Pakt für den Bevölkerungsschutz - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt geplante Investitionen des Bundes: "Zehn Milliarden Euro sind dringend nötig. Die Innenministerkonferenz fordert das seit Jahren"
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt den neuen Pakt für den Bevölkerungsschutz. Das Bundeskabinett hat gestern Eckpunkte für dieses im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD angekündigte Investitionspaket beschlossen. "Die zehn Milliarden Euro bis 2029 sind ein erster wichtiger Schritt und dringend nötig für den Zivilschutz und den raschen Wiederaufbau entsprechender Strukturen. Bereits seit 2022 hat die Innenministerkonferenz gefordert, die Investitionen in den Schutz der Bevölkerung deutlich auszubauen. Dieser Pakt berücksichtigt dies nun endlich zu einem großen Teil." Herrmann forderte, als nächstes genau zu eruieren, wo die Gelder am besten investiert werden: "Wir brauchen einen klaren Aufgabenzuschnitt für Krisen unterschiedlicher Art. Außerdem dürfen sich nicht nur Bund, Länder und Kommunen miteinander austauschen. Wir müssen zwingend auch die Hilfs- und Rettungsorganisationen eng einbinden. Denn unsere Einsatzkräfte stehen im Fall des Falles an vorderster Front. Nur so können wir im Krisenfall effektiv und abgestimmt vorgehen."
