haltung

"Der Bundesrat hat Bayerns Haltung bestätigt, dass der Katastrophenschutz Ländersache bleiben muss und nicht in die Verantwortung der Europäischen Union übergehen darf", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Eine entsprechende von Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen initiierte Stellungnahme wurde heute angenommen. Laut dem Minister entspricht der aktuelle Vorstoß der Kommission der Europäischen Union, die Verantwortung bei der Bewältigung von Katastrophen zu übernehmen, nicht dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. "Dieser schließt per Gesetz eigene Kompetenzen im Bereich des Katastrophenschutzes aus", so der Minister.

Täterfestnahme im zweifachen Tötungsdelikt von Schwandorf: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert zu schnellem Fahndungserfolg und lobt mustergültige Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Ermittlungsbehörden zu ihrem schnellen Fahndungserfolg im Fall des zweifachen Tötungsdeliktes von Schwandorf gratuliert. Nach umfangreichen und internationalen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizeiinspektion Amberg – Ermittlungsgruppe „Kreuzfeld“ – und der Staatsanwaltschaft Amberg gelang es gestern tschechischen Polizeikräften, den Tatverdächtigen in Domažlice (Taus) festzunehmen. Der 57-jährige Mann war international zur Öffentlichkeitsfahndung ausgeschrieben. Bayerns Innenminister lobte insbesondere die hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit: "Das Zusammenwirken der bayerischen und tschechischen Polizeikräfte war mustergültig und ganz entscheidend dafür, dass der Tatverdächtige dieses brutalen Gewaltverbrechens innerhalb kürzester Zeit hinter Schloss und Riegel gebracht werden konnte." Einen besonderen Dank sprach Herrmann den tschechischen Ermittlern aus: "Wir wissen den professionellen Einsatz und die Hilfsbereitschaft unserer tschechischen Kolleginnen und Kollegen sehr zu schätzen."

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann auf der Vollversammlung des Bayerischen Bezirketags in Erlangen: Bayerische Verwaltung leistet auf allen staatlichen und kommunalen Ebenen Außerordentliches

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat auf der heutigen Vollversammlung des Bayerischen Bezirketags in Erlangen die Bayerische Verwaltung gelobt: "Unsere Mitarbeiter leisten auf allen staatlichen und kommunalen Ebenen jeden Tag Außerordentliches. Auch während der Hochzeiten der Corona-Krise hat jeder Einzelne seinen Anteil dazu beigetragen, dass der öffentliche Dienst handlungs- und leistungsfähig bleibt." Damit konnte den Menschen laut Herrmann das insbesondere in der Krise so wichtige Gefühl von Sicherheit gegeben werden. "Auch die Struktur unserer Krankenhäuser hat sich in der Corona-Krise einmal mehr bewährt", lobte Herrmann.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Landtagspräsidentin Ilse Aigner bei Gedenken anlässlich des 150. Geburtstags von Ellen Ammann: Kluger und mutiger Einsatz in der Frauenarbeit - Den Nationalsozialisten früh in den Weg gestellt

 "Ellen Ammann setzte sich politisch vor allem für Frauen und Familien ein, aber auch für Kriegerwitwen und Kriegsgefangene in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Sie war mutig auch im Kampf gegen den aufkommenden Nationalsozialismus." Mit diesen Worten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Politikerin und Frauenrechtlerin Ellen Ammann heute beim Gedenkgottesdienst anlässlich ihres 150. Geburtstags beschrieben. Weihbischof Wolfgang Bischof betete dabei heute in der Münchener St. Stephanskirche für die Seligsprechung Ammanns. Nach Einführung des Frauenwahlrechts war Ellen Ammann eine der ersten Frauen im Bayerischen Landtag. "Bekannt geworden durch ihren klugen und mutigen Einsatz in der Frauenarbeit wurde sie 1919 in den Bayerischen Landtag gewählt", so Herrmann. Gemeinsam mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner war der Minister zuvor bei der feierlichen Kranzniederlegung an Ammanns Grab. Dabei betonte Aigner: "Ellen Ammann brachte Selbstbewusstsein in ihre bayerische Wahlheimat und kündigte alte Rollenmuster. Ohne sie wären wir in Fragen der Gleichstellung und Sozialpolitik nicht so weit, wie wir es heute sind."

