Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Ministerrat beschließt Stimmkreisbericht zur Landtagswahl 2028 - Weilheim-Schongau soll Gemeinde Pähl an Starnberg abgeben - Gemeinde Vilseck könnte zu Tirschenreuth kommen
Der Ministerrat hat den sogenannten Stimmkreisbericht über die Veränderungen der Wahlberechtigtenzahlen in den bayerischen Wahl- und Stimmkreisen beschlossen, den Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute vorgelegt hat. Danach bleibt es bei der kommenden Landtagswahl bei der bisherigen Verteilung der Mandate auf die sieben Regierungsbezirke. Zwingend erforderlich sei zur nächsten Landtagswahl im Herbst 2028 im Wahlkreis Oberbayern ein Neuzuschnitt des Stimmkreises Weilheim-Schongau, weil die Zahl der stimmberechtigten Einwohner im Stimmkreis um 25,8 Prozent über dem Wahlkreisdurchschnitt liegt und damit die aus Gründen der Wahlgleichheit gesetzlich vorgeschriebene Toleranzgrenze überschreitet. In der Oberpfalz droht der Stimmkreis Tirschenreuth, der derzeit um minus 24,0 Prozent vom Wahlkreisdurchschnitt abweicht, zum Wahltag im 2028 Jahr ebenfalls die zulässige Grenze zu überschreiten. „Im Übrigen kann die Einteilung der Stimmkreise aber unverändert bleiben“, so der Innenminister.
