Schwerpunktwochen zur Landstraßensicherheit beendet - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht Bilanz: Fast 32.000 Verkehrsverstöße - Hauptgefahr ist überhöhte Geschwindigkeit - Kontrolldichte bleibt hoch
Im landesweiten Aktionsmonat Juni, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Landstraßensicherheit, hat die Bayerische Polizei insgesamt 31.869 Verkehrsverstöße geahndet. Es gab 747 Strafanzeigen, 15.797 Anzeigen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit und 15.325 Verwarnungen. Diese Bilanz hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gezogen: „Die Hauptgefahr waren wieder die vielen Raser. Unsere Polizei hat bei ihren Schwerpunktkontrollen auf den Landstraßen 25.910 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Den traurigen Rekord hat dieses Mal ein Motorradfahrer aufgestellt, der mit 170 Stundenkilometern bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 auf der B470 im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken unterwegs war.“ Aber auch andere Verstöße sind für den Innenminister Anlass, die Kontrolldichte auf Bayerns Landstraßen hochzuhalten: In 2.684 Fällen waren die Fahrer abgelenkt, in 2.161 Fällen war der Gurt nicht angelegt oder der Kindersitz nicht gesichert. Die Polizei registrierte außerdem 274 Überholverstöße.