Polizei und Justiz gegen Hass und Hetze - Bayerns Justizminister Georg Eisenreich und Innenminister Joachim Herrmann stellen gemeinsames Schutzkonzept für Kommunalpolitiker vor

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich und Innenminister Joachim Herrmann haben heute in München ein gemeinsames Schutzkonzept für Kommunalpolitiker vorgestellt. Eisenreich zu diesem Anlass: "Hass und Hetze im Netz haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Immer wieder schlagen auch Amts- und Mandatsträgern Beleidigungen und Bedrohungen entgegen, in Einzelfällen wird aus Worten Gewalt." Gerade auf der kommunalen Ebene gibt es vermehrt die Situation, dass Bürgerinnen und Bürger nicht mehr bereit sind, für politische Ämter zu kandidieren. Eisenreich: "Das nehmen wir als Bayerische Staatsregierung nicht hin. Angriffe auf Kommunalpolitikerinnen und -politiker sind auch Angriffe auf unsere Demokratie. Wir stehen unseren Kommunalpolitikern zur Seite."

Neuauflage der Informationsbroschüre zum Rechtsextremismus 'Nein zu Nazis und Co.' - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: "Der extremistischen Propaganda nicht auf den Leim gehen"

"Wir geben gerade jungen Menschen Denkanstöße, um nicht der extremistischen Propaganda auf den Leim zu gehen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Neuauflage der Broschüre 'Nein zu Nazis und Co.'. Erstmals 2011 veröffentlicht, gibt sie unter anderem einen Überblick über Akteure im Rechtsextremismus sowie neue gesellschaftlich relevante Gruppierungen in der rechtsextremistischen Szene und deren Taktiken und Strategien. Herausgegeben wird sie vom Innenministerium und der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus. "Rechtsextremismus stellt derzeit die größte Gefahr für unsere Demokratie dar. Verschwörungstheorien und Fake-News haben aktuell gerade in Zeiten von Corona Hochkonjunktur", sagte Herrmann. "Umso wichtiger ist es, über die Mechanismen und die Ziele von Rechtsextremisten aufzuklären."

Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann und Digitalministerin Judith Gerlach: Mit online 'Quick-Check' im BayernPortal Chance auf Einbürgerung prüfen

Wie hoch die eigenen Chancen auf eine Einbürgerung sind, kann ab sofort jeder Interessierte online im BayernPortal beim 'Quick-Check' herausfinden. "Hier kann schnell, unverbindlich und vor allem anonym getestet werden, ob man die Anforderungen für eine Einbürgerung erfüllt", so Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann. "Der neue Quick-Check ist eine zeitgemäße digitale Informationsmöglichkeit zur Einbürgerung und dauert nur etwa fünf Minuten." Digitalministerin Judith Gerlach erklärte: "Mit dem neuen 'Quick-Check' ist eine weitere bürgernahe Dienstleistung online und sogar per Smartphone abrufbar. Wir bauen so die digitale Verwaltung Schritt für Schritt aus. Ziel: Ende dieses Jahres die wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen auch im Internet verfügbar zu haben."

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann ehrt 45 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der Bayerischen Polizei für ausgezeichnete Leistungen - Darunter Weltcupgewinnerin und Ringerin des Jahres

Beindruckende sportliche Erfolge hat heute Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann der Bayerischen Polizei bescheinigt. Für ihre ausgezeichneten Leistungen ehrte der Minister im Beisein hochrangiger Vertreter der Polizei und Repräsentanten der beteiligten Sportverbände 45 sportlich besonders erfolgreiche Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei. "Sie haben mit Ihren eindrucksvollen nationalen und internationalen Leistungen das Ansehen der Bayerischen Polizei in besonderer Weise gefördert", lobte Herrmann bei der Ehrung in München. Dabei wurden nicht nur Athletinnen und Athleten aus der Spitzensportfördergruppe ausgezeichnet, sondern auch Polizistinnen und Polizisten, die mit viel Ehrgeiz und Disziplin ausschließlich in ihrer Freizeit trainieren. "Ihre sportlichen Höchstleistungen neben dem 'normalen' Polizeidienst beeindrucken mich besonders", so Herrmann.

