Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht positive Zwischenbilanz im Asylbereich: Zahl der Aufenthaltsbeendigungen übersteigt Zahl der Asylneuzugänge deutlich - Geförderte freiwillige Ausreisen um 32 Prozent gestiegen
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Asylbereich eine positive Zwischenbilanz für die ersten sieben Monate des Jahres 2026 gezogen. Der Neuzugang von Asylbewerbern ist mit rund 5.800 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (8.900) erneut um rund 35 Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 (18.800) beträgt das Minus sogar 69 Prozent. Die Zahl der Aufenthaltsbeendigungen lag von Januar bis Juli 2026 bei 10.261. „Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass weiterhin deutlich mehr Flüchtlinge Bayern verlassen als Asylbewerber neu ankommen. Dieser Trend verfestigt sich zunehmend und zeigt: Unser konsequenter Kurs in der Migrationspolitik wirkt. Wir werden auch weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, dass geltendes Recht durchgesetzt wird und Menschen ohne Bleiberecht unser Land zügig wieder verlassen“, erklärte Herrmann. Weniger Flüchtlinge in Bayern bedeuten zugleich eine Entlastung der Kommunen und weniger Aufgaben des Freistaats Bayern für Unterkunft und Verpflegung.
