Innenminister Joachim Herrmann treibt Umsetzung von GEAS voran: Bayern richtet neue Standorte für das Außengrenzverfahren am Flughafen München und in Ingolstadt ein - Stärkung des EU-Außengrenzschutzes - Mehr Kontrolle und schnellere Verfahren

“Rückenwind für die Asylwende und noch mehr Ordnung bei der Zuwanderung“. Das verspricht sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von einer konsequenten Umsetzung der neuen Regeln des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Im Zuge dessen wird der Freistaat Bayern zukünftig zwei Standorte zur Durchführung des sog. Außengrenzverfahrens betreiben. Wie Herrmann heute bekannt gab, soll einer der beiden Standorte in Ingolstadt entstehen. Hierfür wird die ehemalige JVA Ingolstadt aktuell noch umgebaut, um sie an die neuen Anforderungen und GEAS-Standards anzupassen und anschließend den Betrieb aufnehmen. Der erste Standort am Flughafen München war – pünktlich zum Inkrafttreten von GEAS – bereits zum 12. Juni 2026 in Betrieb gegangen. “Bayern ist bei der Umsetzung von GEAS damit voll auf Kurs“, betonte Herrmann.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Stimmkreiseinteilung zur Landtagswahl 2028 kann weitestgehend unverändert bleiben - Zu hohe Abweichung vom Wahlkreisdurchschnitt bei der Zahl der Wahlberechtigten bislang nur im Stimmkreis Weilheim-Schongau

„Bei der kommenden Landtagswahl soll es bei der bisherigen Verteilung der Mandate auf die sieben Regierungsbezirke bleiben“, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der dem Ministerrat über die Veränderungen der Einwohnerzahlen in den bayerischen Wahl- und Stimmkreisen berichtet hat. Herrmann: „Bei der Stimmkreiseinteilung selbst dürfte nur im Stimmkreis Weilheim-Schongau Änderungsbedarf bestehen, weil dort die Abweichung vom Wahlkreis-Durchschnitt mehr als 25 Prozent beträgt. Hier ist eine Neueinteilung des Stimmkreises gesetzlich zwingend erforderlich.“ Möglicherweise gibt es auch im Stimmkreis Tirschenreuth Änderungsbedarf, weil bis zur Landtagswahl im Jahr 2028 eine zu hohe Abweichung vom Durchschnitt im jeweiligen Wahlkreis eintreten könnte. „Im Übrigen kann die Einteilung der Stimmkreise aber unverändert bleiben“, so der Innenminister. 

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßen rund 700 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger beim Neubürgerempfang in der Münchner Residenz

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann haben gestern rund 700 neu in Deutschland Eingebürgerte aus Ober- und Niederbayern, der Oberpfalz und Schwaben begrüßt. Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident: "Herzlich willkommen in Bayern! Heute Neubürgerempfang in der Münchner Residenz mit Innenminister Joachim Herrmann: Bayern ist ein tolles Land und für viele Menschen ein echtes Sehnsuchtsland. Hier kann man in Freiheit und Sicherheit leben und sich selbstbestimmt entfalten. Wir setzen auf Technologie, Innovation und Forschung und schaffen Zukunftschancen – gerade für junge Menschen. 2025 wurden rund 60.000 Menschen in Bayern eingebürgert. Heute Abend waren Menschen aus fast 80 Ländern dabei. Sie bereichern unser Land mit ihrem Optimismus, ihrer Kraft und ihrer Lebensfreude und stärken unser weltoffenes, modernes und heimatliches Bayern. Sie sind echte Vorbilder und Mutmacher." Herrmann betonte: "Mit Ihrer Einbürgerung haben Sie ein starkes Signal für Deutschland und Bayern gesetzt. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, Teil unserer Gemeinschaft zu werden. Ihr Entschluss ist Ausdruck von Zugehörigkeit, Vertrauen und dem festen Willen, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten."