Nachwuchs für die Bayerische Polizei gesichert: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vereidigt in Sulzbach-Rosenberg rund 280 neue Polizistinnen und Polizisten - 2020 insgesamt rund 1.600 Polizeibeamte

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute zusammen mit dem Präsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, rund 280 neu eingestellten Polizistinnen und Polizisten der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung in Sulzbach-Rosenberg feierlich den Diensteid abgenommen. "Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen haben sich mit ihrer Berufswahl bewusst dafür entschieden, eine besondere Verantwortung für die Sicherheit der Menschen in Bayern zu übernehmen", betonte der Innenminister und lobte das tolle Engagement. "Gepaart mit einer ausgezeichneten Ausbildung legen wir das Fundament für eine hervorragende Sicherheitslage auch in den kommenden Jahrzehnten." Laut Herrmann werden 2020 insgesamt rund 1.600 neue Polizeibeamte vereidigt. "Dank der 3.500 zusätzlichen Stellen von 2017 bis 2023 können wir deutlich mehr Polizistinnen und Polizisten einstellen, als in den Ruhestand gehen", freute sich Herrmann. "Unser Polizeinachwuchs ist damit gesichert!"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beim 25 jährigen Jubiläum der Sicherheitswacht Erlangen: Großartiges bürgerschaftliches Engagement für mehr Sicherheit in Bayern - Abschied von Gründungsmitglied Richard Wüst

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat der Erlanger Sicherheitswacht heute zu ihrem 25-jährigen Jubiläum gratuliert und sich für das großartige bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder bedankt. "Tagtäglich setzen sich die ehrenamtlichen Angehörigen der Sicherheitswacht für mehr Sicherheit auf unseren Straßen, in den Fußgängerzonen und Parks ein. Dass Bayern bundesweiter Spitzenreiter in Sachen Innere Sicherheit ist, verdanken wir nicht zuletzt auch ihrer hervorragenden Arbeit", betonte Herrmann. Die Bayerische Sicherheitswacht vereine unterschiedlichste Menschen und Berufsgruppen. "Ich ermuntere daher an dieser Stelle alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Sicherheit ihrer Mitmenschen einsetzen wollen, bei der Sicherheitswacht mitzumachen und ein Klima des Vertrauens und eine Kultur des Hinsehens in unseren Gemeinden zu schaffen", so der Minister. Sicherheitswachten wie hier in Erlangen mit ihren aktuell 20 Angehörigen seien ein leuchtendes Beispiel für gelebtes Ehrenamt.

Amtswechsel bei der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung Sulzbach-Rosenberg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Ludwig Härtl in den Ruhestand und begrüßt Stefan Beil als neuen Abteilungsführer

Nach rund 45 Dienstjahren bei der Bayerischen Polizei ging der Abteilungsführer der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung in Sulzbach-Rosenberg, Leitender Polizeidirektor Ludwig Härtl, mit Ablauf Mai 2020 in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Polizeidirektor Stefan Beil, langjähriger Dozent und stellvertretender Studienortsleiter der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Sulzbach-Rosenberg. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat Ludwig Härtl heute bei der offiziellen Verabschiedung als einen "Polizisten mit Leib und Seele" und "einen großen Gewinn für die Bayerische Polizei" bezeichnet. Härtl sei eine überaus erfahrene und allseits geschätzte Führungskraft gewesen, die eine beeindruckende Karriere vorzuweisen hatte. Besonders hob der Innenminister die hohe Kompetenz Härtls im Umgang mit Menschen hervor. Herrmann abschließend: "Für Ihr herausragendes Engagement für die Sicherheit im Freistaat Bayern danke ich Ihnen herzlichst!" Der Innenminister bezeichnete Stefan Beil als einen exzellenten Nachfolger für die großen Fußstapfen, die sein Vorgänger hinterlässt: "Ich bin mir sicher, dass Sie der richtige Mann für dieses Amt sind. Aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung in der Polizeiausbildung bringen Sie die besten Voraussetzungen mit."

Sanierung einer historischen Villa in Heroldsberg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Förderung durch die Bayerische Landesstiftung: Baudenkmal eine wichtige Bereicherung für den Ort

Die Bayerische Landessstiftung hat beschlossen, die Sanierung der Außenfassade einer an der Hauptstraße in Heroldsberg gelegenen Villa zu fördern. Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist das eine gute Entscheidung. "Die 19.000 Euro Fördersumme sind bestens angelegt", erklärte Herrmann. "Die um 1895 gebaute Villa im 'Neu-Nürnberger-Stil' mit ihrem Eckerker und Zierfachwerk im Obergeschoss prägt das Ortsbild." Gerade die späthistorischen Fassaden bilden nach Herrmanns Worten einen markanten Bezugspunkt. "Mit dieser kräftigen Finanzspritze kann das Baudenkmal in seiner ganzen Pracht erhalten werden", freute sich Herrmann. "Das ist eine wichtige Bereicherung für den Ort."

