Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt neue Notstromgerätesätze für die bayerischen Feuerwehren vor: Gerätesätze zur Bewältigung von Stromausfällen für jede Kreisverwaltungsbehörde
"Unser Ziel ist: Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Bayern soll einen Notstromgerätesatz erhalten, um bei einem längeren Stromausfall die Belastungen für die Bevölkerung bestmöglich abzumildern und Kritische Infrastruktur am Laufen zu halten." Das betonte Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann heute in Nürnberg bei der Vorstellung der neuen Gerätesätze für die bayerischen Feuerwehren. Die Sätze bestehen aus mehreren unterschiedlich großen Notstromaggregaten sowie weiteren Ausstattungsgegenständen und können im Notfall Strom in das Netz einspeisen oder Gebäude direkt versorgen. 19 Landkreise und kreisfreie Städte haben die ersten Sätze bereits erhalten, darunter die Städte Ansbach, Erlangen und Nürnberg. "Wir investieren seit Jahren kräftig in den Katastrophenschutz, darunter auch in die Beschaffung der nun ausgelieferten Notstromgerätesätze. Aus dem Sonderinvestitionsprogramm Katastrophenschutz Bayern 2030 haben wir seit 2022 insgesamt 29 Millionen Euro für die Beschaffung von Notstromkapazitäten eingesetzt", betonte Herrmann.