Haushaltsausschuss des Landtags gibt grünes Licht für Fortbestand des "Unicum" - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann freut sich: Uni-Biergarten kann weiterbetrieben werden - Ein Teil Erlanger Tradition lebt weiter

Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat für den Fortbestand des „Unicum“, dem Gastbetrieb mit Biergarten auf dem früheren Gelände der Artillerie- bzw. US-Kaserne an der Carl-Thiersch-Straße, grünes Licht gegeben. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. „Das Unicum kann bestehen bleiben. Der Haushaltsausschuss hat die Immobilien Freistaat Bayern ermächtigt, einen Vertrag mit dem bisherigen Pächter abzuschließen.“ 

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann stellen neue Hubschrauber der Bayerischen Polizei vor - Modernster Polizeihubschrauber der Welt "Made in Bavaria"

Heute übernahm der Freistaat Bayern die "Edelweiß 1" und damit den achten und letzten neuen Polizeihubschrauber des Typs H145. Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben in Donauwörth gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Airbus Helicopters in Deutschland, Stefan Thomé, die neuen Hubschrauber der Bayerischen Polizei vorgestellt. "Ausgestattet mit hochauflösenden Kameras, aktuellster Software und leistungsstarker Kommunikationstechnik steht unserer Hubschrauberstaffel der modernste und leistungsfähigste Polizeihubschrauber weltweit 'Made in Bavaria' zur Verfügung. Ein großartiger Meilenstein für die Bayerische Polizei und ein bedeutender Beitrag für die Sicherheit in unserem Land", betonte Herrmann. Ministerpräsident Söder sagte: "Bayern investiert in Sicherheit und heimische Arbeitsplätze. Unsere Polizei bekommt als Spitzenorganisation neues Spitzenmaterial. Das Modell fliegt weiter, schneller und länger und ist mit modernster Technik ausgestattet. Mit dem Auftrag über 145 Millionen Euro verbinden wir Sicherheit und konkreten Nutzen für Bürger mit der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Airbus Helicopters in Donauwörth steht für Luftfahrt und Innovation 'Made in Bavaria'. Diese technologische Kernkompetenz müssen wir erhalten."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in Nürnberg beim Staatsempfang zum 75-jährigen Jubiläum des Musikfestes ION: Sensationelle Erfolgsgeschichte - Einzigartige Strahlkraft weit über die Region hinaus

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Nürnberg beim Staatsempfang zum 75-jährigen Jubiläum des Musikfestes ION betont: „Die ION ist weit mehr als ein Musikfestival für geistliche Musik: Sie ist ein Ort der Inspiration, der Begegnung und des Austauschs. Mit ihrer einzigartigen Strahlkraft bereichert sie das kulturelle Leben weit über die Region hinaus.“ Die diesjährige Jubiläumsausgabe wurde mit einer großen Nürnberger Musiknacht in Kooperation mit BR-KLASSIK eröffnet, bei der drei weltweit gefeierte Ensembles und Künstler die Besucher begeisterten. „Die Musik, wie wir sie auch heute Abend mit Cameron Carpenter erleben durften, schenkt uns Momente des Innehaltens. Sie lädt dazu ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen und Kraft zu tanken an der überwältigenden Schönheit und Virtuosität der dargebotenen Klangwelten“, sagte Herrmann. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Verfassungsschutz darf AfD beobachten - Verwaltungsgerichtshof stärkt mit seiner Entscheidung Demokratie und Rechtsstaat

„Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet die AfD seit 2022 zu Recht und darf dies auch weiterhin tun. Das ist ein klares Zeichen für unsere Demokratie und den Rechtsstaat.“ So hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) kommentiert, der einen Antrag der AfD auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts München, das die Beobachtung der AfD für zulässig erachtet hatte, abgelehnt hat. Wie vom VGH festgestellt, bestehen keine Zweifel daran, dass der AfD zurechenbare Äußerungen insbesondere zur „Remigration“, zur Diffamierung von Menschen mit Migrationshintergrund oder muslimischen Glaubens, zu Umsturzphantasien oder zu einer fortgesetzten Agitation gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung das Maß der zulässigen Kritik übersteigen. Herrmann hält die Entscheidung für konsequent und richtig, zumal es allen Anlass gebe, die AfD weiter zu beobachten: „Von dieser Partei geht nach wie vor eine Gefahr für die Demokratie aus.“ 

Innenminister Joachim Herrmann begrüßt erfolgreiche Abschiebung von 14 afghanischen Straftätern aus Bayern: "Rückführungen straffälliger Personen sind ein zentraler Baustein der Asylwende"