Finanzielle Auswirkungen der Corona-Krise für die Kommunen: Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann begrüßt Gesetzesinitiative für kommunalwirtschaftliche Erleichterungen - Langfristiges Ziel bleibt dauernde Leistungsfähigkeit der Kommunen

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat den Antrag von CSU und FREIEN WÄHLERN im Landtag zur Schaffung kommunalwirtschaftlicher Erleichterungen anlässlich der Corona-Pandemie nachdrücklich begrüßt. Die Gesetzesänderung sieht vor, für 2020 und 2021 Abweichungen von kommunalwirtschaftlichen Bestimmungen zuzulassen. Die Änderungen sollen vom Landtag noch im Juli beschlossen werden und dann sofort in Kraft treten. "Wir schaffen so den bayerischen Kommunen zur Sommerpause entsprechende Erleichterungen", sagte Herrmann. "Das Risiko einer gesamtwirtschaftlichen Abwärtsspirale aus weiter sinkenden Einnahmen und dadurch weiter reduzierten Ausgaben kann so vermieden werden." Mittel- und langfristig bleibt es freilich das Ziel, so der Minister, die dauernde Leistungsfähigkeit der Kommunen sicherzustellen oder auch in einigen Fällen wiederherzustellen. Der Gesetzentwurf beruht auf Anregungen des Innenministeriums, die wiederum auf Wünsche der Kommunalen Spitzenverbände zurückgehen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Zivilmilitärischen Zusammenarbeit: Wichtiger Baustein unseres Hilfeleistungssystems und unserer Sicherheitsarchitektur - Wertvolle Amtshilfe während Corona - Unterstützung der Polizei bei der Fußball-EM

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit Brigadegeneral Thomas Hambach, dem Kommandeur des Landeskommandos Bayern, im Innenausschuss des Bayerischen Landtags über die Zusammenarbeit von Bundeswehr und den bayerischen Sicherheitsbehörden berichtet. "Die Zivilmilitärische Zusammenarbeit in Bayern ist ein wichtiger Baustein unseres Hilfeleistungssystems. Die Bundeswehr hat im Inland im Rahmen der Amtshilfe schon in vielfältiger Hinsicht großartige Unterstützungsleistungen erbracht", so Herrmann. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie helfe die Bundeswehr tatkräftig bei der Eindämmung des Virus mit und leiste für die Behörden des Bundes und der Länder eindrucksvoll Amtshilfe. Sei es nun mit der Lieferung von Schutzausrüstung für den medizinischen Bereich oder auch in Form von helfenden Händen in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. "Die Fortsetzung dieser ausgezeichneten Zusammenarbeit ist ein mir wichtiges Anliegen. Die Bayerische Staatsregierung steht seit jeher voll und ganz hinter der Bundeswehr", bekräftigte der Innenminister.

Zweiter 'Runder Tisch' berät Härtefallkommission für Straßenausbaubeiträge - Herrmann und Weigert appellieren an Antragsteller: Nachgeforderte Unterlagen möglichst zeitnah vorlegen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert appellierten heute beim zweiten 'Runden Tisch' der Härtefallkommission zum Thema Härteausgleich Straßenausbaubeitrag an die Antragsteller, etwaige nachgeforderte Unterlagen und Informationen möglichst zeitnah vorzulegen. "Durch einzelne Antragsteller verursachte Verzögerungen wirken sich sonst nachteilig auf das gesamte Verfahren aus", sagte Herrmann. Laut dem Kommissionsvorsitzenden Dr. Heinz Fischer-Heidlberger hat sich bei der Vorprüfung in der Geschäftsstelle an der Regierung von Unterfranken – mit über 14.500 eingereichten Anträgen vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 – herausgestellt, dass größtenteils noch Unterlagen oder Daten angefordert werden müssten. "In den Hochzeiten der Corona-Pandemie wollten wir die Antragsteller nicht zusätzlich belasten", so Dr. Fischer-Heidlberger. Entgegen dem 'Windhundprinzip' kann über die einzelnen Anträge durch die Härtefallkommission erst dann entschieden werden, wenn sämtliche Anträge erfasst und auf ihre Zulässigkeit und Vollständigkeit hin geprüft wurden. "Dass bei mehreren Hundert Anträgen eine nichtexistierende Postleitzahl angegeben wurde, ist nur ein Beispiel, wie unnötiger Verwaltungsaufwand verursacht wird", so Herrmann.

