Meilenstein beim Schutz der bayerischen EU-Außengrenzen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt die Einführung des neuen Entry/Exit Systems (EES) der EU am Nürnberger Flughafen vor - Enormer Sicherheitsgewinn und wichtiger Baustein der Asylwende
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute am Nürnberger Flughafen die Einführung des neuen Entry/Exit Systems (EES) der EU bei der Bayerischen Polizei vorgestellt. Herrmann betonte: “Mit der Einführung des EES an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen haben wir einen Meilenstein beim Schutz der bayerischen EU-Außengrenzen erreicht. Das EES ist seit wenigen Tagen an allen drei großen bayerischen Verkehrsflughäfen im Einsatz.“ Durch das neue System werden die Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen erstmals schengenweit erfasst – und zwar digital, biometrisch gestützt und in Echtzeit. Erhoben werden künftig Lichtbilder, Fingerabdrücke sowie Angaben aus dem Reisepass der ein- und ausreisenden Person und in einer zentralen Datenbank gespeichert, die mit den nationalen Grenzkontrollsystemen der Mitgliedstaaten verbunden ist. „Das EES schafft damit Transparenz und verbessert nachhaltig die Datenlage für Sicherheitsbehörden im gesamten Schengenraum“, bekräftigte der Minister.