Unter den 32 Abgeschobenen, die heute im Rahmen einer Sammelabschiebung nach Afghanistan ausgeflogen wurden, befanden sich 14 schwere Straftäter aus Bayern im Alter von 21 bis 47 Jahren. Sie konnten größtenteils direkt aus der Haft heraus abgeschoben werden. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. Es war die mittlerweile vierte bundesweite Sammelabschiebung nach Afghanistan in den letzten zwölf Monaten. Herrmann dankte allen beteiligten Bundes- und Landesbehörden für die gute und reibungslose Zusammenarbeit: "Ich begrüße es sehr, dass wir heute insgesamt 14 schwere Straftäter aus Bayern erfolgreich nach Afghanistan abschieben konnten. Die Verstetigung unserer Maßnahmen ist wichtig und zeigt, dass der Bundesinnenminister die Festlegung im Koalitionsvertrag entschlossen umsetzt.“ 

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Erlenbach am Main - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert: Vorbildlicher Einsatz für Sicherheit und Gemeinwohl - Landkreis Miltenberg erhält fünf neue Feuerwehrfahrzeuge

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute der Freiwilligen Feuerwehr Erlenbach am Main zum 125-jährigen Jubiläum gratuliert: "Ganz gleich, ob bei der „klassischen“ Brandbekämpfung oder den immer häufiger und komplexer werdenden Einsätzen im technischen Hilfsdienst. Die Freiwillige Feuerwehr Erlenbach stellt sich seit 125 Jahren vorbildlich ihren verantwortungsvollen Aufgaben.“ Die 66 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer leisteten im letzten Jahr knapp 1.200 Einsatzstunden und sind 36 Mal zur Brandbekämpfung sowie 50 Mal zur Technischen Hilfeleistung ausgerückt. “Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten Tag für Tag ehrenamtlich Großartiges und sind ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft. Für Ihren unermüdlichen Einsatz zum Schutz der Bevölkerung gebührt Ihnen unser aller Respekt“, sagte der Minister. 

Doppelter Grund zur Freude - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert der Freiwilligen Feuerwehr Memmelsdorf zum 175-jährigen Jubiläum und zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

Doppelter Grund zur Freude in Memmelsdorf: Die Freiwillige Feuerwehr feiert nicht nur ihr 175-jähriges Jubiläum, sondern gleichzeitig auch die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses. Als Schirmherr der Festveranstaltung war auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vor Ort und gratulierte persönlich: "Es ist großartig zu sehen, wie die Feierlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Memmelsdorf die ganze Gemeinde von Jung bis Alt tagelang zusammenbringen. 175 Jahre sind eine stolze Zahl. Memmelsdorf gehört damit zu den ältesten Feuerwehren in Bayern." Die 62 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer leisteten im letzten Jahr knapp 1.800 Einsatzstunden und sind 23 Mal zur Brandbekämpfung sowie 41 Mal zur Technischen Hilfeleistung ausgerückt. “Seit 1851 stehen Sie und Ihre Vorgänger nun schon hoch engagiert Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Not zur Seite – fachkundig, effektiv und mutig. Und das alles unentgeltlich und ehrenamtlich. Ein herzliches Vergelt‘s Gott dafür", sagte Herrmann.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert zu 100 Jahre GOLDNER: Mode mit Geschichte - Vergangenheit würdigen, Zukunft gestalten

"Wenn ein Unternehmen auf ein ganzes Jahrhundert Geschichte zurückblicken kann, dann ist das weit mehr als ein wirtschaftlicher Erfolg. Hier wird Geschichte lebendig. Menschen, die über Generationen hinweg mit Mut, Weitsicht und Tatkraft Verantwortung übernommen haben. Ihr Wirken steht für eine außergewöhnliche unternehmerische Leistung, für Beständigkeit im Wandel und für den festen Willen, Zukunft zu gestalten. Ein solches Jubiläum erzählt nicht nur die Geschichte eines Unternehmens – es erzählt ein Stück Zeitgeschichte." Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute beim 100-jährigen Jubiläum der GOLDNER Fashion-Gruppe in Münchberg. "GOLDNER ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie aus einer Tradition heraus etwas Dauerhaftes entstehen kann. Es bleibt nur dann erfolgreich, weil es immer wieder bereit ist, Neues zu wagen und sich den Veränderungen der Zeit zu stellen", erklärte der Minister.