Udo Skrzypczak wird neuer Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Bestens geeigneter Spitzenpolizist

Der bisherige Polizeivizepräsident von Oberfranken, Udo Skrzypczak (59), wird der neue Polizeipräsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Einem entsprechenden Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute der Ministerrat zugestimmt. Skrzypczak wird die Nachfolge von Polizeipräsident Wolfgang Sommer (64) antreten, der nach rund zehn Jahren an der Spitze der Bereitschaftspolizei Ende Juli 2020 in den Ruhestand gehen wird. "Udo Skrzypczak ist für dieses verantwortungsvolle Amt bestens geeignet", erklärte Herrmann. "Skrzypczak hat sich als Spitzenpolizist in sämtlichen Hierarchieebenen der Bayerischen Polizei hervorragend bewährt." Der Innenminister schätzt neben den hohen Fachkenntnissen vor allem die herausragenden Führungsqualitäten: "Das hat Udo Skrzypczak in seinen knapp vier Jahren als Vizepräsident eindrucksvoll unter Beweis gestellt."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml informieren über weitere Corona-Erleichterungen ab 22. Juni: Hochzeitsfeiern sind mit Hygieneschutzkonzepten wieder möglich

In Bayern treten ab kommendem Montag, 22. Juni, weitere Erleichterungen im privaten und öffentlichen Bereich in Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft. Darauf haben Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml heute hingewiesen. So sind ab 22. Juni wieder Veranstaltungen für ein feststehendes Publikum, wie etwa Hochzeiten, Geburtstage oder Vereinssitzungen und Schulabschlussfeiern mit bis zu 50 Gästen innen und 100 Gästen im Außenbereich möglich. Außerdem können Hallenbäder und die Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote wieder öffnen.

Coronabedingte Aussetzung endet: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erinnert an wieder geltendes Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen

Am kommenden Sonntag, 21. Juni, gilt erstmals wieder das übliche Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen auf Bayerns Straßen. Daran hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute nochmals erinnert. Um eine bestmögliche Versorgungssicherheit zu gewährleisten, hatte Herrmann das Sonn- und Feiertagsfahrverbot in der akuten Corona-Pandemie bis einschließlich 14. Juni ausgesetzt. "Das Infektionsgeschehen ist zuletzt sehr deutlich zurückgegangen, die Güterversorgung in Bayern läuft problemlos. Das erlaubt uns jetzt eine Rückkehr zum Normalzustand auf Bayerns Straßen." Lkw-Fahrern riet Herrmann, das nun wieder geltende Sonn- und Feiertagsfahrverbot frühzeitig bei der Routenplanung zu berücksichtigen. Im Nachbarland Österreich gilt das Sonn- und Feiertagsfahrverbot bereits wieder seit 17. Mai 2020.

Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unterzeichnen länderübergreifende Kooperation im Kampf gegen Gefahrstoffe - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Bestmöglicher Schutz der Bevölkerung

Die Innenminister der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland haben am Rande der Innenministerkonferenz in Erfurt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die ein koordiniertes Vorgehen in sogenannten CBRNE-Lagen regelt. Hierbei handelt es sich um Gefahren durch chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Kampf- und Gefahrstoffe. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstrich die Bedeutung der Kooperation: "Der Hauptnutzen liegt darin, dass wir gegenseitig von den Fähigkeiten in den Bundesländern profitieren können. Bei der Bayerischen Polizei haben wir ausgewiesene Entschärfungsspezialisten. Diese verfügen neben der entsprechenden Ausbildung auch über die notwendige Ausstattung. Dazu gehört beispielsweise ein hochmoderner Fernlenkmanipulator, der zum Aufnehmen, Untersuchen und Transportieren gefährlicher Gegenstände genutzt werden kann. Im Ernstfall müssen wir schnell und effektiv Bevölkerung und Einsatzkräfte schützen."

Bundesweiter Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2020 - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme: Nach Corona-Pause gerade bei Schulkindern besondere Vorsicht geboten -Neues Verkehrssicherheitsprogramm

Zum bundesweiten 'Tag der Verkehrssicherheit' des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 20. Juni 2020, der in diesem Jahr mit der Aktion '#1000sichereWünsche' digital stattfindet, fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr. "Autofahrer müssen immer höchst wachsam sein", so Herrmann.  "Nach der langen Corona-Pause ist in den kommenden Wochen vor allem bei Schulkindern besondere Vorsicht geboten." Der Innenminister rät den Eltern, ihre Kinder gezielt für die Verkehrsgefahren auf dem Schulweg und im Alltag zu sensibilisieren. Herrmanns Wunsch zum 'Tag der Verkehrssicherheit': "Kommt immer gut an!"