Innenminister Herrmann, Generalleutnant Bodemann, Vizepräsident des Landkreistags Dr. Bär und der Präsident des Landesamts für Bevölkerungsschutz Zacher zu den aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung

 Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Bundeswehr in der Pionierschule in Ingolstadt alle bayerischen Landrätinnen und Landräte sowie alle Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. An der Veranstaltung waren auch Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, der Rettungs- und Einsatzorganisationen, der Bayerischen Staatskanzlei, der Regierungen sowie der Bayerischen Polizei beteiligt. Bei einer im Rahmen der Tagung stattfindenden Pressekonferenz informierte Herrmann zusammen mit dem Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Generalleutnant André Bodemann, dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landkreistags, Landrat Dr. Oliver Bär, und dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Bevölkerungsschutz, Wolfgang Zacher, über die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der Zivilen Verteidigung. 

Bayerns Sportminister Joachim Herrmann würdigt Münchner Olympia-Erklärung der Bildungsministerkonferenz: Ein starkes Signal für die Münchner Olympiabewerbung

„Diese Erklärung gibt uns einen kraftvollen Rückenwind für die Münchner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele.“ Mit diesen Worten kommentierte Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann die „Olympia-Erklärung“, die die Bildungsministerkonferenz heute auf Initiative von Bayerns Kultusministerin und amtierender BMK-Präsidentin Anna Stolz in München beschlossen hat. Herrmann: „Die Münchner Erklärung untermauert eindrucksvoll unseren Anspruch, ab 2036 der ideale Partner für nachhaltige und moderne Olympische sowie Paralympische Spiele zu sein.“ Der Sportminister bedankte sich bei der BMK-Vorsitzenden und Kabinettskollegin Stolz: „Ihre Kraftanstrengung, die Olympiabewerbung auf die Agenda der BMK zu setzen und Ihr damit verbundener unermüdlicher Einsatz zur Stärkung von Sport, Spiel und Bewegung in Bayern und ganz Deutschland sind großartig!“ 

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann gratuliert Thomas Karmasin zur Wiederwahl als Präsident des Bayerischen Landkreistags: Beeindruckendes Wahlergebnis - Weichen für weitere erfolgreiche Zusammenarbeit gestellt

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat Thomas Karmasin zur Wiederwahl als Präsident des Bayerischen Landkreistags gratuliert. Auf der Landkreisversammlung in seinem Heimatlandkreis Fürstenfeldbruck hatte Karmasin 115 von 115 Stimmen erhalten. „Ein beeindruckendes Ergebnis, diesen großartigen Rückhalt hat sich Thomas Karmasin verdient. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Herrmann, der heute Abend beim Festabend der Landkreisversammlung die Festrede halten wird. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt klar: Vorübergehender Schutzstatus von Ukrainerinnen und Ukrainer erlaubt nach geltender Rechtslage keine Einbürgerung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute zur aktuellen Debatte um die Einbürgerung von ukrainischen Staatsangehörigen klargestellt: “Der vorübergehende Schutzstatus von Ukrainerinnen und Ukrainern erlaubt nach der geltenden Rechtslage in Deutschland grundsätzlich keine Einbürgerung. Mit einer großen Zahl von zusätzlichen Einbürgerungsanträgen von ukrainischen Staatsangehörigen ist deshalb in nächster Zeit nicht zu rechnen.

Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit - Innenminister Joachim Herrmann verleiht zum zwölften Mal den "Stern der Sicherheit" - Würdigung für herausragende und langjährige Verdienste um die Innere Sicherheit

Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München acht Persönlichkeiten mit der Bayerischen Staatsmedaille Innere Sicherheit ("Stern der Sicherheit") ausgezeichnet. Die Medaille wird seit 2013 verliehen und würdigt herausragende und langjährige Verdienste um die Innere Sicherheit. Bei der diesjährigen Verleihung betonte Herrmann: "Gerade in einer Zeit, in der unsere freiheitliche Demokratie vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt ist – von Extremismus und Spionage bis hin zu hybriden Angriffen und Desinformation –, ist eine starke Innere Sicherheit wichtiger denn je. Die heute Geehrten haben mit ihrem Einsatz Verantwortung übernommen, Vertrauen gestärkt und einen außergewöhnlichen Beitrag zur Sicherheit und Stabilität unseres Gemeinwesens geleistet. Bayern steht für einen handlungsfähigen, demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaat."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Einweihung der neuen Polizeiinspektion Dachau - Hervorragende Bedingungen für die verantwortungsvolle und oft herausfordernde Arbeit

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute beim Festakt zur Einweihung des Neubaus der Polizeiinspektion Dachau betont: "Hier finden die Kolleginnen und Kollegen künftig hervorragende Bedingungen vor, um ihre verantwortungsvolle und oft herausfordernde Arbeit bestmöglich leisten zu können. Mit einer Gesamtbausumme von rund 18,2 Millionen Euro ist in Dachau ein modernes Polizeigebäude entstanden, das Sicherheit, Funktionalität und zeitgemäße Arbeitsbedingungen auf höchstem Niveau vereint – ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die tägliche Arbeit unserer Polizei." Die neue Polizeiinspektion erstreckt sich dreigeschossig mit einer Nutzungsfläche von fast 2.000 Quadratmetern über eine Länge von etwa 65 Meter. Eine Schallschutzwand schützt das angrenzende Wohngebiet vor Lärm. "Besonders freut mich, dass das neue Gebäude auch in Sachen Energieeffizienz vorbildlich ist. So erzeugt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Strom und die Stahlbetondecken werden mittels Wärmepumpe beheizt beziehungsweise gekühlt. Das ist ein wichtiger baulicher Beitrag für den Klimaschutz", so Herrmann. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in Rom: Fachgespräche zu europäischer Sicherheits-, Migrations- und Krisenvorsorgepolitik - Audienz bei Papst Leo XIV.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer Informationsreise in Rom vom 4. bis 7. Juni zentrale Themen der europäischen Sicherheits-, Migrations- und Krisenvorsorgepolitik erörtert. Bei Gesprächen mit dem Großhospitalier des Souveränen Malteserordens in Rom, Dr. Josef D. Blotz, dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Italien, Dr. Thomas Bagger, sowie dem Ständigen Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen in Rom, Andreas von Brandt, standen insbesondere die Steuerung von Migration, die Bekämpfung von Fluchtursachen und die Stärkung des Katastrophenschutzes im Mittelpunkt. Ein besonderer Höhepunkt der Reise war die Audienz bei Papst Leo XIV. "Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur durch eine enge europäische und internationale Zusammenarbeit bewältigen. Gerade bei Migration, humanitärer Hilfe und Katastrophenschutz brauchen wir starke Partner und verlässliche Strukturen", betonte Herrmann. 

Innenminister Joachim Herrmann: Steigerung der freiwilligen Ausreisen von Syrern - Rückkehranreize erhöhen - Mehr als 32.000 erfolgreiche Einbürgerungen von Syrern in den vergangenen fünf Jahren

Die Zahl der freiwillig ausgereisten Syrer ist deutlich gestiegen. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt.  So haben nach dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2025 insgesamt 2.138 und in den Monaten Januar bis April 623 Syrer Bayern freiwillig verlassen. Im Jahr 2024 waren es nur 1.023 gewesen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt diese Tendenz, fordert aber gerade deshalb eine noch stärkere finanzielle Unterstützung für jene, die freiwillig in ihrer Heimat zurückkehren wollen: „Wir brauchen koordinierte Wiederaufbauhilfe vor Ort und unbürokratische Unterstützung der freiwilligen Rückkehr in die Heimat, auch mit höheren Prämien. Das schafft Perspektiven und Verlässlichkeit für die Menschen.“ 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betont: Binnengrenzkontrollen leisten auch einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat angesichts der aktuellen Stellungnahme der EU-Kommission die Fortführung der vorübergehenden Kontrollen an den Binnengrenzen als sinnvoll und notwendig verteidigt und hervorgehoben, dass Schengen nur mit wirksam geschützten Außengrenzen funktioniere. Solange diese nicht konsequent gesichert seien, liege es laut Herrmann in der nationalen Verantwortung, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Herrmann betonte, dass die Grenzkontrollen auch einen erheblichen Beitrag zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität leisten:
„Bei ihren Kontrollen, die aufgrund der hohen Anzahl unerlaubter Einreisen von Drittstaatsangehörigen angeordnet wurden, gehen der Bayerischen Grenzpolizei regelmäßig auch Schleuser und Kriminelle wie Waffen-, Drogen- und Falschgeldschmuggler ins Netz. Wir leisten damit auch einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Inneren Sicherheit in unserem Land." Zudem forderte Herrmann, dass die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems – kurz GEAS – nun mit Nachdruck umgesetzt werden müsse.